# Rabbit Checkout: Hilfe & Dokumentation (Volltext) > Rabbit Checkout ist eine deutsche Checkout-, Rechnungs- und Kursplattform für > Verkäufer digitaler Produkte (Coaches, Kursersteller, Berater). Einmalzahlung > statt Abo, 0 % Transaktionsgebühr, kein Reseller-Modell: Der Händler ist der > vertragliche Verkäufer. Made in Germany, DSGVO-konform, EU-Server. Zahlungen > laufen über die eigenen Stripe- und PayPal-Konten des Händlers. Diese Datei enthält **alle Hilfeseiten im Volltext**, aneinandergehängt. Sie ist für KI-Assistenten gedacht, die lieber eine Datei laden als vielen Links zu folgen. Ein Inhaltsverzeichnis mit Einzel-URLs steht unter https://rabbit-checkout.de/llms.txt Wichtige Begriffe: Ein **Checkout-Flow** (im Dashboard: "Checkout Flows") ist die verkaufbare Einheit, er verbindet ein Produkt mit einer Checkout-Seite und hat eine öffentliche URL. Eine **Checkout-Seite** ("Checkout Pages") ist das Design. Ein **Produkt** hält Preisoptionen; der Preis selbst steht in der Preisoption. Das Dashboard liegt unter `https://dashboard.rabbit-checkout.de`, Storefronts unter `https://.rabbit-checkout.de`. ## Inhalt Einstieg: - Vom Konto zum ersten Verkauf: der Weg in fünf Schritten - Produkt und Preis anlegen - Checkout-Flow erstellen: die verkaufbare Seite mit eigener URL - Stripe und PayPal verbinden - Testkauf machen: Checkout vor dem Verkaufsstart prüfen Anleitungen: - Checkout-Seite gestalten: Editor, Elemente, Formularfelder, Einwilligungen - Anker und Sprunglinks: Buttons, die auf derselben Seite nach unten springen - Bestellungen und Kunden verwalten - Gutschein erstellen: Rabattcode, Voucher, Coupon - Checkout-Optionen: monatlich oder jährlich im selben Checkout - Bump-Angebot einrichten: Zusatzverkauf im Checkout - Upsells und Downsells: Angebote nach dem Kauf - Abos verkaufen: wiederkehrende Zahlungen einrichten und verwalten - Onlinekurs erstellen und verkaufen - Affiliate-Programm starten: Partner, Links, Provisionen, Auszahlung - Checkout in die eigene Website einbetten - SEPA-Lastschrift und gespeicherte Zahlungsmethoden - Rechnungen einstellen: Nummernkreis, Logo, PDF und eRechnung - Mehrwertsteuer einstellen: fester Satz, automatische Berechnung, Reverse Charge - Widerruf und Rückerstattung abwickeln - sevDesk und Lexware Office anbinden - Webhooks, Zapier, API und KI-Assistenten anbinden - KI-Assistenten verbinden: der MCP-Connector für Claude und ChatGPT - E-Mail-Vorlagen anpassen - Tracking und Einwilligung: Meta Pixel, GTM, Conversions API, Consent-Banner Referenz: - Begriffe im Dashboard: Produkt, Preisoption, Checkout-Seite, Checkout-Flow - Testkreditkarten für Testkäufe - Status und Ereignisse: Bestellung, Abo, Widerruf, Webhooks - Webhook-Payloads: Aufbau, Header und Felder je Ereignis - Starter und Pro im Vergleich: was in welchem Tarif enthalten ist Grundlagen: - Status eines Checkout-Flows: Test, Live und Deaktiviert - Preise, Netto und Brutto: wie Rabbit Checkout rechnet ================================================================================ # Vom Konto zum ersten Verkauf: der Weg in fünf Schritten Kategorie: Einstieg URL: https://rabbit-checkout.de/hilfe/start/ueberblick/ Markdown: https://rabbit-checkout.de/hilfe/start/ueberblick.md Aktualisiert: 2026-08-04 > Die Reihenfolge, in der du Rabbit Checkout einrichtest: Shop, Produkt, Zahlungsanbieter, Checkout-Flow, Testkauf. Jeder Schritt verlinkt auf die ausführliche Anleitung. ================================================================================ Rabbit Checkout ist in dem Moment verkaufsbereit, in dem ein **Checkout-Flow** auf **Live** steht. Bis dahin sind es fünf Schritte. Diese Seite ist die Landkarte; jeder Schritt hat eine eigene Anleitung. Wenn dir Begriffe wie „Preisoption" oder „Flow" noch nichts sagen, lies zuerst kurz die [Begriffe im Dashboard](/hilfe/referenz/begriffe/), danach ist der Rest selbsterklärend. ![Seitenmenü des Dashboards mit den Gruppen Übersicht, Laden (Bestellungen, Kunden, Abonnements, Produkte, Gutscheine, Bump-Angebote, Widerrufe, Checkout Flows), Design (Rechnungseinstellungen, Checkout-Seiten, Erfolgsseiten), Kurse, Affiliate-Programm und Einstellungen (Allgemein, Zahlungsanbieter, E-Mail-Vorlagen, Integrationen, Webhooks, Ereignisse).](/assets/img/hilfe/dashboard-navigation.webp "Das Seitenmenü ist die Landkarte: Alles aus den fünf Schritten liegt unter Laden, Design oder Einstellungen.") ## Schritt 1: Shop-Grunddaten eintragen **Einstellungen → Allgemein** und **Einstellungen → Adresse**. Hier stehen Name, Adresse und Steuernummer deines Unternehmens, die Währung und die Frage, ob deine Preise **Brutto** oder **Netto** verstanden werden. Diese Angaben landen auf jeder Rechnung, deshalb lohnt sich die Sorgfalt jetzt statt später. Solange die Einrichtung nicht abgeschlossen ist, zeigt das Dashboard oben den Punkt **Schließe die Store-Einrichtung ab**, der führt dich durch die Pflichtfelder. → [Preise, Netto und Brutto](/hilfe/grundlagen/preise-netto-brutto/) → [Mehrwertsteuer einstellen](/hilfe/anleitungen/mehrwertsteuer-einstellen/) ## Schritt 2: Produkt mit Preis anlegen **Store → Produkte**. Erst das Produkt (Name, Beschreibung, Steuerbehandlung), dann darin mindestens eine **Preisoption**, einmalig oder als Abo. Ohne Preisoption lässt sich ein Produkt nicht verkaufen. → [Produkt und Preis anlegen](/hilfe/start/produkt-anlegen/) ## Schritt 3: Zahlungsanbieter verbinden **Einstellungen → Zahlungsanbieter**. Dein eigenes Stripe- und/oder PayPal-Konto. Ohne verbundenen Anbieter kann ein Live-Flow kein Geld annehmen. Für den Testkauf in Schritt 5 brauchst du das noch nicht, der Status TEST bringt seinen eigenen Zahlungsanbieter mit. → [Stripe und PayPal verbinden](/hilfe/start/zahlungsanbieter-verbinden/) ## Schritt 4: Checkout-Flow erstellen **Design → Checkout Flows**. Hier kommt alles zusammen: Checkout-Seite, Preisoption, Zahlungsanbieter, das Verhalten nach dem Kauf und die öffentliche Adresse. Am Ende dieses Schritts hast du den Link, den du deinen Kunden gibst. → [Checkout-Flow erstellen](/hilfe/start/checkout-flow-erstellen/) ## Schritt 5: Testkauf machen und live gehen Neue Flows stehen auf **Test**. Kaufe einmal selbst mit einer Testkreditkarte, prüfe Rechnung, E-Mails und Zugang, und stelle den Flow dann auf **Live**. → [Testkauf machen](/hilfe/start/testkauf/) → [Status: Test, Live, Deaktiviert](/hilfe/grundlagen/checkout-flow-status/)
Der häufigste Fehler beim Start: Der Link ist verschickt, aber der Flow steht noch auf Test. Dann nimmt die Seite kein echtes Geld an. Nach dem Testkauf umstellen, das ist der letzte Handgriff.
## Was du danach einrichten kannst Nichts davon ist Voraussetzung für den ersten Verkauf. Der Reihe nach, wenn du sie brauchst: | Thema | Anleitung | | --- | --- | | Rabattcodes für Aktionen | [Gutschein erstellen](/hilfe/anleitungen/gutschein-erstellen/) | | Zusatzverkauf im Checkout | [Bump-Angebot einrichten](/hilfe/anleitungen/bump-offer-einrichten/) | | Wiederkehrende Zahlungen | [Abos verkaufen](/hilfe/anleitungen/abo-verkaufen/) | | Onlinekurs ausliefern | [Kurs erstellen](/hilfe/anleitungen/kurs-erstellen/) | | Partner vermitteln lassen | [Affiliate-Programm starten](/hilfe/anleitungen/affiliate-programm/) | | Checkout auf der eigenen Website | [Checkout einbetten](/hilfe/anleitungen/checkout-einbetten/) | | Rechnungsnummern, Logo, eRechnung | [Rechnungen einstellen](/hilfe/anleitungen/rechnungen-und-nummern/) | | Übergabe an die Buchhaltung | [sevDesk und Lexware](/hilfe/anleitungen/buchhaltung-sevdesk-lexware/) | | Automatisierung | [Webhooks, Zapier und API](/hilfe/anleitungen/webhooks-und-api/) | | Werbetracking mit Einwilligung | [Tracking und Einwilligung](/hilfe/anleitungen/tracking-und-einwilligung/) | | Texte der Kundenmails | [E-Mail-Vorlagen anpassen](/hilfe/anleitungen/e-mail-vorlagen/) | | Widerrufe und Erstattungen | [Widerruf und Rückerstattung](/hilfe/anleitungen/widerruf-und-erstattung/) | Welche Funktionen zu deinem Tarif gehören, steht in [Starter und Pro im Vergleich](/hilfe/referenz/plaene-starter-pro/). ## Häufige Fragen **Wie lange dauert die Einrichtung von Rabbit Checkout?** Für ein einfaches Angebot rund eine Stunde, wenn dein Stripe- oder PayPal-Konto schon existiert. Der größte Zeitanteil geht in die Gestaltung der Checkout-Seite und in die Rechnungsangaben, nicht in die Technik. **Brauche ich ein eigenes Stripe- oder PayPal-Konto?** Ja. Rabbit Checkout ist kein Reseller, du bist der Verkäufer, und das Geld geht direkt auf dein eigenes Konto. Für einen reinen Testkauf brauchst du noch keins: Flows im Status TEST laufen über einen eingebauten Test-Zahlungsanbieter. **In welcher Reihenfolge muss ich vorgehen?** Shop-Grunddaten, dann Produkt mit Preisoption, dann Zahlungsanbieter, dann Checkout-Flow. Der Flow ist zuletzt dran, weil er Produkt, Seite und Zahlungsanbieter zusammenführt. ================================================================================ # Produkt und Preis anlegen Kategorie: Einstieg URL: https://rabbit-checkout.de/hilfe/start/produkt-anlegen/ Markdown: https://rabbit-checkout.de/hilfe/start/produkt-anlegen.md Aktualisiert: 2026-08-04 > Ein Produkt trägt Name, Beschreibung und Steuerbehandlung, den Preis trägt die Preisoption. Warum das getrennt ist und wie du beides ausfüllst. ================================================================================ Ein **Produkt** beschreibt, *was* du verkaufst. Eine **Preisoption** beschreibt, *zu welchen Konditionen*. Diese Trennung erlaubt dir, dasselbe Produkt einmalig und als Abo anzubieten, ohne es doppelt zu pflegen. ## Produkt anlegen 1. Im Dashboard unter **Store** auf **Produkte**. 2. Auf **Neues Produkt**, einen **Produktnamen** eintragen, anlegen. 3. Das Produkt öffnet sich. Jetzt die restlichen Felder ausfüllen und **Speichern**. ### Die Felder im Produkt | Feld | Wofür | | --- | --- | | **Produktname** | Erscheint im Checkout, in der Bestätigungsmail und auf der Rechnung. | | **Produktbeschreibung** | Kurzer Satz, max. 200 Zeichen. Erscheint im Checkout und auf der Rechnung. | | **Detaillierte Beschreibung** | Längerer Text mit Listen und Fettung. Optional im Checkout und in der Bestellbestätigung (Variable `productDetails`). **Erscheint nicht auf der Rechnung.** | | **Produktanbieter** | **Externes System** (Standard) oder **Rabbit Checkout Courses**, wenn das Produkt einen Kurs freischalten soll. | | **Externe ID** | Optional. Deine eigene Artikelnummer, falls du Bestellungen in ein anderes System überträgst. | | **Umsatzsteuer** | Siehe unten. |
Die detaillierte Beschreibung ist der Ort für „Was ist enthalten"-Listen. Sie bläht die Rechnung nicht auf und ist trotzdem im Checkout und in der Bestätigungsmail verfügbar.
### Umsatzsteuer am Produkt Unter **Wie möchtest du die Umsatzsteuer berechnen?** gibt es drei Möglichkeiten: | Einstellung | Verhalten | | --- | --- | | **Keine Umsatzsteuer** | Es wird keine Steuer ausgewiesen. Für Kleinunternehmer nach § 19 UStG. | | **Umsatzsteuer manuell eingeben** | Ein fester Satz, den du selbst einträgst (z. B. 19). | | **Umsatzsteuer automatisch berechnen** | Der Satz richtet sich nach dem Land des Käufers. | Zusätzlich kannst du **Länder-Steuerüberschreibungen** definieren: ein abweichender Satz für einzelne Länder, der die automatische Berechnung für genau dieses Land ersetzt. Details und die Zusammenhänge mit Netto/Brutto und Reverse Charge stehen unter [Mehrwertsteuer einstellen](/hilfe/anleitungen/mehrwertsteuer-einstellen/). ## Preisoption anlegen Im geöffneten Produkt im Bereich **Preise** auf **Hinzufügen**. ![Tab „Preisgestaltung“ eines Produkts: oben die Auswahl „Wie möchtest du die Umsatzsteuer berechnen?“ mit „Umsatzsteuer automatisch berechnen“, darunter „Länder-Steuerüberschreibungen“ und der Bereich „Preisoptionen“ mit vier Einträgen (29,99 €, 19,99 €/Monat, 49,99 €/Monat, 99,00 €/Monat) und je einem Löschen-Symbol.](/assets/img/hilfe/produkt-preisgestaltung.webp "Steuer und Preise liegen im selben Tab. Über das Plus neben „Preisoptionen“ legst du eine weitere an, ein Produkt kann beliebig viele haben.") ### Zahlungsart „Einmalige Gebühr" | Feld | Bedeutung | | --- | --- | | **Preis** | Der Betrag. Ob das brutto oder netto zu verstehen ist, sagt dir der Hinweis im Dialog, er kommt aus deiner Shop-Einstellung. | | **Begrenzte Menge** | Häkchen plus Stückzahl. Ist die Menge aufgebraucht, ist die Preisoption nicht mehr kaufbar. | ![Dialog „Richte deine Preiseinstellung ein“ mit der Zahlungsart „Einmalige Gebühr“, einem blauen Hinweisfeld „Preise werden eingegeben Mit enthaltener Steuer (BRUTTO)“ samt Link „Einstellung ändern“, dem Feld „Preis“ in EUR und der Checkbox „Begrenzte Menge“.](/assets/img/hilfe/produkt-preisoption-einmalig.webp "Der blaue Hinweis verrät, ob dein Betrag brutto oder netto gemeint ist, er kommt aus den Shop-Einstellungen, nicht aus diesem Dialog.") ### Zahlungsart „Abonnement" | Feld | Bedeutung | | --- | --- | | **Einrichtungsgebühr** | Einmaliger Betrag beim Abschluss. 0 lassen, wenn es keinen gibt. | | **Abonnementpreis** | Der wiederkehrende Betrag. | | **Abrechnungshäufigkeit** | Zeitraum und Intervall, z. B. alle 1 Monat oder alle 3 Monate. | | **Anzahl der Verlängerungen** | Wie oft nach der ersten Zahlung abgebucht wird. 0 = unbefristet. | | **Probezeit** | Zeitraum vor der ersten regulären Abbuchung. 0 = keine. | ![Derselbe Dialog mit der Zahlungsart „Abonnement“: in einer Zeile die Felder Abrechnungshäufigkeit („Wöchentlich“), Abonnementpreis, Einrichtungsgebühr und Probezeit („Keine“), darunter „Anzahl der Verlängerungen“ mit dem Wert 0 und die Checkbox „Begrenzte Menge“.](/assets/img/hilfe/produkt-preisoption-abo.webp "Sobald du auf „Abonnement“ umstellst, tauscht derselbe Dialog seine Felder aus: statt eines Preises jetzt Häufigkeit, Einrichtungsgebühr, Probezeit und Verlängerungen.") Mehr dazu unter [Abos verkaufen](/hilfe/anleitungen/abo-verkaufen/).
Preisoptionen, die schon verkauft wurden, solltest du nicht im Preis ändern, sondern lieber eine neue anlegen. Bestehende Bestellungen behalten zwar ihren Preis, aber laufende Abos und deine Auswertung werden unübersichtlich.
## Mehrere Preisoptionen an einem Produkt Ein Produkt kann beliebig viele Preisoptionen haben. Welche davon ein Kunde sieht, entscheidet der Checkout-Flow, dort wählst du die Preisoptionen aus, die auf dieser Seite angeboten werden. Dabei gelten zwei Regeln: - Ein Abo und ein Einmalkauf lassen sich **nicht** im selben Flow kombinieren. - Zwei Preisoptionen **desselben** Produkts lassen sich nicht gemeinsam in einen Flow legen, dafür sind es zwei getrennte Flows (oder ein Flow pro Variante). ## Produktzugang Nach einer bezahlten Bestellung wird der Produktzugang für die Kundin oder den Kunden automatisch freigeschaltet. Bei einem Kursprodukt heißt das: Einschreibung in den Kurs plus Login-Mail. Bei allen anderen Produkten wird der Zugang vermerkt und ist über Kunden, Webhooks und Zapier auswertbar. Ist unter **Einstellungen → Bestellungen** der Schalter **Produktzugang bei ausstehender Zahlung gewähren** aktiv, passiert das schon, sobald die Zahlung angestoßen wurde, nützlich bei Zahlarten, die erst verzögert bestätigt werden, aber ein bewusstes Risiko. ## Häufige Fragen **Warum kann ich beim Produkt keinen Preis eintragen?** Preise liegen nicht am Produkt, sondern an der Preisoption. Öffne das Produkt und lege im Bereich „Preise“ eine Preisoption an. Erst damit ist das Produkt verkaufbar. **Kann ein Produkt mehrere Preise haben?** Ja. Lege mehrere Preisoptionen an, zum Beispiel 490 € einmalig und 49 € monatlich. Im Checkout-Flow wählst du aus, welche davon auf dieser Seite angeboten werden. **Wie begrenze ich die Stückzahl eines Angebots?** In der Preisoption das Häkchen „Begrenzte Menge“ setzen und die Stückzahl eintragen. Ist sie erschöpft, kann über diese Preisoption nicht mehr gekauft werden. **Wie viele Produkte darf ich anlegen?** Im Starter-Tarif bis zu 5 Produkte, im Pro-Tarif unbegrenzt viele. ================================================================================ # Checkout-Flow erstellen: die verkaufbare Seite mit eigener URL Kategorie: Einstieg URL: https://rabbit-checkout.de/hilfe/start/checkout-flow-erstellen/ Markdown: https://rabbit-checkout.de/hilfe/start/checkout-flow-erstellen.md Aktualisiert: 2026-08-04 > Der Flow verbindet Checkout-Seite, Preisoption und Zahlungsanbieter zu einem Angebot mit eigener Adresse. Alle Felder im Dialog, erklärt. ================================================================================ Ein **Checkout-Flow** ist das, was du verkaufst, die Kombination aus Design, Preis und Bezahlung, erreichbar unter einer eigenen Adresse. ## Flow anlegen 1. Im Dashboard unter **Design** auf **Checkout Flows**. 2. Oben rechts auf **Neu**. 3. Der **Checkout-Ablauf** öffnet sich: links der Ablauf als Diagramm, rechts die Einstellungen des angeklickten Kastens. 4. Die Felder ausfüllen (unten erklärt) und **Speichern**. Ein neuer Ablauf besteht aus zwei Kästen: **Checkout-Seite** und **Danke-Seite**. Für ein einfaches Angebot bleibt es dabei; du füllst nur den Checkout-Kasten aus. Angebote *nach* dem Kauf kommen als weitere Kästen dazwischen → [Upsells und Downsells](/hilfe/anleitungen/upsell-downsell/). ![Der Editor „Checkout-Ablauf“: links auf einer Rasterfläche die Kästen des Ablaufs, beginnend mit „Checkout-Seite /test-order“, darunter ein Upsell- und ein Downsell-Kasten mit den Zweigen „Angenommen“ und „Abgelehnt“, die auf der „Danke-Seite“ enden. Rechts das Einstellungsfeld des ausgewählten Kastens mit URL der Checkout-Seite, Seitentitel, Schalter „Vor Suchmaschinen verbergen“ (ausgeschaltet), Artikel zur Checkout, Bump-Angebote, Schalter „Gutscheineingabe deaktivieren“, Meta-Events, Checkout-Seite und Status.](/assets/img/hilfe/checkout-flow-editor.webp "Der Checkout-Ablauf: links der Ablauf als Diagramm, rechts die Einstellungen des angeklickten Kastens. Ein neuer Flow besteht nur aus Checkout und Danke-Seite.") ## Die Felder des Checkout-Kastens ### Checkout-Seite Entweder **eine bestehende Checkout-Seite auswählen** oder **eine neue erstellen**. Die Seite bestimmt das Aussehen (Aufbau, Farben, Formularfelder, Gutscheinfeld, Testimonials) und lässt sich für beliebig viele Flows wiederverwenden. Wenn du gerade anfängst: neue Seite erstellen, später im Seiten-Editor anpassen. Für das erste Angebot musst du am Design nichts ändern. ### Seitentitel Der Titel im Browser-Tab und für Vorschaubilder beim Teilen des Links. ### URL der Checkout-Seite Der Pfad, unter dem der Flow erreichbar ist. Er muss innerhalb deines Shops eindeutig sein. Ergebnis: ``` https://dein-shop.rabbit-checkout.de/dein-pfad ```
Ändere den Pfad nicht mehr, sobald der Link verschickt oder in einer Anzeige hinterlegt ist. Die alte Adresse funktioniert danach nicht mehr, und Anzeigen laufen ins Leere.
### Vor Suchmaschinen verbergen Ein Schalter direkt unter dem Seitentitel. Ist er aktiv, bekommen die Seiten dieses Flows die Anweisung `noindex, nofollow` und werden von Google und anderen Suchmaschinen nicht mehr in den Ergebnissen gelistet. ![Der eingeschaltete Schalter „Vor Suchmaschinen verbergen“ im Einstellungsfeld der Checkout-Seite, erkennbar am grün gefüllten Schieberegler. Darunter der erklärende Hilfetext: „Sagt Google und anderen Suchmaschinen, dass sie diese Checkout-Seite, ihre Angebotsseiten und ihre Danke-Seite nicht in den Suchergebnissen listen sollen.“](/assets/img/hilfe/checkout-noindex-schalter.webp "Eingeschaltet: Der Flow verschwindet aus den Suchergebnissen. Im Auslieferungszustand steht der Schalter aus.") Der Schalter gilt für den **kompletten Flow**: die Checkout-Seite, ihre Angebotsseiten (Upsell und Downsell) und die Danke-Seite. Den Checkout zu verbergen und die Bestellbestätigung indexieren zu lassen, wäre wenig sinnvoll. **Standardmäßig ist der Schalter aus.** Checkout-Seiten sind also für Suchmaschinen freigegeben, solange du das nicht änderst; bestehende Seiten verhalten sich unverändert weiter. Duplizierst du einen Flow, übernimmt die Kopie die Einstellung.
Verbergen ist kein Zugriffsschutz. Wer den Link hat, öffnet die Seite weiterhin und kann kaufen; sie wird nur nicht mehr über die Suche gefunden. Vorschaubilder beim Teilen des Links (WhatsApp, Slack) funktionieren ebenfalls weiter.
War die Seite vorher schon bei Google gelistet, verschwindet sie nicht sofort. Google muss die Adresse erst erneut abrufen, um die Anweisung zu sehen; das dauert je nach Seite Tage bis Wochen. Soll es schneller gehen, entfernst du die Adresse zusätzlich über die Google Search Console.
### Artikel zum Checkout Hier wählst du die **Preisoptionen** aus, die auf dieser Seite kaufbar sind. Über **+** kommen weitere dazu. Zwei Regeln gelten: - **Abo und Einmalkauf lassen sich nicht mischen.** - **Zwei Preisoptionen desselben Produkts** lassen sich nicht kombinieren. Mehrere Abos in einem Flow sind dagegen erlaubt. Sollen Käufer *zwischen* Preisen wählen, etwa monatlich oder jährlich, legst du über **Option hinzufügen** mehrere Optionen an. Die beiden Regeln gelten dann innerhalb jeder Option, nicht mehr für den ganzen Flow → [Checkout-Optionen](/hilfe/anleitungen/checkout-optionen/). ### Bump-Angebote Optionale Zusatzangebote mit Ankreuzfeld direkt im Checkout. **Bis zu zehn pro Flow**, jedes davon für den Kunden freiwillig → [Bump-Angebot einrichten](/hilfe/anleitungen/bump-offer-einrichten/). ### Nach dem Kauf → Verhalten | Auswahl | Ergebnis | | --- | --- | | **Weiterleitung zu URL** | Der Käufer landet auf einer Adresse deiner Wahl, z. B. deiner eigenen Danke-Seite. | | **Erfolgsseite anzeigen** | Es wird eine in Rabbit Checkout gestaltete Erfolgsseite angezeigt (Menü: **Design → Erfolgsseiten**). | Nur die Erfolgsseite ist gestaltbar; Fehlerseiten sind es nicht. ### Zahlungsanbieter **Stripe Konto** und **PayPal Konto**: Hier ordnest du dem Flow die Anbieter zu, über die bezahlt werden darf. Ohne Zuordnung sieht ein Live-Kunde keine Bezahlmöglichkeit. Solange der Flow auf **Test** steht, werden diese Zuordnungen ignoriert und ausschließlich der Test-Zahlungsanbieter angeboten → [Status Test, Live, Deaktiviert](/hilfe/grundlagen/checkout-flow-status/). ### Gutscheineingabe deaktivieren Schalter. Ist er gesetzt, kann auf dieser Seite kein Gutscheincode eingegeben werden, auch dann nicht, wenn die Checkout-Seite ein Gutscheinfeld enthält. ### Status **Test** (Standard), **Live** oder **Deaktiviert**. Neue Flows starten immer auf Test. ## Den Link finden und teilen In der Liste unter **Checkout Flows** hat jede Zeile rechts mehrere Symbole: ![Eine Zeile der Checkout-Flow-Liste: der Pfad „/test-order-with-description“, darunter das gelbe Status-Etikett TEST, die Zeile „Onboarding-Workshop 149,00 €“ und „Checkout mit Standard-Checkout“. Rechts fünf Symbole nebeneinander: Auge, Kette, spitze Klammern, zwei übereinanderliegende Blätter und ein Papierkorb.](/assets/img/hilfe/checkout-flow-aktionen.webp "Die fünf Symbole am rechten Rand jeder Zeile, von links: Auge, Kette, Einbettungscode, Kopieren, Löschen.") | Symbol | Funktion | | --- | --- | | **Auge** | Öffnet den Seiten-Editor, nicht die Kundenansicht. | | **Kette** (🔗) | Öffnet die Checkout-Seite so, wie Kunden sie sehen. Das ist der Link, den du teilst. | | **Spitze Klammern** (``) | Zeigt den Einbettungscode für die eigene Website → [Checkout einbetten](/hilfe/anleitungen/checkout-einbetten/). | | **Kopieren** | Legt eine Kopie des Flows mit eigener Adresse an. | | **Papierkorb** | Löscht den Flow. Der Link ist danach tot. | Am Handy stehen dieselben Funktionen im Menü mit den drei Punkten. Zum Einbinden in die eigene Website gibt es zusätzlich einen Einbettungscode → [Checkout einbetten](/hilfe/anleitungen/checkout-einbetten/). ## Danach Erst testen, dann live. Der [Testkauf](/hilfe/start/testkauf/) dauert zwei Minuten und findet genau die Fehler, die man sonst am ersten echten Kunden entdeckt. ## Flow kopieren statt neu bauen Für ein zweites, ähnliches Angebot ist das **Kopier-Symbol** der schnellste Weg: Die Kopie übernimmt Seite, Artikel, Zahlungsanbieter und Einstellungen und bekommt eine eigene Adresse. Sie übernimmt auch den **Status** des Originals, prüfe also nach dem Kopieren, ob die Kopie auf Test steht, bevor du sie ausprobierst. ## Häufige Fragen **Wo finde ich den Link zu meiner Checkout-Seite?** Unter Design → Checkout Flows in der Zeile des Flows auf das Ketten-Symbol. Die Adresse hat die Form https://dein-shop.rabbit-checkout.de/name-des-flows. Der Link gehört immer zum Flow, nicht zur Checkout-Seite. **Kann ich mehrere Produkte in einem Checkout verkaufen?** Ja, du kannst mehrere Artikel in einen Flow legen. Nicht erlaubt sind zwei Preisoptionen desselben Produkts und die Mischung aus Abo und Einmalkauf. Sollen Käufer stattdessen zwischen Preisen wählen, legst du mehrere Checkout-Optionen an; die Regeln gelten dann innerhalb jeder Option. **Was ist der Unterschied zwischen Checkout-Seite und Checkout-Flow?** Die Checkout-Seite ist das Design und wird wiederverwendet. Der Checkout-Flow ist das konkrete Angebot mit Preis, Zahlungsanbietern, Status und öffentlicher Adresse. **Wird meine Checkout-Seite von Google gefunden?** Standardmäßig ja, Checkout-Seiten sind für Suchmaschinen freigegeben. Im Checkout-Flow gibt es unter dem Seitentitel den Schalter „Vor Suchmaschinen verbergen“. Ist er aktiv, werden die Checkout-Seite, ihre Angebotsseiten und die Danke-Seite nicht mehr in den Suchergebnissen gelistet. Der Link selbst funktioniert unverändert weiter. **Warum sieht mein Kunde keine Bezahlmöglichkeit?** Entweder steht der Flow auf Test und es fehlt ein zugeordneter echter Zahlungsanbieter, oder dem Live-Flow ist gar kein Stripe- bzw. PayPal-Konto zugeordnet. Beides stellst du im Flow-Editor ein. ================================================================================ # Stripe und PayPal verbinden Kategorie: Einstieg URL: https://rabbit-checkout.de/hilfe/start/zahlungsanbieter-verbinden/ Markdown: https://rabbit-checkout.de/hilfe/start/zahlungsanbieter-verbinden.md Aktualisiert: 2026-08-14 > Deine eigenen Konten hinterlegen, damit das Geld direkt bei dir landet: welche Schlüssel Rabbit Checkout braucht, wo du sie findest und wie der Sandbox-Schalter wirkt. ================================================================================ Rabbit Checkout wickelt Zahlungen über **deine eigenen** Konten ab. Du bist der Vertragspartner deiner Kunden, das Geld geht direkt an dich, und auf der Abrechnung deines Zahlungsanbieters steht dein Name. Du findest die Verwaltung unter **Einstellungen → Zahlungsanbieter**. ![Die Seite „Zahlungsanbieter“ mit zwei Abschnitten: „PayPal“ mit dem Hinweis „Keine PayPal-Konten definiert.“ und rechts einem Plus-Symbol, darunter „Stripe“ mit einem verbundenen Konto namens „Stripe“ und den Symbolen zum Neu-Verbinden, Bearbeiten und Löschen.](/assets/img/hilfe/zahlungsanbieter.webp "Stripe und PayPal haben je einen eigenen Abschnitt. Über das Plus rechts fügst du ein Konto hinzu, hier ist Stripe verbunden, PayPal noch nicht.") ## Stripe verbinden 1. **Einstellungen → Zahlungsanbieter** → **Stripe verbinden**. 2. **Kontoname** vergeben, nur zur Unterscheidung, falls du mehrere Konten hinterlegst. 3. **Publishable Key** und **Secret Key** aus deinem Stripe-Konto eintragen. In Stripe findest du beide unter *Entwickler → API-Schlüssel*. 4. **Speichern**. Beim Speichern richtet Rabbit Checkout den passenden Webhook-Endpunkt in deinem Stripe-Konto selbst ein. Du musst in Stripe nichts weiter konfigurieren.
Welche Zahlungsarten am Checkout erscheinen, also Kreditkarte, SEPA-Lastschrift, Klarna und was du sonst freigeschaltet hast, steuerst du in deinem Stripe-Konto unter Einstellungen → Zahlungsmethoden. Rabbit Checkout zeigt an, was Stripe für die jeweilige Zahlung anbietet. Wenn eine Zahlungsart im Checkout fehlt, ist sie fast immer dort nicht aktiviert.
Für **SEPA-Lastschrift** gibt es zusätzlich zwei Dinge, die nur damit zusammenhängen: die verzögerte Bestätigung und der Einzug bei bestehenden Kunden → [SEPA-Lastschrift](/hilfe/anleitungen/lastschrift-und-zahlungsmethoden/). ## PayPal verbinden 1. **Einstellungen → Zahlungsanbieter** → **PayPal verbinden**. 2. **Kontoname** vergeben. 3. **Client Id** und **Secret** aus deinem PayPal-Entwicklerkonto eintragen (PayPal Developer Dashboard → *Apps & Credentials* → deine App). 4. **Speichern**. Für PayPal brauchst du ein **PayPal-Business-Konto**. ## PayPal für Upsells und Abos vorbereiten Einmalige PayPal-Zahlungen funktionieren sofort, sobald Client Id und Secret hinterlegt sind. Sobald du aber eine gespeicherte PayPal-Zahlung **später** belasten willst, brauchst du zwei zusätzliche Freigaben: | Was | Wo | Wer macht es | |---|---|---| | **„Save payment methods“** (Vault API) | An deiner PayPal-App | Du selbst, ein Häkchen | | **Reference Transactions** | An deinem PayPal-Konto | PayPal, auf Anfrage | Beide sind nötig, und sie hängen nicht voneinander ab. Betroffen sind 1-Klick-Upsells und Downsells, Abos über das interne Abrechnungssystem, automatische Verlängerungen und das Speichern einer PayPal-Zahlung für später.
Fehlt eine der beiden Freigaben, siehst du keine Fehlermeldung. Die Zahlung läuft ganz normal durch, PayPal speichert die Zahlungsart aber nicht. Beim Upsell landet der Käufer dann wieder im normalen Checkout, statt mit einem Klick zu kaufen.
### Häkchen „Save payment methods“ setzen Dieses Häkchen ist bei **neu erstellten PayPal-Apps standardmäßig nicht gesetzt** — es wird deshalb leicht übersehen. 1. Auf `developer.paypal.com` mit dem PayPal-Geschäftskonto anmelden. 2. **Apps & Credentials** öffnen und oben auf **Live** wechseln. 3. Die App öffnen, deren Client Id du in Rabbit Checkout hinterlegt hast. 4. Zum Abschnitt **Payment capabilities** scrollen. 5. **Save payment methods** ankreuzen und **Save Changes** klicken. ![Der Abschnitt „Payment capabilities“ im PayPal-Entwickler-Dashboard mit fünf Ankreuzfeldern: „Save payment methods“ (Beschreibung: Use the Vault API to save your customer's payment methods to speed up checkout) ist gesetzt, „Subscriptions“ ist nicht gesetzt, „Invoicing“ ist gesetzt, „Payment links and buttons“ ist nicht gesetzt, „Payouts“ ist gesetzt. Darunter die Schaltfläche „Save Changes“.](/assets/img/hilfe/paypal-save-payment-methods.webp "Das oberste Häkchen ist das entscheidende. Bei einer frisch angelegten App ist es nicht gesetzt.")
Lege dafür keine neue App an. Eine neue App bekommt andere Zugangsdaten, die du dann auch in Rabbit Checkout neu hinterlegen müsstest. Bearbeite die App, deren Client Id bereits hinterlegt ist — Client Id und Secret bleiben dabei unverändert.
### Reference Transactions freischalten lassen Das ist keine Einstellung, die du selbst umschalten kannst. Oft ist es bereits aktiv, wenn du zuvor PayPal-Abos genutzt hast. Andernfalls wendest du dich an den PayPal-Support und bittest um die Freischaltung von *Reference Transactions (Merchant-Initiated Billing Agreements)* für die PayPal-Checkout-REST-API. Die Prüfung dauert einige Stunden bis wenige Werktage. In Rabbit Checkout siehst du den Status unter **Einstellungen → Zahlungsanbieter** als Kennzeichen neben dem PayPal-Konto; über das Aktualisieren-Symbol wird er neu geprüft.
Das Kennzeichen prüft nur die Reference Transactions. Steht es auf grün und gespeicherte Zahlungsarten funktionieren trotzdem nicht, fehlt das Häkchen an der App.
## Anbieter dem Checkout-Flow zuordnen Ein hinterlegter Anbieter wird noch nirgends angeboten. Die Zuordnung passiert pro Angebot: **Design → Checkout Flows** → Flow bearbeiten → **Stripe Konto** und **PayPal Konto** auswählen → speichern. Ordnest du beide zu, kann der Kunde wählen. Ordnest du keinen zu, sieht ein Live-Kunde keine Bezahlmöglichkeit.
Prüfe die Zuordnung, bevor du einen Flow auf Live stellst. Ein Live-Flow ohne Zahlungsanbieter zeigt eine Checkout-Seite ohne Bezahlfelder, der Kunde kann nicht kaufen und meldet sich in der Regel auch nicht.
## Der Test-Zahlungsanbieter Solange ein Flow auf **Test** steht, werden deine echten Anbieter ausgeblendet und nur der eingebaute Test-Zahlungsanbieter angezeigt. Der ist in jedem Shop von Anfang an vorhanden, lässt sich nicht bearbeiten und taucht in der Liste deiner Anbieter deshalb nicht auf. Damit kannst du einen kompletten Kauf durchspielen, bevor du überhaupt ein Stripe- oder PayPal-Konto hinterlegt hast → [Testkauf machen](/hilfe/start/testkauf/). ## Der Sandbox-Schalter Beim Anlegen eines eigenen Anbieters kannst du **Sandbox** aktivieren und dort die Testzugangsdaten deines Kontos hinterlegen, typischerweise für ein PayPal-Sandbox-Konto, weil der Test-Zahlungsanbieter nur Kartenzahlung abdeckt. Bestellungen über einen Sandbox-Anbieter gelten als **Testbestellungen**, mit einem wichtigen Unterschied zum Status TEST:
Bei Sandbox-Anbietern werden Affiliate-Provisionen ganz normal gutgeschrieben. Wenn du mit Affiliates arbeitest, teste über den Status TEST statt über einen Sandbox-Anbieter, sonst stehen erfundene Provisionen in der Abrechnung deiner Partner.
## Mehrere Anbieter gleichzeitig Du kannst mehrere Stripe- und PayPal-Konten hinterlegen und pro Flow unterschiedlich zuordnen, etwa ein Konto pro Marke. Kontoname und Typ zusammen müssen eindeutig sein. ## Häufige Fragen **Warum landet mein Käufer nach dem Upsell wieder im Checkout, obwohl er mit PayPal bezahlt hat?** Dann hat PayPal die Zahlungsart nicht gespeichert, und der Upsell hat nichts, was er belasten könnte. Dafür braucht es zwei Freigaben: das Häkchen „Save payment methods“ an deiner PayPal-App, das du selbst im PayPal-Entwickler-Dashboard setzt, und Reference Transactions für dein PayPal-Konto, die PayPal auf Anfrage freischaltet. Fehlt eine davon, gibt es keine Fehlermeldung — die Zahlung läuft normal durch, gespeichert wird aber nichts. **Wo finde ich das Häkchen „Save payment methods“?** Auf developer.paypal.com unter Apps & Credentials, oben auf Live wechseln, die App öffnen, deren Client Id du in Rabbit Checkout hinterlegt hast, dann im Abschnitt Payment capabilities. Bei neu erstellten Apps ist das Häkchen nicht gesetzt. Lege dafür keine neue App an, sonst ändern sich die Zugangsdaten. **Welche Zahlungsarten unterstützt Rabbit Checkout?** Über dein Stripe-Konto Kreditkarte und die dort aktivierten Methoden wie Klarna, und über dein PayPal-Konto PayPal. Welche Methoden konkret erscheinen, stellst du in deinem Stripe- bzw. PayPal-Konto ein, nicht in Rabbit Checkout. **Wo landet das Geld?** Direkt auf deinem eigenen Stripe- oder PayPal-Konto. Rabbit Checkout ist kein Reseller und nimmt keine Transaktionsgebühr; es fallen nur die Gebühren deines Zahlungsanbieters an. **Muss ich in Stripe einen Webhook einrichten?** Nein. Beim Speichern des Zahlungsanbieters legt Rabbit Checkout den benötigten Webhook-Endpunkt in deinem Stripe-Konto automatisch an. **Wofür ist der Sandbox-Schalter?** Damit hinterlegst du Testzugangsdaten deines eigenen Kontos, etwa ein PayPal-Sandbox-Konto. Bestellungen darüber gelten als Testbestellungen. Achtung: Anders als im Status TEST werden dabei Affiliate-Provisionen ganz normal gutgeschrieben. ================================================================================ # Testkauf machen: Checkout vor dem Verkaufsstart prüfen Kategorie: Einstieg URL: https://rabbit-checkout.de/hilfe/start/testkauf/ Markdown: https://rabbit-checkout.de/hilfe/start/testkauf.md Aktualisiert: 2026-08-04 > So prüfst du deinen Checkout mit einer Testkreditkarte, ohne echtes Geld zu bewegen und was ein Testkauf trotzdem in deinem Shop auslöst. ================================================================================ Bevor du einen Checkout-Flow scharf schaltest, solltest du ihn einmal selbst durchlaufen: Sieht die Seite richtig aus? Kommt die richtige Bestätigungsmail? Wird der Kurs freigeschaltet? Genau dafür gibt es den Status **Test**. Ein Testkauf dauert zwei Minuten. Du brauchst dafür **keine** eigenen Stripe- oder PayPal-Zugangsdaten und kein Sandbox-Konto, der Test-Zahlungsanbieter ist in jedem Shop von Anfang an eingerichtet. ## Vorher lesen: Ein Testkauf ist nicht spurlos Der Testkauf bewegt kein Geld. Er ist aber auch keine Simulation in einer Sandbox neben deinem Shop, er läuft durch denselben Bestellprozess wie ein echter Kauf. Das ist gewollt, denn nur so testest du wirklich das, was deine Käufer erleben. Konkret heißt das: - Es wird eine **echte Rechnungsnummer** verbraucht. Der Rechnungszähler zählt hoch und lässt sich nicht wieder senken. - Es gehen **echte E-Mails** an die Adresse, die du im Checkout einträgst, die Rechnungsmail an den Käufer und die Verkaufsbenachrichtigung an dich. - Bei einem Kursprodukt wird der **Kurszugang wirklich freigeschaltet**, inklusive Login-Mail an die eingetragene Adresse. - **Lagerbestand und Coupon-Nutzung** werden mitgezählt. - **Webhooks und Zapier** feuern ganz normal. - Bestellungen lassen sich **nicht löschen**. Die Testbestellung bleibt im Shop.
Empfehlung: Mach deine Testkäufe, solange du noch keine echten Rechnungen geschrieben hast. Dann sind die verbrauchten Rechnungsnummern unkritisch. Wenn du später in einem laufenden Shop testest, rechne mit Lücken in deiner Nummernfolge, buchhalterisch ist das erklärbar (die Rechnung existiert und ist als Testbestellung gekennzeichnet), aber du solltest wissen, dass es passiert.
Wovon dein Testkauf umgekehrt **nichts** anfasst: - **Affiliate-Provisionen** werden nicht gutgeschrieben. - Die Übergabe an **sevDesk oder Lexware** wird übersprungen (es sei denn, du hast in der Buchhaltungs-Integration ausdrücklich „Testrechnungen synchronisieren“ aktiviert). - **Meta/Facebook Conversions** werden nicht gemeldet. - Deine **Dashboard-Zahlen** (Umsatz, Bestellungen, Diagramm) lassen Testbestellungen aus. ## Schritt 1: Checkout-Flow auf Test stellen Neue Checkout-Flows stehen automatisch auf **Test**, wenn du gerade einen angelegt hast, kannst du diesen Schritt überspringen. 1. Im Dashboard auf **Checkout Flows**. 2. Auf den Namen des Flows klicken (die Zeile mit dem `/`), der Editor öffnet sich. 3. Feld **Status** auf **Test** stellen und speichern. In der Liste bekommt der Flow dann ein gelbes **TEST**-Etikett. Solange der Status auf Test steht, werden auf der Checkout-Seite **nur** der Test-Zahlungsanbieter angezeigt, deine echten Stripe- und PayPal-Anbieter sind ausgeblendet, auch wenn sie dem Flow zugeordnet sind. Ein Kunde kann in dieser Zeit also nicht versehentlich echt bezahlen. ## Schritt 2: Checkout-Seite öffnen Rechts in der Zeile des Flows auf das **Ketten-Symbol** (🔗, „Link“), die Checkout-Seite öffnet sich in einem neuen Tab, genau so, wie deine Kunden sie sehen. Am Handy findest du **Link** im Menü mit den drei Punkten. Das **Auge** daneben führt nicht zur Kundenansicht, sondern in den Seiten-Editor. Die Adresse hat immer diese Form: ``` https://dein-shop.rabbit-checkout.de/name-des-checkout-flows ``` ## Schritt 3: Formular wie ein Kunde ausfüllen Trage echte, funktionierende Daten ein, insbesondere eine **E-Mail-Adresse, in die du hineinschauen kannst**. Genau darum geht es beim Testkauf: zu sehen, was beim Käufer ankommt. Nutze am besten nicht deine eigene Login-Adresse, sondern eine Variante wie `deinname+test@example.com`. Bei Gmail und den meisten anderen Anbietern landen solche Adressen in demselben Postfach, du kannst die Testbestellungen später aber leicht auseinanderhalten. Über dem Kartenfeld steht der Hinweis, dass es sich um einen Test-Zahlungsanbieter handelt, mit einem Link auf die verwendbaren Kartennummern. ![Abschnitt „Zahlungsinformationen“ einer Checkout-Seite im Test-Status. Darüber der englische Hinweis „This is a test payment provider only. Click here to find out which credit card numbers you can use to test payments.“ Darunter die Auswahlkacheln Karte, Klarna, SEPA-Lastschrift und iDEAL | Wero sowie die Felder Kartennummer, Ablaufdatum und Sicherheitscode.](/assets/img/hilfe/checkout-testmodus-hinweis.webp "Daran erkennst du einen Test-Flow von außen: Der Hinweis über den Bezahlfeldern erscheint nur im Status Test. Sein Link führt zu den Testkartennummern.")
Dieser eine Hinweissatz ist derzeit auch in einem deutschsprachigen Checkout auf Englisch. Für deine Kunden ist er nicht sichtbar: Sobald der Flow auf Live steht, verschwindet er komplett.
## Schritt 4: Mit einer Testkreditkarte bezahlen | Kartennummer | Ergebnis | | --- | --- | | `4242 4242 4242 4242` | Zahlung erfolgreich | | `4000 0000 0000 0002` | Zahlung wird abgelehnt | Als **Ablaufdatum** ein beliebiges Datum in der Zukunft, als **CVC** drei beliebige Ziffern. Die Rechnungsadresse hast du im Formular schon eingetragen, sie wird im Kartenfeld nicht erneut abgefragt. Teste ruhig beide Karten. Die abgelehnte Karte zeigt dir, was ein Kunde sieht, wenn seine Zahlung scheitert, und ob deine Fehlermeldung verständlich ist. Weitere Karten (3D-Secure, andere Länder, andere Fehlerbilder) findest du in der [Referenz zu Testkreditkarten](/hilfe/referenz/testkarten/). ## Schritt 5: Prüfen, was passiert ist Nach der Zahlung landest du auf deiner Danke-Seite. Geh jetzt die Kette durch: **Danke-Seite**: Stimmen Text, Weiterleitung und Downloads? **Posteingang** der Adresse, die du eingetragen hast: Kam die Rechnungsmail? Sieht das PDF richtig aus (Adresse, Steuersatz, dein Logo)? Auf der Testrechnung steht ein gelber Hinweis, dass es eine Testbestellung ist; auf echten Rechnungen fehlt er. **Kurszugang**, falls du einen Kurs verkaufst: Kam die Login-Mail? Kommst du mit dem Link in den Kurs? **Bestellungen** im Dashboard, und hier stolpern die meisten:
Die Bestellliste zeigt standardmäßig nur Live-Bestellungen. Deine Testbestellung ist da, aber ausgefiltert. Stelle im Filter Bestellungstyp auf Nur Testbestellungen oder Alle Bestellungen.
## Schritt 6: Auf Live stellen Wenn alles passt: **Checkout Flows** → Flow bearbeiten → **Status** auf **Live** → speichern. Ab jetzt zeigt die Checkout-Seite die Zahlungsanbieter, die dem Flow zugeordnet sind, und Zahlungen laufen über dein echtes Stripe- bzw. PayPal-Konto. Prüfe deshalb vorher unter **Zahlungsanbieter**, dass dort mindestens ein Anbieter verbunden und dem Flow zugeordnet ist, sonst steht der Kunde vor einer Seite ohne Bezahlmöglichkeit.
Vergiss diesen Schritt nicht. Ein Checkout-Flow im Status Test nimmt kein echtes Geld an. Wenn du den Link schon verschickt oder in einer Anzeige verwendet hast, verkaufst du nichts.
## Der dritte Status: Deaktiviert **Deaktiviert** nimmst du, wenn ein Angebot nicht mehr verkauft werden soll. Die Adresse liefert dann eine „Seite nicht gefunden“-Meldung, sinnvoll bei beendeten Aktionen, unpassend für „ich arbeite noch daran“ (dafür ist Test da). ## Später noch einmal testen Wenn dein Shop schon läuft und du eine Änderung prüfen willst, hast du zwei Wege: **Den Flow kurz auf Test stellen.** Schnell, aber in dieser Zeit kann niemand echt kaufen. Nur sinnvoll, wenn gerade kein Traffic auf der Seite ist. **Eine Kopie anlegen.** Über das **Kopier-Symbol** in der Zeile entsteht ein zweiter Flow mit eigener Adresse. Die Kopie übernimmt den Status des Originals, stell sie also zuerst auf **Test**, bevor du testest. Der Original-Flow bleibt live. Das ist der sichere Weg, sobald du echte Kunden hast. Beide Wege verbrauchen eine Rechnungsnummer, siehe oben. ## Häufige Fragen **Kostet ein Testkauf Geld?** Nein. Beim Status TEST läuft die Zahlung über den Test-Zahlungsanbieter von Rabbit Checkout. Es wird keine echte Karte belastet und kein Geld bewegt. **Warum sehe ich meine Testbestellung nicht unter Bestellungen?** Die Liste zeigt standardmäßig nur Live-Bestellungen. Stelle den Filter „Bestellungstyp“ auf „Nur Testbestellungen“ oder „Alle Bestellungen“. **Verbraucht ein Testkauf eine echte Rechnungsnummer?** Ja. Für jede Testbestellung wird eine Rechnung mit der nächsten laufenden Nummer erzeugt. Die Nummer ist danach vergeben und der Zähler lässt sich nicht zurücksetzen. Mach deine Testkäufe deshalb am besten, bevor du echte Rechnungen schreibst. **Kann ich eine Testbestellung wieder löschen?** Nein, Bestellungen können nicht gelöscht werden. Testbestellungen bleiben dauerhaft im Shop, sind aber als Testbestellungen markiert und aus den Dashboard-Zahlen herausgerechnet. ================================================================================ # Checkout-Seite gestalten: Editor, Elemente, Formularfelder, Einwilligungen Kategorie: Anleitungen URL: https://rabbit-checkout.de/hilfe/anleitungen/checkout-seite-gestalten/ Markdown: https://rabbit-checkout.de/hilfe/anleitungen/checkout-seite-gestalten.md Aktualisiert: 2026-08-04 > Der Seiten-Editor: Bereiche und Elemente, welche Bausteine es gibt, Formularfelder und Pflichtangaben, AGB- und Widerrufs-Einwilligungen, Firmenfelder für B2B. ================================================================================ Die **Checkout-Seite** ist das Design deiner Bezahlseite, unabhängig von Produkt und Preis. Dieselbe Seite kann für beliebig viele Angebote dienen. Zum Editor kommst du über **Design → Checkout-Seiten** → Seite öffnen, oder aus der Liste der Checkout Flows über das **Auge**-Symbol.
Eine Checkout-Seite kann von mehreren Flows verwendet werden. Eine Änderung wirkt dann überall. Für eine Variante nur an einem Angebot: Seite kopieren (Checkout-Seite kopieren) und die Kopie diesem Flow zuordnen.
## Die Bereiche der Seite Die Seite hat vier Bereiche, in die du Elemente legst: | Bereich | Typische Verwendung | | --- | --- | | **Top** (Oben) | Kopfzeile, Logo, Überschrift, Vertrauenszeile | | **Main** | Kundendaten, Preisoptionen, Zahlung: die eigentliche Bestellstrecke | | **Side** | Zusammenfassung, Argumente, Testimonials, Garantien | | **Bottom** (Unten) | Fußzeile, rechtliche Hinweise | Elemente ziehst du aus der Werkzeugleiste an die gewünschte Stelle. Auswählen, verschieben, löschen funktioniert wie in einem Baukasten; rechts findest du zum ausgewählten Element die Einstellungen (Abstände, Farben, Rahmen, Ausrichtung, Spaltenbreite). ## Die Elemente ### Checkout-Elemente Diese Bausteine tragen die Funktion der Seite: | Element | Wofür | | --- | --- | | **Customer Info** | Kundendaten und Rechnungsadresse. | | **Checkout Options** | Die Auswahl zwischen mehreren Preisen, z. B. monatlich oder jährlich → [Checkout-Optionen](/hilfe/anleitungen/checkout-optionen/). | | **Payment Info** | Zahlungsart und Bezahlfelder. | | **Total Price** | Zusammenfassung mit Zwischensumme, Rabatt, Steuer, Gesamtbetrag. | | **Coupon** | Das Gutscheinfeld („Hast du einen Gutscheincode?"). | | **Bump Offer** | Das Ankreuzfeld für das Zusatzangebot. | | **Form** | Formularfelder und Einwilligungen (siehe unten). |
Pricing Options ist ein Überbleibsel aus einer früheren Version. Der Baustein zeigt nichts mehr an und lässt sich von der Seite entfernen; die Auswahl zwischen mehreren Preisen übernimmt heute Checkout Options.
Ohne Customer Info und Payment Info kann niemand kaufen. Wenn du eine Seite von Grund auf baust, fang mit diesen beiden an und ergänze den Rest.
### Inhaltselemente | Element | Wofür | | --- | --- | | **Text** | Überschriften und Fließtext. | | **Markdown** | Längere formatierte Texte. | | **Image** | Bilder, Logo, Produktabbildung. | | **Video** | Videoeinbettung. | | **Testimonial** | Kundenstimme mit Name und Bild. | | **List** | Aufzählungen („Was ist enthalten"). | | **Container** | Gruppiert Elemente, für Spalten und Abstände. | | **Divider** | Trennlinie. | | **File List** | Liste von Dateien. | | **HTML** | Eigener HTML-Block, wenn dir sonst etwas fehlt. | ## Formularfelder und Einwilligungen Im Element **Form** legst du fest, was der Käufer außer den Standardangaben noch ausfüllt oder bestätigt. ### Eigene Felder Über **Feld hinzufügen** kommen zusätzliche Felder dazu: Beschriftung, Hilfetext, Pflichtfeld, Spaltenbreite. Die Antworten stehen später im Bestelldetail und stehen auch Webhooks zur Verfügung. Typische Fälle: Umsatzsteuer-relevante Zusatzangaben, „Wie hast du von uns erfahren?", ein Wunschtermin. ### Einwilligungen Über **Einwilligung hinzufügen** nimmst du Zustimmungen in den Checkout auf, etwa AGB und Widerrufsverzicht. Pro Einwilligung wählst du: | Einstellung | Bedeutung | | --- | --- | | **Explizit (Ankreuzfeld)** | Der Käufer muss aktiv ein Häkchen setzen. | | **Implizit (Hinweis ohne Ankreuzfeld)** | Nur ein Hinweistext. | Vorbereitet sind unter anderem **Widerrufsverzicht – Digitale Inhalte** und **Widerrufsverzicht – Dienstleistung** → [Widerruf und Rückerstattung](/hilfe/anleitungen/widerruf-und-erstattung/). Was der Kunde bestätigt hat, wird mit Datum an der Bestellung gespeichert und lässt sich über den Platzhalter `consentRecord` in die Bestätigungsmail übernehmen → [E-Mail-Vorlagen](/hilfe/anleitungen/e-mail-vorlagen/).
Die mitgelieferten Texte sind Vorlagen, keine geprüften Rechtstexte. Weil deine eigenen Dokumente extern verlinkt sind, musst du deren Versionsstand selbst dokumentieren, damit eine Einwilligung nachweisbar bleibt.
### Firmenfelder für Geschäftskunden Beim Kundendaten-Element gibt es die Option **Firmenfelder anzeigen (Firma + USt-IdNr.)**. Aktiviere sie, wenn du an Unternehmen verkaufst, nur dann kann ein Käufer seine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer angeben, und nur dann kann Reverse Charge greifen → [Mehrwertsteuer einstellen](/hilfe/anleitungen/mehrwertsteuer-einstellen/). ## Ansicht prüfen Der Editor hat eine Umschaltung zwischen **Desktop-** und **Mobilansicht**. Prüfe beides: Der überwiegende Teil der Käufe passiert am Handy, und lange Seitenspalten sehen dort oft anders aus als gedacht. Wie die Seite wirklich wirkt, mit echten Preisen, echter Zahlung und echter Bestätigungsmail, zeigt der [Testkauf](/hilfe/start/testkauf/). ![Eine fertige Checkout-Seite aus Kundensicht: die Abschnitte Kontaktinformationen (Name, E-Mail), Rechnungsadresse (Adresse, Stadt, PLZ, Land, Bundesland) und Zahlungsinformationen mit den Kacheln Karte, Klarna, SEPA-Lastschrift und iDEAL | Wero, den Kartenfeldern und einer großen Schaltfläche „Jetzt kaufen“ am Ende.](/assets/img/hilfe/checkout-kundenansicht.webp "So sieht das Ergebnis für den Kunden aus. Welche Bezahlkacheln erscheinen, kommt aus deinem Stripe-Konto, nicht aus dem Seiten-Editor.") ## Erfolgsseiten Die Seite nach dem Kauf gestaltest du unter **Design → Erfolgsseiten** mit demselben Editor und denselben Inhaltselementen. Im Checkout-Flow wählst du unter **Nach dem Kauf** aus, ob eine Erfolgsseite gezeigt oder auf eine eigene Adresse weitergeleitet wird. Fehlerseiten lassen sich nicht gestalten. ## Häufige Fragen **Wo bearbeite ich das Aussehen meiner Checkout-Seite?** Design → Checkout-Seiten → Seite öffnen. Alternativ in der Zeile eines Checkout-Flows über das Auge-Symbol, das ebenfalls in den Editor führt. **Wie füge ich ein Gutscheinfeld in den Checkout ein?** Im Editor das Element „Coupon“ aus der Werkzeugleiste in den gewünschten Bereich ziehen. Pro Checkout-Flow lässt sich die Eingabe zusätzlich abschalten. **Wie frage ich die Umsatzsteuer-ID von Geschäftskunden ab?** Im Editor beim Kundendaten-Element die Option für Firmenfelder (Firma und USt-IdNr.) aktivieren. Damit greift bei bestätigter USt-IdNr. aus dem EU-Ausland auch das Reverse-Charge-Verfahren. **Kann ich eigene Felder im Checkout abfragen?** Ja. Im Formular-Element lassen sich zusätzliche Felder anlegen. Die Antworten stehen später bei der Bestellung. **Ändert eine Änderung an der Checkout-Seite alle meine Angebote?** Ja, wenn mehrere Checkout-Flows dieselbe Seite verwenden. Willst du nur ein Angebot ändern, kopiere die Seite zuerst und ordne die Kopie diesem Flow zu. ================================================================================ # Anker und Sprunglinks: Buttons, die auf derselben Seite nach unten springen Kategorie: Anleitungen URL: https://rabbit-checkout.de/hilfe/anleitungen/anker-und-sprunglinks/ Markdown: https://rabbit-checkout.de/hilfe/anleitungen/anker-und-sprunglinks.md Aktualisiert: 2026-08-12 > Einem Element im Seiten-Editor einen Anker-Namen geben und einen Button darauf zeigen lassen, damit Besucher mit einem Klick zum Kaufen-Bereich weiter unten springen. ================================================================================ Auf einer längeren Verkaufsseite steht der Kaufen-Bereich weit unten. Wer schon überzeugt ist, soll nicht scrollen müssen. Ein **Sprunglink** ist ein Button oder Link, der genau das löst: Ein Klick, und der Besucher ist beim Angebot. Das braucht zwei Dinge: Das **Ziel** bekommt einen Namen, den **Anker**. Der Button zeigt auf diesen Namen. Beides passiert im Seiten-Editor. ## Schritt 1: Dem Ziel einen Anker-Namen geben Wähle das Element aus, zu dem gesprungen werden soll, zum Beispiel den Container mit deinem Kaufen-Button. Rechts im Einstellungsbereich: 1. Reiter **Erweitert** öffnen 2. Abschnitt **Anker** 3. Bei **Anker-Name** einen Namen eintragen, etwa `jetzt-kaufen` Der Name wird beim Tippen automatisch aufgeräumt: Großbuchstaben werden klein, Leerzeichen werden zu Bindestrichen, Umlaute werden umgeschrieben. Aus „Jetzt kaufen“ wird `jetzt-kaufen`, aus „Über uns“ wird `ueber-uns`. Unter dem Feld steht danach der fertige Sprunglink, also `#jetzt-kaufen`. Den brauchst du, wenn du den Link von Hand in einem HTML-Block setzen willst. ![Der Einstellungsbereich „Eigenschaften“ im Seiten-Editor mit den drei Reitern Allgemein, Stil und Erweitert; der Reiter Erweitert ist aktiv. Darunter die zugeklappten Abschnitte Dimensions, Padding, Margin, Border und Box Shadow, danach der aufgeklappte Abschnitt „Anker“ mit dem Feld „Anker-Name“, in dem „jetzt-kaufen“ steht, und dem Hinweis darunter: „Sprunglink zu diesem Element: #jetzt-kaufen“.](/assets/img/hilfe/anker-feld.webp "Der Anker-Name steht im Reiter „Erweitert“. Unter dem Feld zeigt Rabbit Checkout den fertigen Sprunglink.")
Jeder Anker-Name darf auf einer Seite nur einmal vorkommen. Vergibst du einen Namen ein zweites Mal, hängt Rabbit Checkout automatisch eine Zahl an, aus jetzt-kaufen wird dann jetzt-kaufen-2.
## Schritt 2: Den Button auf den Anker zeigen lassen Wähle den Button (oder den Link) aus, der springen soll. Im Reiter **Allgemein**: 1. Bei **Ziel** die Option **Element auf dieser Seite** wählen 2. In der Liste darunter das Zielelement auswählen Das war es. Die Liste zeigt alle Elemente der Seite mit ihrem Namen aus dem Baukasten und, falls vorhanden, ihrem Anker. ![Der Einstellungsbereich eines ausgewählten Buttons im Reiter Allgemein. Das Feld „Label“ enthält „Jetzt kaufen“. Darunter steht „Ziel“ mit zwei Auswahlfeldern: im oberen ist „Element auf dieser Seite“ gewählt, im unteren das Zielelement „Side (#jetzt-kaufen)“. Darunter der Hinweis „Anker: #jetzt-kaufen“, danach das Feld „Icon“ mit dem Wert „none“ und der zugeklappte Abschnitt „Events“.](/assets/img/hilfe/sprungziel-button.webp "Beim Button steht das Sprungziel im Reiter „Allgemein“. Das zweite Auswahlfeld listet die Elemente der Seite.")
Du musst Schritt 1 nicht zwingend vorher machen. Wählst du ein Element als Ziel, das noch keinen Anker hat, vergibt Rabbit Checkout automatisch einen passenden Namen. Schritt 1 brauchst du nur, wenn du den Namen selbst bestimmen willst, etwa weil du ihn in einem HTML-Block oder in einem Link von außen verwendest.
Das Feld **Ziel** kennt drei Zustände: | Ziel | Wirkung | | --- | --- | | **Kein Ziel** | Der Button macht beim Klick nichts (oder nur die Aktion, die unter **Ereignisse** eingestellt ist) | | **Element auf dieser Seite** | Springt zum ausgewählten Element | | **URL** | Öffnet eine Adresse, wie bisher | Mehrere Buttons dürfen auf dasselbe Ziel zeigen. Genau das ist der übliche Fall: oben, in der Mitte und am Ende der Seite je ein Button, alle auf den Kaufen-Bereich. ## Anker in eigenen HTML-Blöcken Wenn du Teile deiner Seite als HTML-Block gebaut hast, funktioniert dort das ganz normale HTML: ```html Jetzt zum Angebot ``` Der Link verhält sich genauso wie ein Button aus dem Baukasten, inklusive dem weichen Scrollen. Umgekehrt geht das auch: Ein `id`-Attribut in deinem HTML ist ein gültiges Sprungziel. ```html
30 Tage Geld zurück
```
Ein Anker aus einem HTML-Block taucht nicht in der Ziel-Liste des Buttons auf, weil Rabbit Checkout dein HTML nicht durchsucht. Trage in dem Fall im Button unter Ziel die Option URL und dort #garantie ein.
## Von außen auf einen Abschnitt verlinken Anker funktionieren auch in Links, die von woanders kommen. Hänge den Anker an die Adresse der Seite: ``` https://deine-seite.de/angebot#jetzt-kaufen ``` Wer diesen Link öffnet, landet direkt beim Kaufen-Bereich. Praktisch für E-Mails, Anzeigen oder einen Link aus deinem Blog. ## Wo Anker funktionieren | Seitentyp | Anker | | --- | --- | | Checkout-Seiten | ja | | Erfolgsseiten (Danke-Seiten) | ja | | Upsell- und Downsell-Seiten | ja | | Kurs-Lektionen | ja | | E-Mail-Vorlagen | nein | In E-Mails gibt es keine Anker. E-Mail-Programme unterstützen Sprunglinks nicht zuverlässig, deshalb gibt es die Einstellung im E-Mail-Editor gar nicht erst.
Eingebetteter Checkout: Wenn du den Checkout per Code-Schnipsel in deine eigene Website einbaust, läuft er in einem Rahmen, der genau so hoch ist wie sein Inhalt. Dieser Rahmen scrollt selbst nicht, gescrollt wird die Seite drumherum. Ein Sprunglink innerhalb des eingebetteten Checkouts bewirkt deshalb nichts. Auf einer normal aufgerufenen Checkout-Seite und auf Erfolgs-, Upsell- und Downsell-Seiten funktionieren Sprunglinks wie erwartet.
## Wenn nichts passiert | Beobachtung | Ursache | | --- | --- | | Klick bewirkt nichts | Das Zielelement wurde gelöscht oder umbenannt. Ziel im Button neu auswählen. | | Klick lädt eine neue Seite | Unter **Ziel** steht **URL** statt **Element auf dieser Seite**, oder das `#` am Anfang fehlt. | | Sprung landet zu weit oben | Ein fester Kopfbereich überdeckt das Ziel. Setze den Anker auf das Element darüber, etwa den umgebenden Container. | | Im Editor passiert beim Klick nichts | Richtig so. Im Editor wählt ein Klick das Element aus; getestet wird über die Vorschau oder die veröffentlichte Seite. | ## Verwandte Seiten - [Checkout-Seite gestalten](/hilfe/anleitungen/checkout-seite-gestalten/) - [Upsells und Downsells](/hilfe/anleitungen/upsell-downsell/) - [Checkout einbetten](/hilfe/anleitungen/checkout-einbetten/) ## Häufige Fragen **Wie baue ich auf einer Upsell-Seite einen Button, der nach unten zum Kaufen-Bereich springt?** Wähle den Button, setze im Reiter Allgemein das Ziel auf „Element auf dieser Seite“ und wähle den Kaufen-Bereich aus der Liste. Rabbit Checkout vergibt für das Zielelement automatisch einen Anker-Namen, falls es noch keinen hat. **Wo vergebe ich einen Anker-Namen für ein Element?** Element auswählen, rechts im Reiter Erweitert den Abschnitt Anker öffnen und einen Namen eintragen. Der Name wird automatisch in Kleinbuchstaben mit Bindestrichen umgewandelt, zum Beispiel wird aus „Jetzt kaufen“ der Anker jetzt-kaufen. **Funktionieren Anker auch in meinen eigenen HTML-Blöcken?** Ja. Ein normales <a href="#jetzt-kaufen"> im HTML-Block verhält sich genauso wie ein Button aus dem Baukasten, und ein id-Attribut in deinem HTML lässt sich als Sprungziel verwenden. **Kann ich von außen direkt auf einen Abschnitt verlinken?** Ja. Hänge den Anker an die Adresse der Seite an, zum Beispiel deine-seite.de/angebot#jetzt-kaufen. Wer den Link öffnet, landet direkt bei diesem Abschnitt. **Auf welchen Seitentypen funktionieren Anker?** Auf Checkout-Seiten, Erfolgsseiten, Upsell- und Downsell-Seiten sowie in Kurs-Lektionen. In E-Mail-Vorlagen gibt es keine Anker, weil E-Mail-Programme Sprunglinks nicht zuverlässig unterstützen. **Warum passiert beim eingebetteten Checkout nichts, wenn ich auf den Sprunglink klicke?** Ein eingebetteter Checkout läuft in einem Rahmen, der genau so hoch ist wie sein Inhalt und selbst nicht scrollt; gescrollt wird die Seite drumherum. Auf einer normal aufgerufenen Checkout-, Erfolgs- oder Upsell-Seite funktionieren Sprunglinks wie erwartet. ================================================================================ # Bestellungen und Kunden verwalten Kategorie: Anleitungen URL: https://rabbit-checkout.de/hilfe/anleitungen/bestellungen-und-kunden/ Markdown: https://rabbit-checkout.de/hilfe/anleitungen/bestellungen-und-kunden.md Aktualisiert: 2026-08-04 > Bestellungen filtern und exportieren, Testbestellungen sichtbar machen, eine Bestellung von Hand anlegen, Kundendaten und Produktzugänge einsehen. ================================================================================ ## Bestellungen **Store → Bestellungen** listet alle Bestellungen mit Nummer, Kunde, Betrag, Status und Datum. ![Die Seite „Bestellungen“: oben die Schaltflächen „Bestellung erstellen“, „CSV exportieren“ und „Alle Rechnungen herunterladen“, darunter ein Suchfeld und die Filter-Chips „Erstellt am“, „Status: BEZAHLT, ERSTATTET“, „Mit oder ohne Bump-Angebot“, „Bestellungstyp: Nur Live-Bestellungen“ und „Erstellt am: All time“. Darunter die Bestellzeilen mit Nummer, Kundenname, E-Mail, Produkt, Betrag, grünem Status BEZAHLT und den Schaltflächen „Rechnung“ und „Rückerstattung“.](/assets/img/hilfe/bestellungen-liste.webp "Die Filter-Chips über der Liste bestimmen, was du siehst, der vierte steht standardmäßig auf „Nur Live-Bestellungen“.") ### Der wichtigste Filter
Die Liste zeigt standardmäßig nur Live-Bestellungen. Deine Testbestellungen sind vorhanden, aber ausgefiltert. Stelle Bestellungstyp auf Nur Testbestellungen oder Alle Bestellungen.
Weiter filterbar ist nach Zeitraum, Status und, wenn du Quellen-Tracking nutzt, nach Herkunft. ### Export und Rechnungen | Funktion | Was sie tut | | --- | --- | | **CSV exportieren** | Exportiert die gefilterte Liste als Tabelle. | | **Alle Rechnungen herunterladen** | Sammel-Download der Rechnungen eines Zeitraums. | ### Was im Bestelldetail steht ![Detailansicht der Bestellung ORD-0001 mit Bestell- und Lieferdatum, dem Zahlungsanbieter-Status BEZAHLT, Kundenkontakt und Rechnungsadresse, der Tabelle „Bestellte Artikel“ mit Menge, Stückpreis und Gesamtbetrag samt Steueraufschlüsselung (Zwischensumme, Gesamtbetrag ohne MwSt., MwSt., Gesamtbetrag), der Rechnungsliste mit INV-0001 und einem orangen Hinweis „Widerruf eingegangen“.](/assets/img/hilfe/bestellung-detail.webp "Im Detail steht die vollständige Steueraufschlüsselung der Bestellung, und ganz unten die zugehörigen Rechnungen sowie ein eventueller Widerruf.") - Positionen mit Einzelpreis, Steuersatz und Steuerbetrag - verwendeter **Gutschein** und abgezogener Betrag - **Bump-Angebot**, falls mitgekauft - **Rechnungs- und Lieferadresse**, bei Geschäftskunden die USt-IdNr. samt Prüfvermerk - akzeptierte **Bedingungen und Einwilligungen** mit Datum - Antworten auf **eigene Formularfelder** - **Zahlungen**, Erstattungen und der Zahlungsanbieter - **Herkunft** aus dem Quellen-Tracking - zugehörige **Rechnungen** zum Herunterladen Von dort aus kannst du auch eine [Rückerstattung auslösen](/hilfe/anleitungen/widerruf-und-erstattung/) und eine fehlende Rechnung [manuell erzeugen](/hilfe/anleitungen/rechnungen-und-nummern/).
Bestellungen lassen sich nicht löschen. Das gilt auch für Testbestellungen: Sie bleiben im Shop, sind aber gekennzeichnet und aus den Zahlen im Dashboard herausgerechnet.
## Bestellung von Hand anlegen Für Verkäufe, die außerhalb des Checkouts zustande kamen: telefonisch, per Rechnung, auf einer Veranstaltung. 1. **Store → Bestellungen** → **Bestellung anlegen**. 2. **Kunde** auswählen oder **neuen Kunden anlegen**. 3. **Positionen** hinzufügen (Produkt und Preisoption). 4. **Rechnungsadresse** eintragen. Das Land wird für die Steuerberechnung gebraucht. 5. **Zahlungsanbieter** und **Zahlungsmethode** wählen. Angeboten werden die Zahlungsmethoden, die für diesen Kunden gespeichert sind, also Karten und SEPA-Mandate. Über **Neue Zahlungsmethode hinzufügen** legst du eine an. 6. Optional das **Lieferdatum** setzen. 7. **Bestellung anlegen**.
Eine manuelle Bestellung ist keine reine Erfassung: Beim Anlegen wird die gewählte Zahlungsmethode tatsächlich belastet. So ziehst du auch per Lastschrift von einem bestehenden Kunden ein, ohne ihm einen Zahlungslink zu schicken → SEPA-Lastschrift.
Die Bestellung durchläuft danach denselben Weg wie eine gewöhnliche: Rechnung wird erzeugt, Produktzugang freigeschaltet, Bestätigungsmail verschickt. Bei einer Lastschrift bleibt sie zunächst auf **PENDING**, bis die Zahlung bestätigt ist. ## Kunden **Store → Kunden** listet alle Käufer. Ein Kunde entsteht automatisch beim ersten Kauf aus der E-Mail-Adresse. Im Kundendetail stehen: - Kontaktdaten und Adressen - alle **Bestellungen** - alle **Abonnements** - die freigeschalteten **Produktzugänge** ### Der Kundenbereich Kunden können ihre eigenen Bestellungen und Abos selbst einsehen und ihre Zahlungsmethode aktualisieren: ``` https://dein-shop.rabbit-checkout.de/customer-hub ``` Die Adresse steht unter **Einstellungen → Laden-URLs**. Verlinke sie in deinen Kundenmails. Das erspart Rückfragen zu Kündigungen und Kartenwechseln → [Abos verkaufen](/hilfe/anleitungen/abo-verkaufen/). ## Benachrichtigungen **Einstellungen → Benachrichtigungen** legt fest, worüber du per E-Mail informiert wirst: | Benachrichtigung | Standard | | --- | --- | | Bestellung fehlgeschlagen | aus | | Webhook-Aufruf fehlgeschlagen | aus | | E-Mail konnte nicht zugestellt werden | an | | Rechnungserstellung fehlgeschlagen | an |
Bestellung fehlgeschlagen lohnt sich in den ersten Wochen einzuschalten. Gescheiterte Zahlungen sind das früheste Warnsignal für eine falsch eingerichtete Zahlungsanbindung, und niemand meldet sich, wenn der Kauf nicht klappt.
## Übersicht Die Startseite des Dashboards (**Übersicht**) zeigt Umsatz, Bestellzahlen, Erstattungen und den Verlauf über die Zeit. Testbestellungen sind darin nicht enthalten. ## Häufige Fragen **Warum sehe ich meine Testbestellung nicht in der Liste?** Die Bestellliste zeigt standardmäßig nur Live-Bestellungen. Stelle den Filter „Bestellungstyp“ auf „Nur Testbestellungen“ oder „Alle Bestellungen“. **Kann ich Bestellungen exportieren?** Ja, über „CSV exportieren“ in der Bestellliste. Zusätzlich gibt es einen Sammel-Download aller Rechnungen über einen Zeitraum. **Kann ich eine Bestellung nachträglich löschen?** Nein. Bestellungen lassen sich nicht löschen, auch Testbestellungen nicht. Sie bleiben dauerhaft im Shop, Testbestellungen sind aber gekennzeichnet und aus den Dashboard-Zahlen herausgerechnet. **Wie lege ich eine Bestellung von Hand an?** Store → Bestellungen → Bestellung anlegen. Kunde auswählen oder neu anlegen, Positionen und Rechnungsadresse eintragen, Zahlungsanbieter und Zahlungsmethode wählen. **Wo sehe ich, welche Produkte ein Kunde freigeschaltet hat?** Store → Kunden → Kunde öffnen. Dort stehen Bestellungen, Abos und die freigeschalteten Produktzugänge. ================================================================================ # Gutschein erstellen: Rabattcode, Voucher, Coupon Kategorie: Anleitungen URL: https://rabbit-checkout.de/hilfe/anleitungen/gutschein-erstellen/ Markdown: https://rabbit-checkout.de/hilfe/anleitungen/gutschein-erstellen.md Aktualisiert: 2026-08-04 > Gutschein (Voucher, Coupon, Rabattcode) anlegen: prozentual oder fester Betrag, Gültigkeitszeitraum, Einlöselimit, Beschränkung auf einzelne Produkte und wie du den Code per Link automatisch einlösen lässt. ================================================================================ Gutscheine heißen im Dashboard **Gutscheine** (englisch „Coupons"). Umgangssprachlich sind das dieselben Dinge wie Voucher, Rabattcode, Discount-Code oder Aktionscode. Es gibt in Rabbit Checkout nur diese eine Sorte, und sie kann alles davon. Ein Gutschein gilt immer für den **ganzen Shop**, nicht für einen einzelnen Checkout-Flow. Du kannst ihn optional auf bestimmte Produkte einschränken. ## Gutschein anlegen ![Die Seite „Gutscheine“ mit der Schaltfläche „Neuer Gutschein“ oben rechts und zwei Einträgen: „10 % Rabatt – Sommeraktion“ mit dem Code SAVE10 und „100 % Rabatt – Testkauf“ mit dem Code FREE100, beide mit dem Vermerk „Nicht verwendet“ und einem grünen Etikett „Aktiviert“.](/assets/img/hilfe/gutscheine.webp "Die Liste zeigt Name, Code, Nutzung und ob der Gutschein aktiviert ist. Der Name ist nur für dich, der Code ist das, was Kunden eintippen.") 1. Im Dashboard links unter **Store** auf **Gutscheine**. 2. Oben rechts auf **Neuer Gutschein**. 3. Die drei Reiter **Info**, **Nutzung** und **Produkte** ausfüllen (siehe unten). 4. **Speichern**. ### Reiter „Info": Was der Gutschein ist | Feld | Bedeutung | | --- | --- | | **Aktiviert** | Schalter. Steht er aus, wird der Code abgelehnt, auch wenn alles andere passt. Neue Gutscheine sind standardmäßig aktiviert. | | **Name** | Nur für dich, zur Orientierung in der Liste. Der Kunde sieht ihn nicht. | | **Code** | Was der Kunde eintippt, z. B. `SOMMER20`. | | **Rabatttyp** | **Prozentsatz** oder **Fester Betrag**. | | **Prozentsatz** / **Betrag** | Je nach Typ: 0–100 % oder ein Betrag in deiner Shop-Währung. |
Der Code muss über alle Shops hinweg eindeutig sein, nicht nur innerhalb deines eigenen. Wenn dir das Speichern mit einem Fehler quittiert wird, ist der Code schon vergeben, nimm eine Variante mit deinem Markennamen darin, etwa MEINSHOP20 statt RABATT20.
Die Groß- und Kleinschreibung des Codes solltest du so kommunizieren, wie du sie eingetragen hast. ### Reiter „Nutzung": Wann und wie oft er gilt | Feld | Bedeutung | | --- | --- | | **Einlösbar ab** | Datum und Uhrzeit, ab wann der Code funktioniert. Leer lassen = ab sofort. | | **Einlösbar bis** | Datum und Uhrzeit, bis wann. Leer lassen = kein Ablauf. | | **Nutzungslimit** | Wie oft der Code insgesamt eingelöst werden darf. **0 = unbegrenzt.** | Das Nutzungslimit zählt **gesamt**, nicht pro Kunde. Ein Limit von 1 heißt: der erste Käufer verbraucht ihn, alle danach bekommen eine Fehlermeldung. Eine Beschränkung „einmal pro Kunde" gibt es nicht, wenn du das brauchst, erzeuge mehrere Einzelcodes mit Limit 1. Vor dem Startdatum bekommt der Kunde eine eigene Meldung mit dem Datum („Der Gutscheincode kann leider erst ab … verwendet werden"), nach dem Enddatum die Meldung, dass der Code abgelaufen ist. ### Reiter „Produkte": Worauf er gilt Wählst du hier nichts aus, gilt der Gutschein für **alle Produkte** deines Shops. Wählst du ein oder mehrere Produkte aus, gilt er **nur** dafür, bei allem anderen wird der Code als ungültig für dieses Produkt abgelehnt. ## Wie der Kunde den Gutschein einlöst Auf der Checkout-Seite gibt es dafür das Element **Gutschein** („Hast du einen Gutscheincode?"). Es ist Teil der Checkout-Seite, nicht des Flows, wenn deine Seite kein Gutscheinfeld hat, füge es im Checkout-Seiten-Editor ein. Umgekehrt kannst du pro Checkout-Flow die Eingabe abschalten: im Flow-Editor den Schalter **Gutscheineingabe deaktivieren**. Sinnvoll bei Angeboten, die bereits rabattiert sind und auf denen kein weiterer Nachlass laufen soll. ### Code automatisch anwenden per URL Häng den Parameter `coupon` an die Adresse der Checkout-Seite: ``` https://dein-shop.rabbit-checkout.de/dein-flow?coupon=SOMMER20 ``` Der Code wird beim Laden der Seite geprüft und angewendet, ohne dass der Kunde etwas eintippt. Das ist der übliche Weg für Kampagnen: In der Anzeige oder der E-Mail steht nur ein Link, der Rabatt ist beim Öffnen schon drin. Ist der Code ungültig, lädt die Seite normal, nur ohne Rabatt und mit Fehlermeldung am Gutscheinfeld.
Der Parameter wirkt nur, wenn die Checkout-Seite das Element Gutschein enthält, denn er füllt dieses Feld aus. Hat die Seite kein Gutscheinfeld, oder ist im Flow Gutscheineingabe deaktivieren gesetzt, passiert nichts: Die Seite lädt ohne Rabatt und ohne Hinweis. Das ist die häufigste Ursache für „mein Kampagnenlink zieht den Rabatt nicht". Prüfe einen Kampagnenlink deshalb immer einmal selbst im Browser.
## Warum ein Code abgelehnt wird Die Prüfung läuft in dieser Reihenfolge; die erste zutreffende Regel gewinnt: | Grund | Was der Kunde sieht | | --- | --- | | Code existiert nicht | „Der Gutscheincode ist leider nicht gültig" | | Gutschein nicht aktiviert | dieselbe Meldung | | Nutzungslimit erreicht | dieselbe Meldung | | Startdatum noch nicht erreicht | „… kann leider erst ab {Datum} verwendet werden" | | Enddatum überschritten | „Der Gutscheincode ist leider bereits abgelaufen" | | Produkt nicht in der Auswahl des Gutscheins | „Der Gutscheincode ist leider nicht gültig" | ## Gutscheine bei Abos Auf einer Abo-Preisoption wirkt **nur ein prozentualer Gutschein**. Ein Gutschein über einen festen Betrag wird dort ignoriert: Der Kunde kann ihn eingeben, der Preis ändert sich aber nicht. Der Prozentsatz gilt für **beide** Bestandteile des Abos: die einmalige Einrichtungsgebühr und die wiederkehrende Zahlung. Ein Dauerrabatt auf die ersten drei Abbuchungen und danach voller Preis ist nicht abbildbar: Der Rabatt gilt entweder für das ganze Abo oder gar nicht. ## Gutscheine über 100 % Ein Gutschein mit 100 % (oder ein Festbetrag, der den Preis vollständig deckt) bringt den zu zahlenden Betrag auf 0 €. Dann greift ein interner Gutschein-Zahlungsanbieter: Der Kunde sieht statt der Bezahlfelder den Hinweis „Dein Gutschein deckt die Kosten der Bestellung vollständig ab" und schließt ohne Zahlungsdaten ab. Alles Übrige läuft unverändert: Bestellung, Rechnung über 0 €, Rechnungsmail, Freischaltung von Produkt oder Kurs, Webhooks. Das ist der saubere Weg, um Freiexemplare, Testzugänge oder Gewinnspielpreise zu vergeben, ohne den Preis des Produkts anzufassen.
Vergib 100-%-Codes am besten mit Nutzungslimit 1 und einem schwer zu erratenden Code. Ein bekannt gewordener 100-%-Code ohne Limit heißt: dein Produkt ist ab sofort gratis, bis du ihn deaktivierst.
## Einlösungen zählen In der Gutscheinliste steht bei jedem Eintrag, wie oft er verwendet wurde. Der Zähler steigt, sobald eine Bestellung oder ein Abo mit dem Code abgeschlossen ist, **auch bei Testbestellungen**. Wenn du einen Gutschein mit knappem Limit testest, plane die Testkäufe mit ein oder setze das Limit danach hoch. Auf welche Bestellungen ein Code entfiel, siehst du unter **Bestellungen**: Die Bestelldetails zeigen den verwendeten Gutscheincode und den abgezogenen Betrag. ## Häufige Fragen **Wie erstelle ich einen 20-%-Gutschein, der nur einmal eingelöst werden kann?** Dashboard → Gutscheine → Neuer Gutschein. Im Reiter „Info“ Rabatttyp auf „Prozentsatz“ und 20 eintragen. Im Reiter „Nutzung“ das Nutzungslimit auf 1 setzen. Speichern. Nach der ersten Einlösung ist der Code verbraucht. **Warum wird mein Gutscheincode nicht akzeptiert?** Häufigste Gründe: Der Gutschein ist nicht aktiviert (Schalter „Aktiviert“), das Nutzungslimit ist erreicht, das Einlösefenster hat noch nicht begonnen oder ist abgelaufen, oder der Gutschein ist auf Produkte beschränkt, die nicht im Warenkorb liegen. Möglich ist auch, dass im Checkout-Flow „Gutscheineingabe deaktivieren“ gesetzt ist. Dann gibt es gar kein Eingabefeld. **Kann ich einen Gutscheincode per Link automatisch einlösen lassen?** Ja. Hänge ?coupon=DEINCODE an die Adresse der Checkout-Seite. Der Code wird beim Laden automatisch geprüft und angewendet, der Kunde muss nichts eintippen. **Funktionieren Gutscheine auch bei Abos?** Bei Abos wirken nur prozentuale Gutscheine. Ein Gutschein über einen festen Betrag wird auf einer Abo-Preisoption ignoriert. Der Prozentsatz gilt dann sowohl für die Einrichtungsgebühr als auch für die wiederkehrende Zahlung. **Was passiert bei einem Gutschein über 100 %?** Der Betrag fällt auf 0 € und es wird kein Zahlungsanbieter gebraucht. Der Kunde sieht den Hinweis, dass der Gutschein die Kosten vollständig deckt, und schließt ohne Zahlung ab. Bestellung, Rechnung und Produktfreischaltung laufen ganz normal. **Wo sehe ich, wie oft ein Gutschein eingelöst wurde?** In der Liste unter Gutscheine steht bei jedem Eintrag, wie oft er verwendet wurde. Der Zähler steigt bei jeder Bestellung und jedem Abo-Abschluss, bei dem der Code angewendet wurde, auch bei Testbestellungen. ================================================================================ # Checkout-Optionen: monatlich oder jährlich im selben Checkout Kategorie: Anleitungen URL: https://rabbit-checkout.de/hilfe/anleitungen/checkout-optionen/ Markdown: https://rabbit-checkout.de/hilfe/anleitungen/checkout-optionen.md Aktualisiert: 2026-08-13 > Mehrere Preise auf einer Checkout-Seite anbieten, aus denen der Käufer genau einen auswählt: monatlich gegen jährlich, Raten gegen Einmalzahlung, Basis gegen Paket. ================================================================================ Mit **Checkout-Optionen** zeigst du auf einer Checkout-Seite mehrere Preise nebeneinander, von denen der Käufer **genau einen** auswählt. Nur die gewählte Option landet in der Bestellung. Typische Fälle: - **Monatlich oder jährlich** für dieselbe Mitgliedschaft. - **Ratenzahlung oder Einmalzahlung** für denselben Kurs. - **Basis oder Paket**, wobei das Paket aus mehreren Produkten besteht. Das ist etwas anderes als ein [Bump-Angebot](/hilfe/anleitungen/bump-offer-einrichten/) (ein Ankreuzfeld, das *zusätzlich* dazukommt) und etwas anderes als ein [Upsell](/hilfe/anleitungen/upsell-downsell/) (ein Angebot *nach* dem Kauf). Checkout-Optionen schließen sich gegenseitig aus.
Checkout-Optionen gibt es in Starter und Pro.
## Voraussetzung: die Preise gibt es schon Eine Checkout-Option ist keine neue Preisangabe, sondern eine **Gruppe von Preisoptionen**, die du vorher am Produkt angelegt hast. Für „monatlich oder jährlich“ brauchst du also zuerst zwei Preisoptionen am selben Produkt → [Produkt und Preis anlegen](/hilfe/start/produkt-anlegen/), [Abo verkaufen](/hilfe/anleitungen/abo-verkaufen/). ## Schritt 1: Optionen im Checkout-Flow anlegen **Shop → Checkout Flows** → den Flow anklicken → im Kasten **Checkout-Seite** den Abschnitt **Artikel zur Checkout**. Solange dort nur eine Gruppe steht, siehst du einfach die Artikel des Flows. Mit **Option hinzufügen** wird daraus eine Auswahl: ab der zweiten Option klappt jede Option als eigene Zeile auf. ![Der Abschnitt „Artikel zur Checkout“ im Checkout-Flow-Editor mit drei zusammengeklappten Optionen untereinander: „Jährlich“ mit den Etiketten „Empfohlen“ und „Vorausgewählt“ und der Zeile „390,00 € / Jahr · 2 Monate geschenkt“, darunter „Monatlich“ mit „39,00 € / Monat“ und „Lifetime“ mit „890,00 €“. Jede Zeile hat links einen Ziehgriff und rechts einen Pfeil zum Aufklappen. Darunter die Schaltfläche „Option hinzufügen“.](/assets/img/hilfe/checkout-optionen-liste.webp "Drei Optionen in einem Flow. Der Ziehgriff links ändert die Reihenfolge, in der die Optionen im Checkout stehen.") Jede Option klappst du auf und füllst sie aus: | Feld | Bedeutung | | --- | --- | | **Name** | Die Überschrift der Option im Checkout, z. B. „Jährlich“. | | **Badge** | Ein kurzes Etikett auf der Option, z. B. „Bester Wert“ oder „2 Monate geschenkt“. Leer lassen, wenn du keins willst. | | **Empfohlen** | Hebt diese Option optisch hervor (größer dargestellt, farbig umrandet). Höchstens eine Option pro Flow. | | **Vorausgewählt** | Diese Option ist beim Laden der Seite aktiv. Genau eine Option pro Flow. | | **Produkte in der Option** | Die Preisoptionen, die der Käufer bekommt, wenn er diese Option wählt. Über **+** kommen weitere dazu. | ![Die aufgeklappte Option „Jährlich“ im Checkout-Flow-Editor: Feld Name mit „Jährlich“, Feld „Badge (z. B. Bester Wert)“ mit dem Wert „2 Monate geschenkt“, zwei eingeschaltete Schalter „Empfohlen — Wird hervorgehoben dargestellt“ und „Vorausgewählt — Beim Laden der Seite aktiv“, darunter „Produkte in der Option“ mit dem Eintrag „Content-Club Mitgliedschaft — 390,00 € / Jahr“ und einem Papierkorb-Symbol, ganz unten „Option entfernen“.](/assets/img/hilfe/checkout-optionen-felder.webp "Eine ausgefüllte Option. Badge, Empfohlen und Vorausgewählt sind unabhängig voneinander; hier sind alle drei gesetzt.") Der **Ziehgriff** links an jeder Zeile bestimmt die Reihenfolge im Checkout. Zum Schluss **Speichern**. ## Schritt 2: den Block auf die Checkout-Seite ziehen Die Optionen sind damit angelegt, aber noch nicht sichtbar. Die Auswahl selbst ist ein Baustein der Checkout-Seite: **Design → Checkout-Seiten** → Seite anklicken → **Öffne den Page Builder** → links in der Leiste den Block **Checkout Options** auf die Seite ziehen. ![Der Page Builder mit der Checkout-Seite „Content-Club Checkout“. Oben die Auswahl „preview on: /content-club“. In der linken Werkzeugleiste steht als dritter Block „Checkout Options“ mit einem Ebenen-Symbol. In der Seite darüber liegen drei Auswahlkarten: „Jährlich, Ein Jahr im Voraus, 2 Monate geschenkt, 390,00 € / Jahr inkl. USt.“ ist ausgewählt, darunter „Monatlich, 39,00 € / Monat“ und „Lifetime, 890,00 €“. Rechts die Preisübersicht mit „Wiederkehrende Gebühr 390,00 € / Jahr“.](/assets/img/hilfe/checkout-optionen-block.webp "Der Block heißt in der Werkzeugleiste „Checkout Options“. Über „preview on“ oben wählst du den Flow, dessen Optionen in der Vorschau erscheinen.")
Die Vorschau im Page Builder zeigt erst dann echte Optionen, wenn du oben unter preview on einen Checkout-Flow ausgewählt hast. Ohne Auswahl steht dort nur der Hinweis, dass es nichts vorzuschauen gibt.
Liegt der Block nicht auf der Seite, sieht der Käufer keine Auswahl — und kauft stillschweigend die Option, die du als Vorausgewählt markiert hast. Nach dem Anlegen von Optionen also immer die Checkout-Seite prüfen und einen Testkauf machen.
## Was der Käufer sieht Die gewählte Option steuert alles Weitere: die **Preisübersicht**, die ausgewiesene **Mehrwertsteuer**, bei Abos die **Laufzeit- und Kündigungsangaben** und den Betrag, der tatsächlich abgebucht wird. Schaltet der Käufer um, aktualisiert sich das sofort. ![Kundenansicht eines Checkouts mit drei Auswahlkarten untereinander: „Jährlich, Ein Jahr im Voraus“ mit blauem Rahmen, gefülltem Auswahlpunkt, blauem Etikett „2 Monate geschenkt“ und „390,00 € / Jahr inkl. USt.“; darunter „Monatlich, Monatlich kündbar, 39,00 € / Monat inkl. USt.“; darunter „Lifetime, Einmal zahlen, dauerhaft dabei, 890,00 € inkl. USt.“. Rechts die Preisübersicht mit „Content-Club Mitgliedschaft“ und „Wiederkehrende Gebühr 390,00 € / Jahr“.](/assets/img/hilfe/checkout-optionen-kundenansicht.webp "Die vorausgewählte Option ist beim Laden aktiv, und die Preisübersicht rechts zeigt genau diese Option.") Bei Abo-Optionen steht auf der Karte der **wiederkehrende Preis pro Abrechnungszeitraum** („390,00 € / Jahr“). Eine Startgebühr oder eine Testphase erscheint dort nicht — sie steht in der Preisübersicht neben dem Bestellbutton. Bei Optionen aus mehreren Produkten zeigt die Karte die Summe der Einzelpreise. ## Layout wählen Klick im Page Builder auf den Block. Rechts unter **Eigenschaften → Design-Vorlage** stehen zwei Layouts und die Farben. ![Das Eigenschaften-Feld des Blocks im Page Builder mit den Reitern Allgemein, Stil und Erweitert. Unter „Design-Vorlage“ ein Auswahlfeld mit „Auswahlkarten (gestapelt)“ und dem Hinweis „Lege fest, wie die Checkout-Optionen angeordnet werden. Die Optionen selbst konfigurierst du in den Checkout-Link-Einstellungen.“ Darunter das Feld „Abstand“ mit dem Wert 4 und das Farbfeld „Auswahlfarbe“ mit dem Hinweis „Hervorhebungsfarbe für die ausgewählte Option (Rahmen und Auswahlpunkt)“.](/assets/img/hilfe/checkout-optionen-vorlage.webp "Die Design-Vorlage bestimmt nur die Anordnung. Welche Optionen es gibt, entscheidest du im Checkout-Flow.") | Einstellung | Bedeutung | | --- | --- | | **Auswahlkarten (gestapelt)** | Die Optionen liegen untereinander. Der Normalfall, funktioniert in jeder Spaltenbreite. | | **Spalten nebeneinander** | Die Optionen stehen nebeneinander, gut für einen Vergleich „gut / besser / am besten“. | | **Abstand** | Abstand zwischen den Optionen. | | **Auswahlfarbe** | Rahmen und Auswahlpunkt der gewählten Option. | | **Badge-Farbe** | Hintergrund der Etiketten. Ohne eigene Angabe die Auswahlfarbe. | | **Hervorhebungsgröße (%)** | Wie viel größer die empfohlene Option dargestellt wird. 100 = gleich groß, Standard ist 105. | | **Hervorhebung Textfarbe / Hintergrund / Rahmenfarbe** | Gelten nur für die als **Empfohlen** markierte Option. | ![Kundenansicht mit dem Layout „Spalten nebeneinander“: drei Karten nebeneinander in einer Reihe. Links „Jährlich, Ein Jahr im Voraus“ mit blauem Rahmen, gefülltem Auswahlpunkt, Etikett „2 Monate geschenkt“ und „390,00 € / Jahr inkl. USt.“, in der Mitte „Monatlich, Monatlich kündbar, 39,00 € / Monat inkl. USt.“, rechts „Lifetime, Einmal zahlen, dauerhaft dabei, 890,00 € inkl. USt.“.](/assets/img/hilfe/checkout-optionen-spalten.webp "Spalten nebeneinander brauchen Breite. Auf dem Handy stapeln sie sich automatisch.")
Im zweispaltigen Standard-Checkout ist die linke Spalte für drei Karten nebeneinander zu schmal; sie werden dann seitlich abgeschnitten und lassen sich nur noch horizontal scrollen. Zieh den Block für dieses Layout in den Bereich Top, der über die volle Seitenbreite geht → Checkout-Seite gestalten.
## Regeln und Grenzen - **Mindestens zwei, höchstens vier Optionen.** Bei einer einzigen Option gibt es keine Auswahl und der Checkout verhält sich wie immer. Löschst du Optionen, bis nur noch eine übrig ist, verschwindet die Auswahl wieder. - **Höchstens eine Option „Empfohlen“.** Zwei markierte Optionen lassen sich nicht speichern. - **Genau eine Option „Vorausgewählt“.** Setzt du den Schalter bei einer anderen Option, wandert die Markierung dorthin. Ohne Markierung wird die empfohlene Option genommen, sonst die erste. - **Innerhalb einer Option** gelten dieselben Regeln wie für einen normalen Flow: kein Produkt zweimal, und Abo und Einmalkauf nicht gemischt. - **Zwischen den Optionen** gelten sie nicht. Genau das ist der Zweck: Option A darf ein Jahresabo sein, Option B ein einmaliger Lifetime-Kauf. ## Zusammenspiel mit dem Rest **Bump-Angebote** bleiben unabhängig und kommen zur gewählten Option dazu. Weil ein Bump nur bei Einmalkäufen möglich ist, verschwindet er automatisch, sobald der Käufer eine Abo-Option auswählt, und taucht wieder auf, wenn er zu einer Einmalzahlungs-Option zurückwechselt. **Gutscheine** wirken auf die Positionen der gewählten Option. **Upsells und Downsells** nach dem Kauf laufen unverändert weiter, egal welche Option gewählt wurde. **Flow kopieren:** Kopierst du einen Checkout-Flow, werden die Checkout-Optionen mitkopiert. ## Was in der Bestellung ankommt In der Bestellung stehen die Produkte der gewählten Option als normale Positionen, mit ihren Preisen und Steuersätzen. Auch die Rechnung enthält nur die Positionen der gewählten Option. Welche Option gewählt wurde, wird zur Bestellung gespeichert, ist im Dashboard aber nicht als eigenes Feld sichtbar. Erkennbar ist sie an den Positionen: eine Bestellung mit „390,00 € / Jahr“ kam über die Jahres-Option.
Preise und Zusammensetzung werden beim Bestellen serverseitig aus der gewählten Option neu gelesen. Manipulierte Preise aus dem Browser haben keine Wirkung. Änderst du eine Option nachträglich, gilt sie ab dem nächsten Aufruf der Seite — bereits abgeschlossene Bestellungen bleiben unberührt.
## Häufige Fragen **Wie biete ich monatliche und jährliche Zahlung auf derselben Seite an?** Lege im Produkt zwei Preisoptionen an, eine monatliche und eine jährliche. Im Checkout-Flow legst du unter Artikel zur Checkout zwei Optionen an und ordnest jeder eine der beiden Preisoptionen zu. Auf der Checkout-Seite ziehst du den Block Checkout Options in die Seite. Der Käufer wählt dann eine der beiden Optionen aus. **Wie viele Checkout-Optionen sind möglich?** Mindestens zwei und höchstens vier. Bei nur einer Option verhält sich der Checkout wie ein normaler Checkout ohne Auswahl. **Kann eine Option ein Abo und eine andere ein Einmalkauf sein?** Ja. Die Regel, dass Abo und Einmalkauf nicht gemischt werden dürfen, gilt innerhalb einer Option. Über verschiedene Optionen hinweg darf sich das unterscheiden, zum Beispiel monatliches Abo gegen einmaligen Lifetime-Kauf. **Warum sieht mein Kunde keine Auswahl, obwohl ich Optionen angelegt habe?** Die Auswahl erscheint nur, wenn der Block Checkout Options auf der Checkout-Seite liegt. Fehlt er, kauft der Kunde ohne Auswahl die Option, die als Vorausgewählt markiert ist. **Wird der Gesamtpreis beim Umschalten aktualisiert?** Ja. Die gewählte Option steuert die Preisübersicht, die Mehrwertsteuer, die Abo-Konditionen und den Betrag, der abgebucht wird. Beim Wechsel der Option aktualisiert sich alles sofort. **Brauche ich Pro für Checkout-Optionen?** Nein. Checkout-Optionen sind in Starter und Pro verfügbar. ================================================================================ # Bump-Angebot einrichten: Zusatzverkauf im Checkout Kategorie: Anleitungen URL: https://rabbit-checkout.de/hilfe/anleitungen/bump-offer-einrichten/ Markdown: https://rabbit-checkout.de/hilfe/anleitungen/bump-offer-einrichten.md Aktualisiert: 2026-08-04 TARIF: NUR PRO. Diese Funktion gehört zum Pro-Tarif und ist im Starter-Tarif nicht verfügbar. Beim Zitieren mitnennen. > Ein Ankreuzfeld im Checkout, mit dem der Käufer ein Zusatzprodukt mitnimmt: anlegen, einem Flow zuordnen und die Grenzen kennen. ================================================================================ Ein **Bump-Angebot** (englisch „order bump") ist ein Ankreuzfeld im Checkout: „Nimm für 19 € noch die Vorlagensammlung dazu." Setzt der Käufer das Häkchen, landet das Zusatzprodukt in derselben Bestellung und wird mit derselben Zahlung abgerechnet.
Bump-Angebote gehören zum Pro-Tarif.
## Bump-Angebot anlegen 1. Im Dashboard unter **Store** auf **Bump-Angebote**. 2. Auf **Neu**. 3. Felder ausfüllen und **Speichern**. | Feld | Bedeutung | | --- | --- | | **Titel** | Die Überschrift des Angebots im Checkout. | | **Beschreibung** | Ein bis zwei Sätze, warum sich das lohnt. | | **Produkt** | Das Produkt, das der Käufer mit dem Häkchen erwirbt. | | **Preis** | Der Preis für dieses Zusatzangebot. | Der Preis am Bump-Angebot ist bewusst getrennt vom regulären Preis des Produkts. So kannst du dasselbe Produkt regulär für 49 € verkaufen und als Bump für 19 € beilegen, ohne zwei Produkte pflegen zu müssen. ## Einem Checkout-Flow zuordnen **Design → Checkout Flows** → Flow bearbeiten → Feld **Bump-Angebot** → das Angebot auswählen → **Speichern**. Ab dem nächsten Aufruf erscheint das Ankreuzfeld auf der Checkout-Seite.
Auf der Checkout-Seite lässt sich der angezeigte Text überschreiben. Lässt du das Feld dort leer, wird die Beschreibung verwendet, die du beim Anlegen des Bump-Angebots eingetragen hast.
## Grenzen - **Bis zu zehn Bumps pro Flow.** Mehr ist nicht möglich , und selten sinnvoll: Jedes zusätzliche Ankreuzfeld verlängert den Checkout und kostet Abschlüsse. - **Keine Upsell-Strecke nach dem Kauf.** Angebotsseiten, die nach der Zahlung einen weiteren Kauf mit einem Klick auslösen, gibt es nicht. - **Der Bump-Preis ist fest.** Er richtet sich nicht danach, welche Preisoption im Hauptangebot gewählt wurde. ## Was in der Bestellung ankommt Das Bump-Produkt erscheint als eigene Position in Bestellung und Rechnung, mit seinem eigenen Steuersatz. In der Bestellübersicht ist erkennbar, über welches Bump-Angebot es hereingekommen ist. Damit kannst du auswerten, wie gut ein Bump tatsächlich angenommen wird. Der Produktzugang wird für Bump-Produkte genauso freigeschaltet wie für das Hauptprodukt; bei einem Kursprodukt wird die Kundin also in beide Kurse eingeschrieben. ## Wie sich Bump und Gutschein vertragen Ein prozentualer Gutschein wirkt auf die gesamte Bestellung, den Bump eingeschlossen. Ist der Gutschein auf bestimmte Produkte beschränkt, gilt er nur für die Positionen, die dazugehören. Wenn du einen rabattierten Flow ohne weiteren Nachlass fahren willst, setze im Flow den Schalter **Gutscheineingabe deaktivieren** → [Gutschein erstellen](/hilfe/anleitungen/gutschein-erstellen/). ## Häufige Fragen **Was ist ein Bump-Angebot?** Ein Zusatzangebot mit Ankreuzfeld direkt auf der Checkout-Seite. Der Käufer nimmt es mit einem Klick in dieselbe Bestellung, ohne zweiten Bezahlvorgang. **Kann ich mehrere Bump-Angebote pro Checkout zeigen?** Ja. Pro Checkout-Flow lassen sich bis zu zehn Bump-Angebote zuordnen. Jedes ist für den Kunden freiwillig; mehrere Häkchen sind möglich. **Gibt es Upsells nach dem Kauf?** Nein. Rabbit Checkout kennt das Bump-Angebot im Checkout. Ein Upsell-Ablauf mit weiteren Angebotsseiten nach dem Kauf ist nicht Teil des Produkts. **Brauche ich Pro für Bump-Angebote?** Ja, Bump-Angebote sind eine Pro-Funktion. ================================================================================ # Upsells und Downsells: Angebote nach dem Kauf Kategorie: Anleitungen URL: https://rabbit-checkout.de/hilfe/anleitungen/upsell-downsell/ Markdown: https://rabbit-checkout.de/hilfe/anleitungen/upsell-downsell.md Aktualisiert: 2026-08-14 TARIF: NUR PRO. Diese Funktion gehört zum Pro-Tarif und ist im Starter-Tarif nicht verfügbar. Beim Zitieren mitnennen. > Nach der Zahlung ein weiteres Angebot zeigen, das mit einem Klick gekauft wird. Angebot anlegen, Ablauf mit Angenommen- und Abgelehnt-Zweigen bauen, an einen Checkout-Flow hängen. ================================================================================ Ein **Upsell** ist ein Angebot, das erst **nach** der Zahlung erscheint. Weil die Zahlung schon durch ist, kostet die Annahme einen Klick, der Kunde tippt keine Kartendaten mehr ein. Lehnt er ab, kannst du einen **Downsell** nachschieben, typischerweise die kleinere oder günstigere Variante.
Upsells und Downsells gehören zum Pro-Tarif.
Wenn du PayPal anbietest, prüfe vorher zwei Freigaben in deinem PayPal-Konto: das Häkchen „Save payment methods“ an deiner PayPal-App und Reference Transactions für dein Konto. Ohne beides kann PayPal die Zahlungsart nicht speichern — der Käufer landet nach dem Annehmen wieder im normalen Checkout, ohne Fehlermeldung → Stripe und PayPal verbinden. Bei Stripe ist nichts weiter nötig.
Nicht zu verwechseln mit dem Bump-Angebot: das ist ein Ankreuzfeld auf der Checkout-Seite, wird also vor der Zahlung mitgekauft und landet auf derselben Rechnung → Bump-Angebot einrichten. Beides lässt sich am selben Checkout-Flow kombinieren.
## Schritt 1: Das Angebot anlegen **Laden → Upsells / Downsells** → **Neues Angebot**. Ein Angebot besteht aus zwei Teilen: | Teil | Bedeutung | | --- | --- | | **Die Artikel** | Eine oder mehrere Preisoptionen, die gekauft werden, wenn der Kunde annimmt. Optional mit einem abweichenden Preis nur für dieses Angebot. | | **Die Seite** | Das Aussehen der Angebotsseite. Derselbe Editor und dieselben Bausteine wie bei der Checkout-Seite → [Checkout-Seite gestalten](/hilfe/anleitungen/checkout-seite-gestalten/). | ![Die Seite „Upsells / Downsells“ mit der Schaltfläche „Neues Angebot“ oben rechts und zwei Einträgen: „Downsell: Begleitgruppe 1 Monat“ für 29,00 € und „Upsell: Begleitgruppe 3 Monate“ für 49,00 €, jeweils mit dem zugrunde liegenden Produkt und einem Löschen-Symbol. Links im Menü ist der Eintrag „Upsells / Downsells“ unter „Bump-Angebote“ zu sehen.](/assets/img/hilfe/upsell-liste.webp "Angebote leben unter Laden → Upsells / Downsells, direkt unter den Bump-Angeboten. Hier legst du sie an; verwendet werden sie erst im Ablauf.") Ein Angebot ist wiederverwendbar: Dasselbe Angebot kannst du in mehreren Abläufen einsetzen. ## Schritt 2: Den Ablauf bauen Der Ablauf hängt am **Checkout-Flow**, nicht am Angebot, denn er beschreibt, was nach *diesem* Kauf passiert. Du baust ihn dort, wo du auch den Flow bearbeitest: **Design → Checkout Flows** → den Flow anklicken. Der **Checkout-Ablauf** öffnet sich, links die Kästen, rechts die Einstellungen des ausgewählten Kastens. Es gibt drei Arten von Kästen: | Kasten | Bedeutung | | --- | --- | | **Checkout** | Der Startpunkt: „Käufer zahlt hier". | | **Schritt** | Ein Angebot, das gezeigt wird. Jeder Schritt braucht ein **Angebot** und eine **Seite**. | | **Danke-Seite** | Das Ende: „Ablauf endet hier". Wird gezeigt, wenn keine weiteren Schritte folgen. | Jeder Angebotsschritt hat zwei Ausgänge: - **Angenommen** → wohin es geht, wenn gekauft wird - **Abgelehnt** → wohin es geht, wenn abgelehnt wird Ein klassischer Ablauf sieht so aus: ![Der Ablauf-Editor „Checkout-Ablauf“ als Diagramm: oben der grün umrandete Kasten „Checkout-Seite /test-order“, darunter ein blau markierter Kasten „Upsell: Begleitgruppe 3 Monate, 49,00 €“ mit den Ausgängen „Angenommen“ (grün) und „Abgelehnt“ (orange). Der grüne Zweig führt direkt zur „Danke-Seite“, der orange Zweig zu einem orange markierten Kasten „Downsell: Begleitgruppe 1 Monat, 29,00 €“, dessen beide Ausgänge ebenfalls auf der Danke-Seite enden.](/assets/img/hilfe/upsell-ablauf.webp "Grün ist der Angenommen-Zweig, orange der Abgelehnt-Zweig. Wer den Upsell ablehnt, sieht den Downsell; danach endet der Ablauf in beiden Fällen auf der Danke-Seite.") ### Der Einstiegsschritt Ein Schritt muss als **Einstieg** markiert sein, sonst passiert nach dem Kauf nichts. Fehlt er, warnt der Editor: > Lege einen Einstiegsschritt fest, damit der Ablauf läuft. ### Zwei weitere Prüfungen | Meldung | Was zu tun ist | | --- | --- | | *Jeder Angebotsschritt benötigt ein Angebot und eine Seite vor dem Speichern.* | In einem Schritt fehlt eine der beiden Zuordnungen. Der Editor markiert den Kasten. | | *Einige Schritte sind vom Checkout aus nicht erreichbar.* | Ein Schritt hängt in der Luft, weil kein Zweig auf ihn zeigt. Entweder verbinden oder entfernen. |
Die zweite Meldung ist eine Warnung, kein Fehler: Ein unerreichbarer Schritt wird nie gezeigt und fällt im Alltag nicht auf, außer daran, dass dein Downsell nie Umsatz macht. Prüfe nach jedem Umbauen, ob beide Zweige tatsächlich irgendwo landen.
## Schritt 3: Testen Ein Upsell-Ablauf ist der Teil des Verkaufs, den du am wenigsten siehst, denn er passiert nach der Zahlung. Geh ihn einmal komplett durch: 1. Den Checkout-Flow auf **Test** stellen. 2. Einen [Testkauf](/hilfe/start/testkauf/) machen und den Upsell **annehmen**. 3. Einen zweiten Testkauf machen und ihn **ablehnen**, damit du auch den Downsell-Zweig siehst. 4. Unter **Laden → Bestellungen** prüfen, wie die Käufe verbucht wurden.
Ein angenommener Upsell wird als eigene Bestellung mit eigener Rechnungsnummer geführt, nicht als Nachtrag zur ersten. Für die Buchhaltung heißt das: zwei Rechnungen für einen Kaufvorgang. Rechne bei deinen Testläufen also mit doppeltem Verbrauch an Rechnungsnummern → Rechnungen einstellen.
## Was danach passiert Ein angenommener Upsell verhält sich wie jeder andere Kauf: Rechnung, Bestätigungsmail, Produktzugang und Webhooks laufen ganz normal. Wenn du eine Automatisierung an Käufe gehängt hast, feuert sie auch hier → [Webhook-Payloads](/hilfe/referenz/webhook-payloads/). Auch fürs Tracking zählt er als eigener Kauf: An Meta wird für den angenommenen Upsell ein zusätzliches `Purchase`-Event gemeldet, im Browser und serverseitig. Darüber hinaus kannst du der Angebotsseite im Reiter **Tracking** eigene Meta-Events mitgeben, etwa beim Aufruf oder beim Annehmen → [Tracking und Einwilligung](/hilfe/anleitungen/tracking-und-einwilligung/). ## Wann sich das lohnt Der Upsell trifft den Moment mit der höchsten Kaufbereitschaft, direkt nach einer Entscheidung, die schon gefallen ist. Zwei Dinge machen den Unterschied: - **Das Angebot muss zum eben Gekauften passen.** Ergänzung, nicht Ersatz. Wer gerade einen Kurs gekauft hat, nimmt eher eine Begleitgruppe als einen zweiten Kurs. - **Ein Schritt, höchstens zwei.** Jeder weitere Schritt zwischen Zahlung und Danke-Seite kostet Vertrauen. Der Kunde will sehen, dass sein Kauf angekommen ist. ## Häufige Fragen **Was ist der Unterschied zwischen einem Bump-Angebot und einem Upsell?** Ein Bump-Angebot ist ein Ankreuzfeld auf der Checkout-Seite, es wird also vor der Zahlung mitgekauft. Ein Upsell erscheint erst nach der Zahlung als eigene Seite und wird separat abgerechnet. Beide lassen sich im selben Checkout-Flow kombinieren. **Wo lege ich Upsells in Rabbit Checkout an?** Im Dashboard unter Laden → Upsells / Downsells. Dort legst du zuerst das Angebot an, danach baust du am Checkout-Flow den Ablauf, der es zeigt. **Muss der Kunde seine Zahlungsdaten für einen Upsell noch einmal eingeben?** Nein. Der Upsell erscheint nach der ersten Zahlung und nutzt sie weiter; der Kauf ist ein Klick. Genau deshalb liegt der Schritt hinter dem Checkout und nicht davor. Bei PayPal setzt das zwei Freigaben voraus: das Häkchen „Save payment methods“ an deiner PayPal-App und Reference Transactions für dein Konto. Fehlt eine davon, kann PayPal die Zahlungsart nicht speichern und der Käufer landet wieder im normalen Checkout. **Was ist ein Downsell?** Das Angebot, das jemand sieht, der den Upsell abgelehnt hat, meist eine günstigere oder kleinere Variante. Im Ablauf hängst du es an den Abgelehnt-Zweig des vorherigen Schritts. **Wie viele Upsells kann ich hintereinander schalten?** Der Ablauf ist eine Kette aus Schritten mit je einem Angenommen- und einem Abgelehnt-Zweig; pro Checkout-Flow sind bis zu zehn Schritte möglich. In der Praxis sind ein Upsell und ein Downsell der übliche Umfang. **Brauche ich für Upsells den Pro-Tarif?** Ja. Upsells und Downsells sind eine Pro-Funktion, genau wie Bump-Angebote im Checkout. ================================================================================ # Abos verkaufen: wiederkehrende Zahlungen einrichten und verwalten Kategorie: Anleitungen URL: https://rabbit-checkout.de/hilfe/anleitungen/abo-verkaufen/ Markdown: https://rabbit-checkout.de/hilfe/anleitungen/abo-verkaufen.md Aktualisiert: 2026-08-04 > Abo-Preisoption anlegen, Probezeit und Laufzeit festlegen, laufende Abos pausieren, kündigen oder mit Enddatum versehen und was das interne Abrechnungssystem ändert. ================================================================================ Ein Abo entsteht aus einer **Preisoption vom Typ Abonnement**. Alles Weitere: Abbuchungen, Rechnungen, Statuswechsel, läuft danach automatisch. ## Abo-Preisoption anlegen **Store → Produkte** → Produkt öffnen → Bereich **Preise** → **Hinzufügen** → Zahlungsart **Abonnement**. | Feld | Bedeutung | | --- | --- | | **Einrichtungsgebühr** | Einmaliger Betrag beim Abschluss. 0 = keine. | | **Abonnementpreis** | Der wiederkehrende Betrag. | | **Abrechnungshäufigkeit** | Zeitraum (Tag, Woche, Monat, Jahr) und Intervall, z. B. alle 3 Monate. | | **Anzahl der Verlängerungen** | Wie oft nach der ersten Zahlung noch abgebucht wird. **0 = unbefristet.** | | **Probezeit** | Zeitraum vor der ersten regulären Abbuchung. 0 = keine. | Beispiel Ratenzahlung: Preis 100 €, Abrechnung monatlich, Anzahl der Verlängerungen 5 → sechs Zahlungen insgesamt, danach endet das Abo von selbst (Status **Abgelaufen**). ## Abo im Checkout anbieten Die Abo-Preisoption im Checkout-Flow unter **Artikel zum Checkout** auswählen.
Abo und Einmalkauf lassen sich nicht gemeinsam abrechnen. Als Auswahl geht beides auf einer Seite: Mit Checkout-Optionen stellst du monatlich, jährlich und Einmalkauf nebeneinander, und der Käufer entscheidet sich für eine Variante.
## Was bei jeder Abbuchung passiert Jede Abbuchung erzeugt eine **eigene Bestellung** und eine **eigene Rechnung** mit fortlaufender Nummer, die per E-Mail an den Kunden geht. Das ist gewollt: Buchhalterisch ist jede Abbuchung ein eigener Umsatz. ## Laufende Abos verwalten **Store → Abonnements** listet alle Abos mit Status, nächstem Abbuchungsdatum und Zahlungsfortschritt. Im Detail eines Abos stehen: | Aktion | Wirkung | | --- | --- | | **Pausieren** / **Fortsetzen** | Setzt die Abbuchungen aus und nimmt sie wieder auf. | | **Kündigen** | Beendet zum Ende der laufenden Abrechnungsperiode. Bis dahin bleibt das Abo aktiv. | | **Jetzt kündigen** | Beendet sofort. | | **Enddatum ändern** | Legt fest, wann das Abo ausläuft (z. B. zum Monatsende). Lässt sich auch wieder entfernen, dann läuft das Abo unbefristet weiter. | | **Jetzt abbuchen** | Löst die nächste Zahlung manuell aus. |
Kündigungen lassen sich nicht rückgängig machen. Für eine Unterbrechung auf Zeit ist Pausieren das richtige Werkzeug.
Einen Checkout-Flow zu **deaktivieren** stoppt übrigens keine laufenden Abos, der Status betrifft nur die Verkaufsseite. Bestehende Abos rechnen weiter ab. ## Die Status eines Abos | Status | Bedeutung | | --- | --- | | **PENDING** | Angelegt, erste Zahlung noch nicht bestätigt. | | **TRIALING** | In der Probezeit. | | **ACTIVE** | Läuft und wird abgebucht. | | **PAUSED** | Ausgesetzt. | | **UNPAID** | Eine Abbuchung ist gescheitert. | | **CANCELLED** | Gekündigt, manuell oder wegen ausbleibender Zahlungen. | | **EXPIRED** | Die vereinbarte Anzahl an Verlängerungen ist erreicht. | Scheitert eine Abbuchung dauerhaft, wird das Abo automatisch gekündigt und du wirst darüber informiert. ## Kunden verwalten ihr Abo selbst Im **Kundenbereich** sehen Kunden ihre Bestellungen und Abos und können ihre Zahlungsmethode aktualisieren: ``` https://dein-shop.rabbit-checkout.de/customer-hub ``` Die Anmeldung läuft über die E-Mail-Adresse aus der Bestellung. Den Link findest du unter **Einstellungen → Laden-URLs**; verlinke ihn in deinen Kundenmails oder auf deiner Website. Bei Abos, die **PayPal** selbst verwaltet, kann die Zahlungsquelle nur direkt im PayPal-Konto des Kunden geändert werden. Darauf weist der Kundenbereich auch hin. ## Internes Abrechnungssystem Unter **Einstellungen → Allgemein** gibt es den Schalter **Internes Abrechnungssystem für Abonnements verwenden**. Ist er aktiv, übernimmt der Zeitplan von Rabbit Checkout die wiederkehrenden Abbuchungen (Off-Session-Zahlungen), statt das Abo-Produkt des Zahlungsanbieters zu nutzen. Das spart die zusätzlichen Gebühren, die Anbieter für wiederkehrende Abrechnung verlangen.
Die Umstellung wirkt nur auf neue Abos. Bestehende laufen unverändert über den bisherigen Weg weiter, im Abo-Detail siehst du, welcher Weg für dieses Abo gilt.
## Gutscheine bei Abos Auf Abos wirken **nur prozentuale Gutscheine**; ein Festbetrag wird ignoriert. Der Prozentsatz gilt für Einrichtungsgebühr und wiederkehrende Zahlung gleichermaßen und für die gesamte Laufzeit → [Gutschein erstellen](/hilfe/anleitungen/gutschein-erstellen/). ## Affiliate-Provision bei Abos Wie lange ein Partner an einem vermittelten Abo mitverdient, stellst du in den Affiliate-Einstellungen unter **Wie lange soll die Provision für Abonnements gezahlt werden?** ein, einmalig, für eine feste Anzahl Abbuchungen oder dauerhaft → [Affiliate-Programm starten](/hilfe/anleitungen/affiliate-programm/). ## Häufige Fragen **Wie richte ich ein monatliches Abo ein?** Im Produkt eine Preisoption vom Typ „Abonnement“ anlegen, Abonnementpreis eintragen und die Abrechnungshäufigkeit auf alle 1 Monat stellen. Anzahl der Verlängerungen auf 0 lassen, wenn das Abo unbefristet laufen soll. **Kann ich ein Abo mit kostenloser Testphase anbieten?** Ja. In der Abo-Preisoption die Probezeit setzen, zum Beispiel 14 Tage. Die erste reguläre Abbuchung erfolgt nach Ablauf der Probezeit. **Wie kündige ich das Abo eines Kunden?** Store → Abonnements → Abo öffnen. „Kündigen“ beendet es zum Ende der laufenden Abrechnungsperiode, „Jetzt kündigen“ sofort. Beides lässt sich nicht rückgängig machen. **Was passiert, wenn eine Abbuchung scheitert?** Das Abo geht in den Status UNPAID. Bleiben die Zahlungen aus, wird es automatisch gekündigt, und du bekommst darüber eine Benachrichtigung. **Können Kunden ihre Zahlungsdaten selbst ändern?** Ja, über den Kundenbereich unter https://dein-shop.rabbit-checkout.de/customer-hub. Bei Abos, die PayPal selbst verwaltet, läuft die Änderung direkt im PayPal-Konto des Kunden. ================================================================================ # Onlinekurs erstellen und verkaufen Kategorie: Anleitungen URL: https://rabbit-checkout.de/hilfe/anleitungen/kurs-erstellen/ Markdown: https://rabbit-checkout.de/hilfe/anleitungen/kurs-erstellen.md Aktualisiert: 2026-08-04 TARIF: NUR PRO. Diese Funktion gehört zum Pro-Tarif und ist im Starter-Tarif nicht verfügbar. Beim Zitieren mitnennen. > Kurs mit Abschnitten und Lektionen aufbauen, über ein Produkt verkaufen, Zugang automatisch freischalten und was die Kursplattform bewusst nicht kann. ================================================================================ Die Kursplattform ist in Rabbit Checkout eingebaut: Du verkaufst über einen gewöhnlichen Checkout-Flow, und der Zugang wird nach der Zahlung automatisch freigeschaltet.
Kurse gehören zum Pro-Tarif. Im Starter-Tarif ist der Menüpunkt Kurse nicht sichtbar.
## Schritt 1: Kurs anlegen 1. Im Dashboard unter **Kurse** auf **Kurse verwalten** → **Neuer Kurs**. 2. **Kurstitel** und **Kurs-Slug** eintragen. Der Slug wird Teil der Adresse: `https://dein-shop.rabbit-checkout.de/courses/dein-slug` 3. Anlegen. Der Kurseditor öffnet sich. Im Editor kommen unter **Einstellungen** noch Beschreibung und Kursbild dazu. ## Schritt 2: Abschnitte und Lektionen Ein Kurs besteht aus **Abschnitten**, ein Abschnitt aus **Lektionen**. 1. **Abschnitt hinzufügen**: Titel vergeben. 2. Im Abschnitt **Lektion hinzufügen**: Titel und Slug vergeben. 3. Auf **Inhalt bearbeiten**, um die Lektion zu füllen. ![Der Kurseditor für „Trommeln für Anfänger“ mit den Aktionen Einstellungen, Vorschau, Teilen und „Veröffentlichen aufheben“ oben. Darunter der Abschnitt „Grundlagen“ mit vier Lektionen (Dein erster Beat, Einfache Fills, Timing & Tempo, Zur Musik spielen), je mit Anfasser zum Verschieben, Symbolen für Vorschau, Bearbeiten und Zugriff sowie dem Status „Veröffentlicht“.](/assets/img/hilfe/kurs-editor.webp "Abschnitte und Lektionen lassen sich am Punkte-Anfasser links per Drag-and-drop umsortieren. Jede Lektion trägt ihren eigenen Veröffentlichungsstatus.") Reihenfolge änderst du per Ziehen; Abschnitte und Lektionen lassen sich duplizieren und löschen. ### Zwei Schalter pro Lektion | Schalter | Bedeutung | | --- | --- | | **Veröffentlicht** | Nur veröffentlichte Lektionen sind für Teilnehmer sichtbar. Unveröffentlichte sind Entwürfe. | | **Öffentlich** | Öffentliche Lektionen sind für alle frei zugänglich, auch ohne Kauf. Alles andere setzt eine Einschreibung voraus. | Öffentliche Lektionen sind das eingebaute Werkzeug für kostenlose Kostproben: eine Lektion freigeben, den Rest hinter der Bezahlschranke lassen. Wer eine gesperrte Lektion aufruft, sieht den Hinweis, dass er sich einschreiben muss, mit einem Kauf-Link. ### Videos einbinden Videos werden über die **URL** eines Anbieters eingebunden: YouTube oder Vimeo. Ein eigener Video-Upload existiert nicht; das Video liegt weiterhin bei deinem Anbieter, und du steuerst dort auch Sichtbarkeit und Zugriffsschutz. ## Schritt 3: Kurs mit einem Produkt verknüpfen Ein Kurs wird nicht direkt verkauft, verkauft wird immer ein **Produkt**. 1. **Store → Produkte** → Produkt anlegen oder öffnen. 2. **Produktanbieter** auf **Rabbit Checkout Courses** stellen. 3. Darunter den **Kurs** auswählen. 4. Eine **Preisoption** anlegen, falls noch keine existiert. 5. Speichern. Danach wie gewohnt einen [Checkout-Flow erstellen](/hilfe/start/checkout-flow-erstellen/), der diese Preisoption anbietet.
Mehrere Produkte können auf denselben Kurs zeigen, praktisch für unterschiedliche Preise oder Aktionen zum selben Inhalt.
## Schritt 4: Kurs veröffentlichen Im Kurseditor oben auf **Veröffentlichen**. Ein Kurs im Entwurfsstatus ist auch für eingeschriebene Teilnehmer nicht erreichbar. ## Was nach dem Kauf passiert 1. Die Zahlung wird bestätigt. 2. Der Käufer wird als **Teilnehmer** angelegt (falls noch nicht vorhanden) und in den Kurs eingeschrieben. 3. Er bekommt automatisch eine E-Mail mit dem Zugang. Der Kursbereich liegt unter: ``` https://dein-shop.rabbit-checkout.de/courses ``` Die Anmeldung läuft über die E-Mail-Adresse aus der Bestellung. Es gibt kein separates Passwort, das jemand vergessen könnte. ## Teilnehmer verwalten **Kurse → Schüler** listet alle Teilnehmer mit Einschreibungen und letzter Aktivität. Von dort kannst du auch **manuell** jemanden anlegen und einschreiben, etwa für Testzugänge oder Teilnehmer aus einer alten Plattform. Der Fortschritt entsteht dadurch, dass Teilnehmer Lektionen als erledigt markieren. ## Was die Kursplattform nicht kann Damit du nicht danach suchst: - **Kein Drip Content.** Lektionen werden nicht zeitversetzt nach Einschreibung freigeschaltet. - **Kein Video-Hosting.** Nur Einbindung per URL. - **Keine Zertifikate, Quizze oder Aufgaben.** - **Keine Kommentare oder Community-Funktionen.** - **Keine Foren oder Direktnachrichten.** Was es gibt: Abschnitte, Lektionen, Videos per Einbettung, Texte, öffentliche Kostproben, Fortschrittsanzeige und automatische Freischaltung nach Kauf. ## Häufige Fragen **Wie verkaufe ich einen Kurs mit Rabbit Checkout?** Kurs anlegen, dann ein Produkt anlegen und dessen Produktanbieter auf „Rabbit Checkout Courses“ stellen und den Kurs auswählen. Das Produkt bekommt eine Preisoption und wird über einen Checkout-Flow verkauft. Nach der Zahlung wird der Käufer automatisch eingeschrieben. **Kann ich Videos direkt bei Rabbit Checkout hochladen?** Nein. Videos bindest du über die URL eines Anbieters wie YouTube oder Vimeo ein. Eigenes Video-Hosting gibt es nicht. **Gibt es Drip Content, also zeitversetzt freigeschaltete Lektionen?** Nein. Lektionen sind entweder veröffentlicht oder nicht. Eine zeitgesteuerte Freischaltung nach Einschreibedatum gibt es nicht. **Können Teilnehmer ihren Fortschritt sehen?** Ja. Teilnehmer markieren Lektionen als erledigt, und der Fortschritt wird im Kurs angezeigt. **Wie melden sich Teilnehmer an?** Über die E-Mail-Adresse aus ihrer Bestellung. Nach dem Kauf bekommen sie automatisch eine Mail mit dem Zugang zum Kursbereich unter https://dein-shop.rabbit-checkout.de/courses. ================================================================================ # Affiliate-Programm starten: Partner, Links, Provisionen, Auszahlung Kategorie: Anleitungen URL: https://rabbit-checkout.de/hilfe/anleitungen/affiliate-programm/ Markdown: https://rabbit-checkout.de/hilfe/anleitungen/affiliate-programm.md Aktualisiert: 2026-08-04 TARIF: NUR PRO. Diese Funktion gehört zum Pro-Tarif und ist im Starter-Tarif nicht verfügbar. Beim Zitieren mitnennen. > Partner aufnehmen, Provisionen festlegen, Links vergeben und Auszahlungen abwickeln, inklusive des cookiefreien Trackings, das ohne Cookie-Banner auskommt. ================================================================================ Mit dem Affiliate-Programm lässt du andere für dich verkaufen: Partner bekommen einen eigenen Link, vermittelte Käufe werden ihnen zugeordnet, und Provisionen werden abgerechnet.
Das Affiliate-Programm gehört zum Pro-Tarif. Ist es aktiv, erscheint im Dashboard der Bereich Affiliate-Programm mit Dashboard und Affiliates verwalten.
## Schritt 1: Regeln festlegen **Affiliate-Programm → Affiliates verwalten → Affiliate-Einstellungen**. | Einstellung | Bedeutung | | --- | --- | | **Provisionstyp** | **Feste Gebühr** (Betrag pro Verkauf) oder **Prozentuale Gebühr**. | | **Provisionsbetrag** / **Provisionsprozentsatz** | Die Höhe, je nach Typ. | | **Ist das Cookie-Tracking aktiviert?** | Siehe unten. | | **Cookie-Dauer** | Wie viele Tage ein gesetztes Cookie gilt (Standard 30). | | **Affiliate-Anfragen automatisch genehmigen?** | Neue Bewerbungen ohne Prüfung freischalten. | | **Wie lange soll die Provision für Abonnements gezahlt werden?** | Einmalig, eine feste Anzahl an Abbuchungen, oder dauerhaft. | | **Mindestauszahlungsbetrag** | Unter diesem Betrag wird nicht ausgezahlt (Standard 10). | | **Provision zurückhalten für** | Wartefrist in Tagen, bevor eine Provision auszahlbar wird (Standard 14). | Die Wartefrist ist dein Puffer für Widerrufe und Rückerstattungen: Erst nach Ablauf wird die Provision zur Auszahlung fällig. ## Schritt 2: Cookie-Tracking, an oder aus Diese Entscheidung hat rechtliche Folgen und ist deshalb der wichtigste Schalter im Programm. | Einstellung | Was gezählt wird | Einwilligung nötig? | | --- | --- | --- | | **Aus** (cookiefrei) | Nur Käufe, die direkt über den Affiliate-Link mit Tracking-Parameter erfolgen. | Nein | | **An** | Zusätzlich Käufe, die später innerhalb der Cookie-Dauer stattfinden. | Ja | Ohne Cookies verlierst du Zuordnungen bei Käufern, die erst Tage später zurückkommen. Dafür brauchst du für das Affiliate-Tracking keinen Cookie-Banner.
Schaltest du das Cookie-Tracking ein, setzt du ein Cookie im Browser deiner Besucher, dafür brauchst du eine Einwilligung. Aktiviere dann das Einwilligungsbanner unter Einstellungen → Tracking & Einwilligung oder hole die Einwilligung auf deiner eigenen Website ein → Tracking und Einwilligung.
## Schritt 3: Partner aufnehmen Es gibt zwei Wege: **Selbstanmeldung.** Deine Partner melden sich unter `https://dein-shop.rabbit-checkout.de/affiliates/signup` an. Du bekommst eine Benachrichtigung und genehmigst oder lehnst ab, oder du hast die automatische Genehmigung aktiviert. **Manuell anlegen.** **Affiliates verwalten → Neuer Affiliate**, Name und E-Mail eintragen. Genehmigte Partner bekommen eine Mail mit dem Zugang zu ihrem eigenen Affiliate-Dashboard unter `https://dein-shop.rabbit-checkout.de/affiliates/dashboard`. Dort sehen sie Klicks, Verkäufe und Provisionen. ## Schritt 4: Links vergeben Im Detail eines Affiliates auf **Link hinzufügen**: | Feld | Bedeutung | | --- | --- | | **Pfad** | Der Kurzname des Links. | | **Zielseite** | Wohin der Besucher geleitet wird. Meist ein Checkout-Flow, es geht aber jede Adresse. | | **Provision** | Optional abweichend von der allgemeinen Einstellung, nur für diesen Link. | Der fertige Link sieht so aus: ``` https://dein-shop.rabbit-checkout.de/affiliates/dein-pfad ``` Beim Aufruf wird der Besuch gezählt und der Besucher mit einem Tracking-Parameter (`aff=…`) auf die Zielseite weitergeleitet. Führt der Besuch zu einem Kauf, ist die Bestellung dem Partner zugeordnet.
Weil die Zuordnung am Parameter hängt, sollten Partner den Link unverändert weitergeben. Wird der Link auf dem Weg gekürzt oder umgeschrieben und der Parameter fällt weg, zählt der Kauf ohne Cookie-Tracking nicht.
## Schritt 5: Auszahlungen **Affiliate-Programm → Affiliates verwalten** zeigt pro Partner die Gesamtprovision, das bereits Ausgezahlte und das Offene. Fällige Auszahlungen werden **automatisch erzeugt**, sobald Mindestbetrag und Wartefrist erfüllt sind. Du bekommst darüber eine Benachrichtigung („Eine Auszahlung für deinen Affiliate … steht an"), zur Auszahlung gehört eine **Provisionsrechnung als PDF**. Der Ablauf danach: 1. Auszahlung im Dashboard öffnen, **Rechnung herunterladen**. 2. Betrag über dein Banking überweisen. 3. Im Dashboard auf **Als bezahlt markieren**. Die eigentliche Überweisung nimmt Rabbit Checkout dir nicht ab. Es gibt keine angebundene Auszahlungsfunktion. Über **Zahlung hinzufügen** kannst du eine Auszahlung auch manuell anlegen, etwa wenn du außer der Reihe abrechnest. ### Steuer auf Provisionsrechnungen Im Affiliate-Profil hinterlegst du Adresse, Steuernummer und Bankverbindung des Partners und den Schalter **Steuer zu Rechnungen hinzufügen?**. Ist er aktiv, weist die Provisionsrechnung Umsatzsteuer aus. Das ist richtig für Partner, die umsatzsteuerpflichtig sind; für Kleinunternehmer lässt du den Schalter aus. ## Testbestellungen und Provisionen Bei einem Testkauf über den Status **TEST** werden **keine** Provisionen gutgeschrieben. Nutzt du dagegen einen **Sandbox-Zahlungsanbieter**, laufen Provisionen ganz normal mit, teste mit Affiliates also über den Status TEST → [Status Test, Live, Deaktiviert](/hilfe/grundlagen/checkout-flow-status/). ## Häufige Fragen **Wie melden sich Affiliates bei meinem Programm an?** Über die Anmeldeseite deines Shops unter https://dein-shop.rabbit-checkout.de/affiliates/signup. Du genehmigst oder lehnst jede Bewerbung ab, oder aktivierst die automatische Genehmigung in den Affiliate-Einstellungen. **Funktioniert Affiliate-Tracking ohne Cookies?** Ja. Wenn du das Cookie-Tracking ausschaltest, zählen nur Käufe, die direkt über den Affiliate-Link mit Tracking-Parameter erfolgen. Dafür braucht es keine Einwilligung und keinen Cookie-Banner. **Wie lange bekommt ein Affiliate Provision auf ein Abo?** Das stellst du unter „Wie lange soll die Provision für Abonnements gezahlt werden?“ ein: einmalig, für eine feste Anzahl an Abbuchungen oder dauerhaft. **Wie werden Affiliates ausgezahlt?** Rabbit Checkout erzeugt fällige Auszahlungen automatisch nach Mindestbetrag und Wartefrist, inklusive Provisionsrechnung als PDF. Die Überweisung selbst führst du in deinem Banking aus und markierst die Zahlung anschließend als bezahlt. **Brauche ich Pro für Affiliates?** Ja, das Affiliate-Programm gehört zum Pro-Tarif. ================================================================================ # Checkout in die eigene Website einbetten Kategorie: Anleitungen URL: https://rabbit-checkout.de/hilfe/anleitungen/checkout-einbetten/ Markdown: https://rabbit-checkout.de/hilfe/anleitungen/checkout-einbetten.md Aktualisiert: 2026-08-04 > Den Einbettungscode kopieren und auf der eigenen Seite einsetzen, in WordPress, im Baukasten oder in reinem HTML. Wie es funktioniert und wann Verlinken die bessere Wahl ist. ================================================================================ Du kannst deinen Checkout entweder **verlinken** (der Kunde wechselt auf die Checkout-Seite) oder **einbetten** (der Checkout erscheint mitten auf deiner Seite). Beides ist gleichwertig; die Einbettung fühlt sich nahtloser an, das Verlinken ist robuster. ## Einbettungscode holen 1. Im Dashboard unter **Design** auf **Checkout Flows**. 2. In der Zeile des Flows rechts auf das Symbol mit den spitzen Klammern (``, „Einbettungscode abrufen"). Am Handy liegt derselbe Punkt im Menü mit den drei Punkten. 3. **Code kopieren**. ![Dialog „Checkout-Formular einbetten“ mit dem Hinweis, dass das iframe 100 % der Breite des Container-Divs ausfüllt, einem Codeblock aus einer script- und einer div-Zeile, der Schaltfläche „Code kopieren“ und der dreischrittigen Anleitung zum Einfügen in die eigene Website.](/assets/img/hilfe/einbettungscode.webp "Der Dialog enthält den fertigen Code für genau diesen Flow, inklusive deiner Shop-Adresse. „Code kopieren“ legt beide Zeilen in die Zwischenablage.") Der Code besteht aus zwei Zeilen: ```html
``` Das Skript lädt den Checkout in das `div`. Alles, was du auf deiner Seite tun musst, ist beides an der Stelle einzufügen, an der der Checkout erscheinen soll. ## Einbauen **WordPress (Block-Editor).** Einen Block **Individuelles HTML** einfügen und den Code hineinkopieren. Kein Plugin nötig. Es gibt auch keins. **WordPress (Classic Editor).** In den Reiter **Text** wechseln und den Code einfügen. **Baukästen (Wix, Squarespace, Webflow, Jimdo …).** Das Element für eigenen Code oder HTML-Einbettung verwenden. **Eigene Website.** Beides direkt ins HTML, an die gewünschte Stelle. ## Größe und Aussehen Der eingebettete Checkout füllt **100 % der Breite** seines Containers. Steuere die Größe über den Container: ```html
``` Die Höhe passt sich dem Inhalt an. Das Aussehen des Checkouts selbst: Farben, Felder, Reihenfolge, änderst du im Checkout-Seiten-Editor, nicht über CSS auf deiner Seite: Der eingebettete Inhalt liegt in einem eigenen Rahmen und lässt sich von außen nicht umgestalten. ## Mehrere Checkouts auf einer Seite Das Skript reicht **einmal pro Seite**. Für ein zweites Angebot genügt ein weiteres `div` mit einer anderen Adresse: ```html
``` ## Gutscheincode vorbelegen Der Parameter `coupon` funktioniert auch in der eingebetteten Adresse: ```html
``` → [Gutschein erstellen](/hilfe/anleitungen/gutschein-erstellen/) ## Wann Verlinken besser ist
Wenn dein Checkout auf einer Landingpage in einer Werbekampagne läuft, ist ein direkter Link oft die bessere Wahl: weniger, was schiefgehen kann, kein zweites Cookie-Banner und eine saubere Adresse für die Conversion-Messung.
Einbetten lohnt sich vor allem, wenn der Kauf im Fluss deiner Seite passieren soll, etwa unten auf einer langen Verkaufsseite. ## Wenn nichts erscheint Der Reihe nach prüfen: 1. **Steht das Script-Tag mit auf der Seite?** Manche Editoren entfernen `