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Checkout-Seite gestalten

Der Seiten-Editor: Bereiche und Elemente, welche Bausteine es gibt, Formularfelder und Pflichtangaben, AGB- und Widerrufs-Einwilligungen, Feldlayout für B2B, die Preisanzeige mit Ersparnis, Einstellungen pro Bildschirmgröße und eigenes CSS.

AnleitungenAktualisiert: 02. November 2026

Die Checkout-Seite ist das Design deiner Bezahlseite, unabhängig von Produkt und Preis. Dieselbe Seite kann für beliebig viele Angebote dienen.

Zum Editor kommst du über Design → Checkout-Seiten → Zeile anklicken, oder aus der Liste der Checkout Flows über das Auge-Symbol.

Die Liste „Checkout-Seiten" im Dashboard mit zwei Zeilen: „Designed Checkout Form" mit dem Zusatz „8 Blöcke" und dem Kennzeichen „1 Flow", und „Standard-Checkout" mit „Standardlayout" und „23 Flows". Rechts je Zeile „Zuletzt bearbeitet — vor 7 Min." und ein Menü. Oben ein Suchfeld und ein Filter „Verwendung: alle".
Die Spalte „Verwendet in“ ist die Warnung vor dem Klick: eine Seite, an der 23 Flows hängen, ändert man nicht nebenbei.

Die Liste sagt seit September 2026 dazu, wo eine Seite verwendet wird — wie viele Checkout-Flows sie zeichnen, beim Überfahren mit welchen Namen — wie viele Blöcke sie trägt und wann sie zuletzt bearbeitet wurde. Eine Seite ohne eigenes Layout trägt den Vermerk Standardlayout: Sie verkauft trotzdem, mit dem eingebauten Checkout. Über das Zeilenmenü laufen Einstellungen, Duplizieren, Vorschau und Löschen; löschen geht nicht, solange ein Flow die Seite verwendet, und die Meldung nennt die Flows beim Namen.

Eine Checkout-Seite kann von mehreren Flows verwendet werden. Eine Änderung wirkt dann überall. Für eine Variante nur an einem Angebot: Seite kopieren (Checkout-Seite kopieren) und die Kopie diesem Flow zuordnen.

Die Bereiche der Seite#

Die Seite hat vier Bereiche, in die du Elemente legst:

BereichTypische Verwendung
Top (Oben)Kopfzeile, Logo, Überschrift, Vertrauenszeile
MainKundendaten, Preisoptionen, Zahlung: die eigentliche Bestellstrecke
SideZusammenfassung, Argumente, Testimonials, Garantien
Bottom (Unten)Fußzeile, rechtliche Hinweise

Die beiden Seitenleisten#

Die linke Seitenleiste des Seiten-Editors mit den Reitern „Einfügen" und „Ebenen", darunter die Schaltfläche „Gespeicherte Blöcke", ein Suchfeld „Komponenten durchsuchen" und die Gruppe LAYOUT mit den Einträgen Carousel und Container sowie die Gruppe CONTENT mit Accordion, Button, Divider, Icon, Image, Link, List, Tag, Testimonial, Text und Video — jeder Eintrag mit Symbol, Namen und einer Zeile Beschreibung.
Der Reiter „Einfügen“ ist durchsuchbar, und jede Komponente sagt in einer Zeile, was sie tut — vorher stand das nur im Tooltip.

Links liegen zwei Reiter: Einfügen (durchsuchbar, nach CHECKOUT, FORM, ADVANCED und allgemeinen Blöcken gruppiert) und Ebenen (der Seitenbaum). Rechts erscheinen die Einstellungen des ausgewählten Elements — darüber ein Pfad wie Page › Main › CustomerInfo, über den du zum umschließenden Element springst, und eine Kopfzeile mit Symbol, Name und den Schaltflächen für Sichtbarkeit, Duplizieren und Löschen.

Elemente ziehst du aus dem Reiter Einfügen an die gewünschte Stelle. Auswählen, verschieben, löschen funktioniert wie in einem Baukasten; rechts findest du zum ausgewählten Element die Einstellungen (Abstände, Farben, Rahmen, Ausrichtung, Spaltenbreite).

Farben und Schrift muss eine Seite nicht selbst mitbringen: Sie kommen aus Marke & Design, solange der Schalter „Design des Shops übernehmen" an der Seite aktiviert ist. Was du hier einstellst, gilt nur für diese Seite und gewinnt.

Die Elemente#

Checkout-Elemente#

Diese Bausteine tragen die Funktion der Seite:

ElementWofür
Customer InfoKundendaten und Rechnungsadresse, auf Wunsch mit abweichender Lieferadresse.
Checkout OptionsDie Auswahl zwischen mehreren Preisen, z. B. monatlich oder jährlich → Checkout-Optionen.
Payment InfoZahlungsart und Bezahlfelder.
Total PriceZusammenfassung mit Zwischensumme, Rabatt, Steuer, Gesamtbetrag.
CouponDas Gutscheinfeld („Hast du einen Gutscheincode?").
Bump OfferDas Ankreuzfeld für das Zusatzangebot.
FormFormularfelder und Einwilligungen (siehe unten).
Pricing Options ist ein Überbleibsel aus einer früheren Version. Der Baustein zeigt nichts mehr an und lässt sich von der Seite entfernen; die Auswahl zwischen mehreren Preisen übernimmt heute Checkout Options.
Ohne Customer Info und Payment Info kann niemand kaufen. Wenn du eine Seite von Grund auf baust, fang mit diesen beiden an und ergänze den Rest.

Inhaltselemente#

ElementWofür
TextÜberschriften und Fließtext.
MarkdownLängere formatierte Texte.
ImageBilder, Logo, Produktabbildung.
VideoVideo per URL (YouTube, Vimeo, Loom, Wistia) oder, mit Video-Paket, hochgeladen. Auf Wunsch erst beim Klick geladen → Video erst beim Klick laden.
TestimonialKundenstimme mit Name und Bild.
VertrauenssiegelSiegel wie „Sichere Zahlung“ oder „SSL-verschlüsselt“, typischerweise direkt unter dem Kaufen-Button → Vertrauenssiegel.
ListAufzählungen („Was ist enthalten").
ContainerGruppiert Elemente, für Spalten und Abstände.
AccordionAuf- und zuklappbare Fragen, etwa für eine FAQ.
CarouselEine wischbare Reihe von Slides.
IconEin Symbol aus dem Satz oder ein eigenes SVG aus der Mediathek.
Button, Link, TagAufruf, Textlink, kleines Label wie „Nur diese Woche“.
RepeaterEin Element als Vorlage, wiederholt über eine Liste von Einträgen.
DividerTrennlinie.
File ListListe von Dateien.
EmbedInhalt eines anderen Dienstes per Adresse einbinden.
HTMLEigener HTML-Block, wenn dir sonst etwas fehlt.
Geteilter BlockEin Abschnitt aus Design → Geteilte Blöcke, der auf mehreren Seiten steht; eine Änderung gilt überall → Eine ganze Website bauen.

Navigationsmenü, Tabelle, Reiter, Preisrechner und Newsletter-Anmeldung gibt es nur auf Landingpages → Landingpages.

Video erst beim Klick laden#

Ein eingebettetes YouTube- oder Vimeo-Video lädt den Player des Anbieters mit der Seite, auch wenn niemand auf Play drückt. Das macht die Seite langsamer. Im Element Video gibt es dafür im Reiter Allgemein den Schalter Beim Klick laden (Voreinstellung: aus).

Ist er an, zeigt die Seite zunächst nur ein Vorschaubild mit einem Play-Button. Der Player wird erst geladen, wenn ein Besucher darauf klickt. Bei YouTube, Vimeo, Loom und Wistia startet das Video dann sofort.

  • Vorschaubild: Ein eigenes Bild aus der Mediathek hat Vorrang. Ohne eigenes Bild nimmt Rabbit Checkout das Vorschaubild von YouTube oder Loom. Vimeo, Wistia und hochgeladene Videos haben kein Standard-Vorschaubild: Ohne eigenes Bild sehen Besucher dort den normalen Player, und der Editor weist dich darauf hin.
  • Stil des Play-Buttons: Kreis (Voreinstellung, mittig) oder Pille, eine dunkle, halbtransparente Schaltfläche unten links mit Beschriftung. Die Beschriftung stellst du unter Beschriftung des Play-Buttons ein, vorbelegt ist „Video abspielen“.
  • Laufzeit-Label: Die Länge des Videos, etwa 0:31. Du trägst sie selbst ein, sie wird nicht aus dem Video gelesen. Beim Kreis steht sie unten rechts im Bild, bei der Pille in Klammern hinter der Beschriftung.
  • Farbe und Größe des Play-Buttons (Voreinstellung: weiß, 72 px).

Vertrauenssiegel unter dem Kaufen-Button#

Das Element Vertrauenssiegel setzt eine Reihe Siegel auf die Seite, meist direkt unter den Bezahlbereich. Du brauchst dafür keine Bilder: Die Siegel werden gezeichnet, bleiben auf jedem Bildschirm scharf und übernehmen die Farbe, die du einstellst. Auf schmalen Bildschirmen rutschen sie untereinander.

Ein Checkout mit dem goldenen Button „Zahlungspflichtig bestellen“, darunter die Logos von PayPal, Mastercard, Visa und American Express und darunter drei goldene Rosetten-Siegel mit Text daneben: „SICHERE ZAHLUNG – über geprüfte Zahlungsanbieter“ mit einem Schloss, „SSL-VERSCHLÜSSELT – Deine Daten sind geschützt“ mit einem Schild und „SOFORTIGER ZUGANG – direkt nach dem Kauf“ mit einem Blitz.
Drei Siegel unter dem Kaufen-Button, die Farbe an das Gold des Shops angepasst.

Neu eingefügt bringt das Element drei Siegel mit, die für jeden Shop stimmen: Sichere Zahlung, SSL-verschlüsselt und Sofortiger Zugang. Über + Siegel hinzufügen … kommen weitere Vorlagen dazu:

  • Geld-zurück-Garantie
  • Datenschutz nach DSGVO
  • Persönlicher Support
  • Zufriedenheitsgarantie
  • Rechnung per E-Mail
Ein Siegel ist ein Versprechen an deine Käufer. Zeig eine Geld-zurück-Garantie oder eine Frist nur, wenn du sie auch wirklich gewährst, und pass den Text an dein Angebot an. Deshalb ist keine dieser Vorlagen von Anfang an gesetzt.
Die rechte Seitenleiste des Editors mit dem ausgewählten Element Vertrauenssiegel. Unter „Siegel“ stehen drei Karten, jede mit einem Symbol-Auswahlfeld (lock, shieldCheck, bolt), Pfeilen nach oben und unten, einem Kreuz zum Entfernen sowie den Feldern für Titel und Untertitel. Darunter das Auswahlfeld „+ Siegel hinzufügen …“, der Hinweis „Versprich nur, was Du wirklich anbietest – eine hier gezeigte Garantie bindet Dich.“ und der Abschnitt „Darstellung“ mit Siegel-Stil „Siegel“, Textposition „Neben dem Siegel“ und Ausrichtung „Mittig“.
Jedes Siegel hat Symbol, Titel und Untertitel. Reihenfolge per Pfeil, höchstens acht Siegel pro Element.

In der rechten Seitenleiste stellst du ein:

EinstellungWas sie tut
SiegelSymbol, Titel und Untertitel je Siegel; verschieben, entfernen, aus Vorlagen ergänzen. Höchstens acht.
Siegel-StilSiegel (Rosette um das Symbol), Nur Symbol oder Karte (jedes Siegel in einem Rahmen).
TextpositionNeben oder unter dem Siegel.
AusrichtungLinks, mittig oder rechts.
Siegelfarbe und SiegelgrößeFarbe der Rosette bzw. des Symbols und ihre Größe in Pixeln.

Titel und Untertitel sind reiner Text. Schrift und Textfarbe stellst du wie bei jedem anderen Element unter Stil ein. Das Element gibt es auf Checkout-, Danke-, Upsell- und Landingpages, nicht in Kurslektionen.

Formularfelder und Einwilligungen#

Im Element Form legst du fest, was der Käufer außer den Standardangaben noch ausfüllt oder bestätigt.

Eigene Felder#

Über Feld hinzufügen kommen zusätzliche Felder dazu: Beschriftung, Hilfetext, Pflichtfeld, Spaltenbreite. Die Antworten stehen später im Bestelldetail und stehen auch Webhooks zur Verfügung.

Typische Fälle: Umsatzsteuer-relevante Zusatzangaben, „Wie hast du von uns erfahren?", ein Wunschtermin.

Einwilligungen#

Über Einwilligung hinzufügen nimmst du Zustimmungen in den Checkout auf, etwa AGB und Widerrufsverzicht. Pro Einwilligung wählst du:

EinstellungBedeutung
Explizit (Ankreuzfeld)Der Käufer muss aktiv ein Häkchen setzen.
Implizit (Hinweis ohne Ankreuzfeld)Nur ein Hinweistext.

Vorbereitet sind AGB, Datenschutz, Widerrufsverzicht – Digitale Inhalte, Widerrufsverzicht – Dienstleistung, Unternehmerkauf und Newsletter → Widerruf und Rückerstattung.

Beispiel: AGB-Zustimmung einbauen

So sieht der häufigste Fall aus, Schritt für Schritt:

  1. Im Editor das Element Customer Info anklicken.

  2. Rechts unter Einwilligungen auf Einwilligung hinzufügen.

  3. Bei Vorlage den Eintrag AGB wählen. Text, Modus und „Erforderlich“ sind damit schon gesetzt:

    FeldVorbelegung
    Text„Ich akzeptiere die Allgemeinen Geschäftsbedingungen.“
    ModusExplizit (Ankreuzfeld)
    Erforderlichja
  4. Link-Text und Link-URL ergänzen, damit das Wort im Satz auf deine AGB zeigt — etwa AGB und https://deine-domain.de/agb. Ohne Link steht der Satz ohne Beleg da.

  5. Speichern und im Testkauf prüfen, dass das Häkchen erscheint und der Kauf ohne es nicht durchgeht.

Eine neu gebaute Seite hat gar keine Einwilligungen. Die automatische Umstellung im August 2026 hat bestehende Seiten übernommen — wer danach eine Checkout-Seite von Grund auf anlegt oder aus einer Vorlage startet, fängt bei null an. Prüfe an einer neuen Seite ausdrücklich, ob die AGB-Zustimmung da ist; sie fehlt sonst still, und im Testkauf fällt es nur auf, wenn du gezielt danach schaust.
Die AGB-Zustimmung läuft seit August 2026 ebenfalls über die Einwilligungen. Das frühere eigene AGB-Ankreuzfeld am Kundendaten-Element gibt es nicht mehr. Für dich ändert sich an der Seite nichts — dasselbe Häkchen an derselben Stelle mit demselben Text —, aber gespeichert wird jetzt ein Abbild dessen, was der Käufer gesehen hat: Text, Link und Zeitpunkt statt nur „ja". Bestehende Seiten wurden automatisch umgestellt.

Was der Kunde bestätigt hat, wird mit Datum an der Bestellung gespeichert und lässt sich über den Platzhalter consentRecord in die Bestätigungsmail übernehmen → E-Mail-Vorlagen.

Die mitgelieferten Texte sind Vorlagen, keine geprüften Rechtstexte. Weil deine eigenen Dokumente extern verlinkt sind, musst du deren Versionsstand selbst dokumentieren, damit eine Einwilligung nachweisbar bleibt.

Firmenfelder für Geschäftskunden#

Beim Kundendaten-Element gibt es die Option Firmenfelder anzeigen (Firma + USt-IdNr.). Aktiviere sie, wenn du an Unternehmen verkaufst, nur dann kann ein Käufer seine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer angeben, und nur dann kann Reverse Charge greifen → Mehrwertsteuer einstellen.

Wie diese Felder präsentiert werden, steuerst du über Feldlayout:

LayoutWas der Käufer sieht
Klassisch (Voreinstellung)Firma und USt-IdNr. stehen einfach über der Adresse, ohne Markierung.
Optionale Felder markierenPflichtfelder tragen ein *, optionale den Zusatz „(optional)".
Ankreuzfeld „Ich kaufe als Unternehmen"Die Firmenfelder erscheinen erst nach dem Häkchen. Die Firma wird dann zur Pflicht, die USt-IdNr. bleibt optional.

Das Ankreuzfeld steht unten im Rechnungsblock, es schiebt also nichts nach unten, was darüber liegt. Ob es von vornherein angehakt ist, stellst du separat ein.

Nimmt der Käufer das Häkchen wieder heraus, werden Firma und USt-IdNr. geleert. Das ist wichtiger, als es klingt: Eine stehen gebliebene USt-IdNr. würde mitgeschickt, geprüft und könnte die Bestellung als Reverse-Charge-Fall ohne Umsatzsteuer abrechnen — bei einem Privatkunden.

Lieferadresse für Produkte, die du verschickst#

Verkaufst du neben dem Digitalen auch etwas Physisches, etwa ein Buch, eine Box oder Arbeitsmaterial, findest du beim Kundendaten-Element den Bereich Adresse mit zwei Einstellungen:

EinstellungAuswahl
Überschrift der AdresseRechnungsadresse (Voreinstellung), Rechnungs- und Lieferadresse oder Adresse
Abweichende Lieferadresse erlaubenaus (Voreinstellung) oder an

Ist der Schalter an, sieht der Käufer unter der Adresse das Kästchen „Abweichende Lieferadresse". Erst wenn er es anhakt, erscheint ein zweites Adressformular:

  • Vor- und Nachname (Empfänger), vorbelegt mit dem Namen des Käufers. Wer ein Geschenk verschickt, überschreibt ihn einfach.
  • Straße und Hausnummer. Fehlt die Hausnummer, erscheint der Hinweis „Hausnummer vergessen?". Der Kauf wird dadurch nicht blockiert.
  • Adresszusatz (optional), z. B. Firma, Etage oder „bei Müller"
  • PLZ, Stadt und Land, vorbelegt mit dem Land der Rechnungsadresse

Ohne Häkchen bleibt das Formular so kurz wie bisher, und die Ware geht an die Rechnungsadresse.

Die Lieferadresse mit dem Namen des Empfängers steht danach an der Bestellung im Dashboard und im Webhook ORDER_CREATED. Die Rechnung geht weiterhin an die Rechnungsadresse.

Versandkosten gibt es nicht. Die Lieferadresse ist für einzelne physische Beigaben gedacht, nicht für einen Onlineshop. Eine Stückzahl kannst du dagegen begrenzen, und zwar pro Preisoption: siehe Begrenzte Menge und Ausverkauft.

Preisanzeige mit Ersparnis#

Beim Preis-Element wählst du unter Preisanzeige, wie ein eingelöster Gutschein dargestellt wird:

ModusAnzeige
Aufschlüsselung (Voreinstellung)Wie bisher: Positionen, Rabatt, Steuer, Summe.
DurchgestrichenDer ursprüngliche Preis steht durchgestrichen neben dem zu zahlenden.
ErsparnisZusätzlich ein Hinweis wie „Du sparst 59,50 € (34 %)".
Der durchgestrichene Preis erscheint nur, wenn auf diesen Warenkorb tatsächlich ein Rabatt angewendet wurde — ein „Statt-Preis" ohne Gutschein lässt sich damit nicht erzeugen, und das ist Absicht. Umsatzsteuer- und Summenzeile bleiben in jedem Modus sichtbar. Bei Abos und Ratenzahlungen bleibt es bei der Aufschlüsselung.

Beschriftung des Bestellbuttons#

Beim Element Payment Info wählst du unter Zahlungseinstellungen, was auf dem Knopf steht, der die Bestellung auslöst. Zur Auswahl stehen:

Beschriftung
Zahlungspflichtig bestellen (Voreinstellung)
Kostenpflichtig bestellen
Zahlungspflichtigen Vertrag schließen
Zahlungspflichtig buchen
Jetzt kaufen

Freier Text ist nicht vorgesehen. § 312j BGB stellt Anforderungen an genau diesen Knopf, und ein Eingabefeld würde Formulierungen zulassen, die sie nicht erfüllen — deshalb eine feste Liste. Welche davon zu deinem Angebot passt, entscheidest du (oder deine Rechtsberatung); wir treffen die Auswahl nicht für dich.

Die Beschriftung gilt für alle Bezahlwege der Seite, auch für den PayPal-Knopf.

Bestehende Checkout-Seiten zeigten früher „Jetzt kaufen“ und tragen seit September 2026 die Voreinstellung Zahlungspflichtig bestellen. Wenn du die alte Beschriftung behalten willst, wähle sie in der Liste ausdrücklich aus.

Handy, Tablet, Desktop#

Der Seiten-Editor ist für alle Seiten derselbe: Checkout-Seiten, Landingpages, Erfolgs- und Upsell-Seiten. Was hier steht, gilt überall.

Oben im Editor schaltest du zwischen drei Ansichten um: Desktopansicht, Telefonansicht und Tabletansicht. Sie entsprechen drei Bildschirmgrößen auf der fertigen Seite:

AnsichtGilt auf der Seite fürBreite im Editor
HandyBildschirme unter 768 px375 px
Tablet768 bis 1023 px768 px
Desktopab 1024 pxvolle Breite

Der Editor öffnet in der Desktopansicht. Viele Einstellungen rechts, etwa Abstände, Breiten und Schriftgrößen, lassen sich pro Ansicht setzen:

  • Solange ein Feld nur einen Wert hat, ändert eine Eingabe in der Desktopansicht ihn für alle drei Größen.
  • Änderst du es in der Tablet- oder Telefonansicht, bekommt das Feld drei getrennte Werte. Die anderen beiden Größen behalten den bisherigen.
  • Danach ändert jede Ansicht nur noch ihren eigenen Wert.

Ein Element nur auf bestimmten Geräten zeigen#

Jedes Element hat im Reiter Erweitert den Bereich Sichtbarkeit mit drei Schaltern: Auf Smartphone ausblenden, Auf Tablet ausblenden und Auf Desktop ausblenden. Sie gelten unabhängig davon, welche Ansicht du gerade offen hast. So zeigst du etwa eine kurze Überschrift auf dem Handy und eine lange auf dem Desktop.

Ein ausgeblendetes Element ist nur unsichtbar, es steht weiter im Quelltext der Seite. Für Inhalte, die jemand nicht sehen darf, ist das nicht gedacht.

Im selben Bereich steht Reihenfolge im Container (Smartphone, Tablet, Desktop): drei Zahlen, mit denen du die Elemente eines Containers pro Größe anders anordnest, etwa das Bild auf dem Handy unter den Text statt daneben. Screenreader lesen weiter in der ursprünglichen Reihenfolge.

Container: Spalten, Umbruch, Hintergrund#

Der Container hat im Reiter Allgemein unter Layout zwei Arten:

  • Gestapelt (Voreinstellung): Die Elemente stehen unter- oder nebeneinander. Mit In die nächste Zeile umbrechen rutschen sie in eine neue Zeile, wenn der Platz nicht reicht.
  • Raster: Die Elemente stehen in Spalten (1 bis 12), pro Ansicht einstellbar. Auf dem Handy ist es eine Spalte; was du für eine Größe nicht setzt, übernimmt sie von der nächstkleineren. Unter Spaltenbreiten machst du die Spalten ungleich breit, etwa 445fr 557fr. Leer lassen heißt: gleich breite Spalten.

Im Reiter Stil hat der Container außerdem:

  • ein Hintergrundbild mit Größe (Ausfüllen, Einpassen, Auto), Position und einer Überlagerungsfarbe, damit Text darauf lesbar bleibt;
  • Hintergrundunschärfe: verwischt, was hinter dem Container durchscrollt, etwa 14px. Sichtbar wird das nur mit einer halbtransparenten Hintergrundfarbe wie rgba(255,255,255,0.86), zum Beispiel für eine Kopfzeile, die über der Seite schwebt.

Eigenes CSS#

Reichen die Einstellungen nicht, schreibst du eigenes CSS, in beiden Tarifen. Wähl dazu die Seite selbst aus (im Pfad über den Einstellungen Page oder im Reiter Ebenen ganz oben) und öffne im Reiter Erweitert den Bereich Eigenes CSS. Das gibt es auf Checkout-Seiten, Landingpages, Upsell-Seiten, Erfolgsseiten und in Kurslektionen. Ein geteilter Block hat in seinem Editor einen eigenen Reiter CSS.

Das CSS gilt nur für diese Seite beziehungsweise diesen Block. Elemente sprichst du über ihre Klasse an, die immer rc- plus den Namen des Elements ist:

.rc-button { text-transform: uppercase; }
.rc-container .rc-text { line-height: 1.7; }
@media (max-width: 767px) { .rc-testimonial { padding: 12px; } }

Weitere Beispiele: .rc-image, .rc-video, .rc-accordion, .rc-customer-info, .rc-payment-info, .rc-total-price.

Was nicht geht, entfernt der Editor beim Tippen und sagt dir unter dem Feld, was er entfernt hat:

  • @import und @font-face. Schriften kommen aus Marke & Design.
  • !important und verschachtelte Regeln.
  • url() mit einer fremden Adresse. Erlaubt sind Dateien aus deiner Mediathek.
  • Selektoren, die aus der Seite hinausreichen würden. html, body und :root meinen die Seite selbst.

Erlaubt sind @media, @supports, @container, @layer und @keyframes. Das CSS darf höchstens 50 KB groß sein.

Auf einer Checkout-Seite bist du selbst verantwortlich für das, was dein CSS verändert. Blendest du damit Preise aus oder änderst den Text des Bestellbuttons, liegt die rechtliche Verantwortung dafür bei dir.

Ansicht prüfen#

Prüfe die Seite in allen drei Ansichten: Der überwiegende Teil der Käufe passiert am Handy, und lange Seitenspalten sehen dort oft anders aus als gedacht.

Wie die Seite wirklich wirkt, mit echten Preisen, echter Zahlung und echter Bestätigungsmail, zeigt der Testkauf.

Eine fertige Checkout-Seite aus Kundensicht: die Abschnitte Kontaktinformationen (Name, E-Mail), Rechnungsadresse (Adresse, Stadt, PLZ, Land, Bundesland) und Zahlungsinformationen mit den Kacheln Karte, Klarna, SEPA-Lastschrift und iDEAL | Wero, den Kartenfeldern und einer großen Schaltfläche „Jetzt kaufen“ am Ende.
So sieht das Ergebnis für den Kunden aus. Welche Bezahlkacheln erscheinen, kommt aus deinem Stripe-Konto, nicht aus dem Seiten-Editor. Der Knopf trägt hier noch die alte Voreinstellung „Jetzt kaufen“.

Erfolgsseiten#

Die Seite nach dem Kauf gestaltest du unter Design → Erfolgsseiten mit demselben Editor und denselben Inhaltselementen. Im Checkout-Flow wählst du unter Nach dem Kauf aus, ob eine Erfolgsseite gezeigt oder auf eine eigene Adresse weitergeleitet wird.

Fehlerseiten lassen sich nicht gestalten.

Häufige Fragen

Design → Checkout-Seiten → Seite öffnen. Alternativ in der Zeile eines Checkout-Flows über das Auge-Symbol, das ebenfalls in den Editor führt.

Im Editor das Element „Coupon“ aus der Werkzeugleiste in den gewünschten Bereich ziehen. Pro Checkout-Flow lässt sich die Eingabe zusätzlich abschalten.

Im Editor das Element „Vertrauenssiegel“ aus der Gruppe CONTENT unter den Bezahlbereich ziehen. Es bringt drei Siegel mit (Sichere Zahlung, SSL-verschlüsselt, Sofortiger Zugang); weitere wie Geld-zurück-Garantie fügst du rechts über „+ Siegel hinzufügen …“ hinzu. Die Siegel sind gezeichnet, nicht hochgeladen: Du musst keine Bilder suchen, und die Farbe passt sich an.

Im Editor das Element Customer Info anklicken, rechts unter Einwilligungen auf „Einwilligung hinzufügen“ und als Vorlage AGB wählen. Text, Ankreuzfeld und Pflichtstatus sind vorbelegt; ergänze Link-Text und Link-URL, damit der Satz auf deine AGB zeigt. Eine neu gebaute Checkout-Seite hat noch keine Einwilligungen.

Im Editor beim Kundendaten-Element die Option für Firmenfelder (Firma und USt-IdNr.) aktivieren. Damit greift bei bestätigter USt-IdNr. aus dem EU-Ausland auch das Reverse-Charge-Verfahren.

Ja. Im Formular-Element lassen sich zusätzliche Felder anlegen. Die Antworten stehen später bei der Bestellung.

Ja. Jedes Element hat im Reiter „Erweitert“ unter „Sichtbarkeit“ die Schalter „Auf Smartphone ausblenden“, „Auf Tablet ausblenden“ und „Auf Desktop ausblenden“. Das gilt für Checkout-Seiten, Landingpages und alle anderen Seiten aus dem Seiten-Editor.

Ja, in beiden Tarifen. Seite auswählen, im Reiter „Erweitert“ den Bereich „Eigenes CSS“ öffnen. Es gilt nur für diese Seite, Elemente sprichst du über Klassen wie .rc-button oder .rc-text an. Höchstens 50 KB; @import, !important und Bilder von fremden Adressen werden entfernt.

Im Video-Element den Schalter „Beim Klick laden“ einschalten. Die Seite zeigt dann nur ein Vorschaubild mit Play-Button; der Player von YouTube und Co. lädt erst, wenn jemand darauf klickt.

Ja, wenn mehrere Checkout-Flows dieselbe Seite verwenden. Willst du nur ein Angebot ändern, kopiere die Seite zuerst und ordne die Kopie diesem Flow zu.

Frage nicht beantwortet? Schreib uns — deutscher Support, echte Menschen.