Was kostet Ablefy wirklich?

Ablefy (ehemals Elopage) ist eine der bekanntesten Plattformen für digitale Produkte im deutschsprachigen Raum. Die Plattform bietet Checkout, Kursplattform, Community und mehr – aber zu welchem Preis? In diesem Artikel rechnen wir die Ablefy Kosten im Detail vor und zeigen dir, ab wann sich eine Alternative lohnt.

Ob du Online-Kurse, Coaching-Pakete, Memberships oder E-Books verkaufst: Die Gebührenstruktur deiner Checkout-Plattform entscheidet, wie viel von deinem Umsatz tatsächlich bei dir ankommt. Und bei Ablefy summieren sich monatliche Abogebühren und Transaktionskosten schnell.

Die Gebührenstruktur von Ablefy im Überblick

Ablefy berechnet zwei Kostenschichten: ein monatliches Abo und volumenabhängige Transaktionsgebühren pro Verkauf.

Monatliche Abo-Gebühren

PlanPreis/MonatProdukteVideo-UploadsCommunities
Essential 3.039 €3101
Advanced 3.069 €103003
Pro 3.0129 €Unbegrenzt1.000Unbegrenzt
Premium 3.0549 €Unbegrenzt2.500Unbegrenzt

Alle Preise sind netto. Der Essential-Plan erlaubt nur 3 Produkte und 10 Video-Uploads – wer wächst, muss schnell upgraden.

Transaktionsgebühren: Seller- vs. Reseller-Modell

Ablefy bietet zwei Geschäftsmodelle. Die Transaktionsgebühren unterscheiden sich erheblich:

JahresumsatzSeller-ModellReseller-Modell
1.000 – 50.000 €3,9% + 0,50 €7,5% + 1,00 €
50.000 – 100.000 €ReduziertReduziert
100.000 – 250.000 €Weiter reduziertWeiter reduziert
Ab 10 Mio. €1,0% + 0,50 €1,5% + 1,00 €

Dazu kommt bei Klarna-Zahlungen ein Aufschlag von 2,9% + 1€ pro Transaktion. Im Reseller-Modell übernimmt die Namotto-Gesellschaft den Verkauf in eigenem Namen – dafür zahlst du deutlich höhere Gebühren.

Rechenbeispiel: So viel zahlst du bei Ablefy

Schauen wir uns drei typische Szenarien an – jeweils mit dem Seller-Modell und dem Advanced-Plan (69€/Monat):

Beispiel 1: Online-Kurs für 197 €

Du verkaufst einen Online-Kurs für 197 € netto.

Beispiel 2: E-Book für 29 €

Du verkaufst ein E-Book für 29 € netto.

Beispiel 3: Coaching-Paket für 997 €

Du verkaufst ein High-Ticket-Coaching für 997 € netto.

Bei 20 Coaching-Verkäufen pro Monat zahlst du über 10.000€ im Jahr an Plattformgebühren – und das nur im Seller-Modell. Im Reseller-Modell wären es noch deutlich mehr.

Versteckte Kosten, die viele übersehen

Neben den offensichtlichen Gebühren gibt es weitere Kostenfaktoren:

Das doppelte Modell: Seller vs. Reseller

Ein Alleinstellungsmerkmal von Ablefy ist die Wahlmöglichkeit zwischen zwei Geschäftsmodellen:

Wichtig: Im Reseller-Modell erscheint nicht dein Firmenname auf der Rechnung an den Kunden, sondern der Name der Reseller-Gesellschaft. Das kann bei B2B-Kunden für Verwirrung sorgen.

Ablefy vs. Rabbit Checkout: Der Kostenvergleich

Wie sieht es aus, wenn du statt Ablefy eine Einmalzahlung-Lösung wie Rabbit Checkout nutzt? Hier zahlst du einmal für die Software – und danach 0% Plattformgebühr. Es fallen nur die reinen Zahlungsanbieter-Gebühren an (z. B. Stripe: 1,5% + 0,25€).

KriteriumAblefy (Advanced)Rabbit Checkout
Monatliche Kosten69 €/Monat0 € (Einmalkauf)
Plattformgebühr1–3,9% + 0,50 € (Seller)0 %
ZahlungsanbieterPayPal, Kreditkarte, Klarna, SEPAStripe, PayPal, Klarna & mehr
Rechnungen unter deinem NamenNur im Seller-ModellJa, eigene Rechnungen mit deinem Branding
MwSt-BerechnungJa, in beiden ModellenJa, automatisch nach EU-Recht
Checkout-AnpassungJa, individuell gestaltbarVoll anpassbar, einbettbar
AuszahlungE-Wallet / monatlich (Reseller)Sofort via Stripe/PayPal
Affiliate-SystemJa (ab Advanced)Ja (integriert, cookie-frei)
eRechnung / X-RechnungNeinJa
KursplattformJa (umfangreich)Ja (integriert)

Ab wann lohnt sich der Wechsel?

Rechnen wir es konkret durch. Deine Gesamtkosten bei Ablefy Advanced (69€/Monat) vs. Rabbit Checkout Pro (einmalig 369€) – jeweils bei einem 197€-Produkt:

Verkäufe/MonatAblefy Kosten/MonatRabbit Checkout Kosten/Monat*Deine Ersparnis/Monat
10150,80 €32,05 €118,75 €
25273,50 €80,13 €193,38 €
50478,00 €160,25 €317,75 €
100887,00 €320,50 €566,50 €

* Nur Stripe-Gebühren (1,5% + 0,25€). Rabbit Checkout selbst berechnet 0% Plattformgebühr. Ablefy-Kosten: 69€ Abo + Seller-Gebühren (3,9% + 0,50€).

Schon ab dem ersten Monat sparst du mit Rabbit Checkout – vorausgesetzt, du hast die einmalige Lizenz bereits. Die Investition von 369€ hat sich bei den meisten Nutzern nach wenigen Monaten amortisiert.

Für wen eignet sich Ablefy noch?

Fairerweise: Ablefy hat auch echte Stärken. Die Plattform eignet sich, wenn:

Sobald du aber regelmäßig verkaufst und die Kosten drücken willst, ist das Einmalzahlung-Modell von Rabbit Checkout die wirtschaftlichere Wahl. Und: Du behältst die volle Kontrolle über Kundendaten, Rechnungen und Checkout.

So wechselst du von Ablefy zu Rabbit Checkout

Der Umstieg ist einfacher, als du denkst. Die meisten Nutzer sind in unter einer Stunde live:

  1. Produkt anlegen: Erstelle dein Produkt in Rabbit Checkout – Name, Preis, Beschreibung, Produktbild. Optional fügst du Bump Offers oder Upsells hinzu.
  2. Checkout-Seite einrichten: Gestalte deinen Checkout individuell mit deinem Branding. Du kannst den Checkout auch direkt in deine Website einbetten.
  3. Zahlungsanbieter verbinden: Verbinde Stripe und/oder PayPal. Deine Kunden können dann mit Kreditkarte, SEPA, Klarna, Apple Pay, Google Pay und mehr bezahlen.
  4. Rechnungsvorlage anpassen: Lade dein Logo hoch, trage deine Geschäftsdaten ein. Rabbit Checkout erstellt ab sofort automatische Rechnungen – inklusive korrekter MwSt-Berechnung.
  5. Link austauschen: Ersetze deinen Ablefy-Link durch den neuen Rabbit Checkout Link – auf deiner Website, in E-Mails und Social Media.
  6. Fertig: Ab sofort bekommst du dein Geld direkt auf dein Stripe- oder PayPal-Konto – sofort und ohne Umwege.

Häufig gestellte Fragen

Ablefy bietet vier Pläne: Essential (39€/Monat, 3 Produkte), Advanced (69€/Monat, 10 Produkte), Pro (129€/Monat, unbegrenzt) und Premium (549€/Monat). Dazu kommen volumenabhängige Transaktionsgebühren.
Im Seller-Modell: 1–3,9% + 0,50€ pro Transaktion (volumenabhängig). Im Reseller-Modell: 1,5–7,5% + 1€ pro Transaktion. Klarna kostet zusätzlich 2,9% + 1€.
Nein. Ablefy erfordert ein monatliches Abo ab 39€/Monat. Es gibt keine kostenlose Variante. Zusätzlich fallen Transaktionsgebühren pro Verkauf an.
Rabbit Checkout berechnet 0% Transaktionsgebühr und keine monatlichen Kosten. Du zahlst einmalig für die Software und behältst danach 100% deiner Umsätze (abzüglich der reinen Zahlungsanbieter-Gebühren von Stripe/PayPal).
Ja. Du erstellst dein Produkt in Rabbit Checkout, richtest deine Checkout-Seite ein und tauschst den Link aus. Deine Kunden merken kaum einen Unterschied – außer dass der Checkout schneller und moderner ist.

Fazit: Ablefy Kosten sind höher, als du denkst

Ablefy bietet eine umfangreiche Plattform – aber die Kombination aus monatlichem Abo und Transaktionsgebühren summiert sich schnell auf mehrere Tausend Euro im Jahr. Besonders das Reseller-Modell mit bis zu 7,5% Transaktionsgebühren frisst deinen Gewinn.

Wenn du die volle Kontrolle über deinen Checkout, deine Rechnungen und deine Kundendaten willst – und dabei deutlich weniger zahlst – ist Rabbit Checkout die bessere Wahl.

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