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Bestellungen und Kunden

Bestellungen filtern und exportieren, Testbestellungen sichtbar machen, eine Bestellung von Hand anlegen, Kundendaten und Produktzugänge einsehen.

AnleitungenAktualisiert: 17. September 2026

Bestellungen#

Shop → Bestellungen listet alle Bestellungen mit Nummer, Kunde, Betrag, Status und Datum.

Die Seite „Bestellungen“: oben die Schaltflächen „Bestellung erstellen“, „CSV exportieren“ und „Alle Rechnungen herunterladen“, darunter ein Suchfeld und die Filter-Chips „Erstellt am“, „Status: BEZAHLT, ERSTATTET“, „Mit oder ohne Bump-Angebot“, „Bestellungstyp: Nur Live-Bestellungen“ und „Erstellt am: All time“. Darunter die Bestellzeilen mit Nummer, Kundenname, E-Mail, Produkt, Betrag, grünem Status BEZAHLT und den Schaltflächen „Rechnung“ und „Rückerstattung“.
Die Filter-Chips über der Liste bestimmen, was du siehst, der vierte steht standardmäßig auf „Nur Live-Bestellungen“.

Der wichtigste Filter#

Die Liste zeigt standardmäßig nur Live-Bestellungen. Deine Testbestellungen sind vorhanden, aber ausgefiltert. Stelle Bestellungstyp auf Nur Testbestellungen oder Alle Bestellungen.

Weiter filterbar ist nach Zeitraum, Status und, wenn du Quellen-Tracking nutzt, nach Herkunft.

Was die Spalten zeigen#

Die Bestellliste mit den Spalten Bestellung, Kunde, Produkt, „Betrag & Status", Quelle, Datum und Aktionen. Bei jedem Kundennamen steht ein kleines Kennzeichen B2C oder B2B, etwa „Christina Bauer B2B". In der Spalte „Betrag & Status" steht der Betrag, daneben das Symbol des Zahlungsanbieters und ein farbiger Statuspunkt: ein grüner Haken für bezahlt, ein rotes Kreuz für fehlgeschlagen, eine Uhr für ausstehend. Die Spalte Quelle zeigt einen Gedankenstrich, wenn keine Herkunft bekannt ist.
Der Status ist in der Liste ein farbiger Punkt — die Form unterscheidet sich, nicht nur die Farbe. Das ausgeschriebene Wort steht im Tooltip und auf der Detailseite.
SpalteWas drinsteht
KundeName und E-Mail, dazu B2B oder B2C.
Betrag & StatusBetrag, das Symbol des Zahlungsanbieters und ein farbiger Statuspunkt.
QuelleWoher der Käufer kam. Die Spalte erscheint nur, wenn Quellen-Tracking aktiv ist.

B2B wird aus zwei unabhängigen Signalen gesetzt, und der Tooltip nennt das jeweilige: eine USt-IdNr. in der Rechnungsadresse, oder ein angewendetes Reverse Charge. Beides kann einzeln auftreten — bei einem deutschen Geschäftskunden wird ganz normal Steuer berechnet, die USt-IdNr. ist dann das einzige Merkmal.

Der Statuspunkt spart Platz in der Liste. Die Symbole unterscheiden sich in der Form, nicht nur in der Farbe, damit sie auch bei Farbfehlsichtigkeit auseinanderzuhalten sind. Auf der Detailseite steht weiter das ausgeschriebene Wort.

Ist eine Bestellung über den eingebauten Testzahlungsanbieter gelaufen, steht dort ein Reagenzglas → Testkauf machen.

Export und Rechnungen#

FunktionWas sie tut
CSV exportieren → BestellungenExportiert die gefilterte Liste als Tabelle.
CSV exportieren → EinwilligungsnachweisDieselbe Auswahl, aber eine Zeile je Einwilligung.
Alle Rechnungen herunterladenSammel-Download der Rechnungen eines Zeitraums.

Beide Exporte nehmen genau das, was die Filter über der Liste gerade zeigen.

Einwilligungsnachweis

Musst du belegen, dass ein Käufer den AGB oder dem Widerrufsverzicht zugestimmt hat, war das bisher eine Bestellung nach der anderen im Dashboard. Der Export liefert es am Stück: eine Zeile je Einwilligung, mit dem genauen Text, der dem Käufer angezeigt wurde, dem verlinkten Dokument, ob die Einwilligung Pflicht war und ob sie erteilt wurde.

Eine eigene Datei, keine zusätzlichen Spalten in der Bestell-CSV: Ein Einwilligungstext kann sehr lang sein und eine Bestellung viele Einwilligungen tragen. In eine Tabellenzelle gepresst wäre das in Excel nicht mehr lesbar.

Die Bestell-CSV bekommt dafür zwei kurze Spalten, consents_recorded und consents_accepted. Beide werden gebraucht: „0 von 2“ (der Käufer hat abgelehnt) ist etwas anderes als „0 von 0“ (es gab nichts zuzustimmen).

Die Spalte record_source sagt, woher die Zeile stammt:

WertBedeutung
checkout_formDer Normalfall: im Checkout-Formular erteilt.
legacy_terms_flagBestellung von vor dem Einwilligungssystem, bei der nur die alte AGB-Zustimmung vorliegt.
noneEs wurde nie gefragt, etwa bei einer Upsell-Bestellung, die kein Formular anzeigt.
Auch Bestellungen ohne jede Einwilligung bekommen eine Zeile, mit leeren Spalten und record_source: none. Sonst ließe sich nicht unterscheiden, ob eine Bestellung nie gefragt wurde oder nur nicht im Filter lag. Eine leere Zelle heißt „nicht gefragt“, nie „abgelehnt“.
Die Cookie-Entscheidung fürs Marketing-Tracking steht nicht in diesem Export. Sie hängt ebenfalls an der Bestellung, ist aber über Webhook und API auszulesen → Tracking und Einwilligung.

Was im Bestelldetail steht#

Detailansicht der Bestellung ORD-0001 mit Bestell- und Lieferdatum, dem Zahlungsanbieter-Status BEZAHLT, Kundenkontakt und Rechnungsadresse, der Tabelle „Bestellte Artikel“ mit Menge, Stückpreis und Gesamtbetrag samt Steueraufschlüsselung (Zwischensumme, Gesamtbetrag ohne MwSt., MwSt., Gesamtbetrag), der Rechnungsliste mit INV-0001 und einem orangen Hinweis „Widerruf eingegangen“.
Im Detail steht die vollständige Steueraufschlüsselung der Bestellung, und ganz unten die zugehörigen Rechnungen sowie ein eventueller Widerruf.
  • Positionen mit Einzelpreis, Steuersatz und Steuerbetrag
  • verwendeter Gutschein und abgezogener Betrag
  • Bump-Angebot, falls mitgekauft
  • Rechnungs- und Lieferadresse, bei Geschäftskunden die USt-IdNr. samt Prüfvermerk
  • akzeptierte Bedingungen und Einwilligungen mit Datum
  • Antworten auf eigene Formularfelder
  • Zahlungen, Erstattungen und der Zahlungsanbieter, jede Zahlungsart mit ihrem eigenen Logo
  • Herkunft aus dem Quellen-Tracking, mit dem Zeichen der Quelle
  • zugehörige Rechnungen zum Herunterladen

Transaktionsgebühren#

Auf der Detailseite steht neben dem Betrag, was vom Verkauf tatsächlich bei dir ankommt:

ZeileBedeutung
TransaktionsgebührenWas Stripe oder PayPal für die Zahlungsabwicklung einbehalten. Der Anbieter wird aus der Bestellung benannt.
Auszahlung an dichDer Gesamtbetrag abzüglich dieser Gebühren.
Rabbit Checkout behält von diesen Gebühren nichts ein — es sind die Gebühren deines Zahlungsanbieters, die direkt bei ihm bleiben. Die Zeile hieß früher „Anbietergebühren", was so klang, als sei die Plattform gemeint.

Von dort aus kannst du auch eine Rückerstattung auslösen und eine fehlende Rechnung manuell erzeugen.

Bestellungen lassen sich nicht löschen. Das gilt auch für Testbestellungen: Sie bleiben im Shop, sind aber gekennzeichnet und aus den Zahlen im Dashboard herausgerechnet.

Bestellung von Hand anlegen#

Für Verkäufe, die außerhalb des Checkouts zustande kamen: telefonisch, per Rechnung, auf einer Veranstaltung.

  1. Shop → BestellungenBestellung anlegen.
  2. Kunde auswählen oder neuen Kunden anlegen.
  3. Positionen hinzufügen (Produkt und Preisoption).
  4. Rechnungsadresse eintragen. Das Land wird für die Steuerberechnung gebraucht.
  5. Zahlungsanbieter und Zahlungsmethode wählen. Angeboten werden die Zahlungsmethoden, die für diesen Kunden gespeichert sind, also Karten und SEPA-Mandate. Über Neue Zahlungsmethode hinzufügen legst du eine an.
  6. Optional das Lieferdatum setzen.
  7. Bestellung anlegen.
Eine manuelle Bestellung ist keine reine Erfassung: Beim Anlegen wird die gewählte Zahlungsmethode tatsächlich belastet. So ziehst du auch per Lastschrift von einem bestehenden Kunden ein, ohne ihm einen Zahlungslink zu schicken → SEPA-Lastschrift.

Die Bestellung durchläuft danach denselben Weg wie eine gewöhnliche: Rechnung wird erzeugt, Produktzugang freigeschaltet, Bestätigungsmail verschickt. Bei einer Lastschrift bleibt sie zunächst auf PENDING, bis die Zahlung bestätigt ist.

Kunden#

Shop → Kunden listet alle Käufer. Ein Kunde entsteht automatisch beim ersten Kauf aus der E-Mail-Adresse.

Im Kundendetail stehen:

  • Kontaktdaten und Adressen
  • die Rechnungsadresse je laufendem Abo, änderbar (siehe unten)
  • alle Bestellungen
  • alle Abonnements
  • die freigeschalteten Produktzugänge

„Ich bin umgezogen" — Rechnungsadresse ändern#

Die Rechnungsadresse hängt am Abonnement, nicht am Kunden: Ein Kundendatensatz hat gar keine, und dieselbe Person kann zwei Abos mit unterschiedlichen Adressen haben. Im Kundendetail steht deshalb neben jedem noch abrechenbaren Abo ein Stift.

Der obere Teil einer Kundenseite im Dashboard. Über der Karte „Kundeninformation" mit Name, E-Mail und der letzten Rechnungsadresse aus der letzten Bestellung liegt die Karte „Rechnungsadresse" mit dem Hinweis „Wird für Rechnungen verwendet, die für diesen Kunden noch nicht erstellt wurden. Bereits erstellte Rechnungen behalten ihre eigene Adresse." Darunter ein Eintrag mit dem Abo-Produkt, der Abo-Nummer, einem Stift-Symbol zum Bearbeiten und der Anschrift.
Ein Eintrag pro Abo, nicht einer pro Kunde — zwei Abos desselben Käufers dürfen unterschiedliche Adressen haben.

Was du dort änderst, gilt ab der nächsten Rechnung. Bereits ausgestellte Rechnungen bleiben, wie sie sind — das müssen sie auch.

Deine Kunden können ihre Adresse im Kundenbereich selbst korrigieren, aber ohne das Land. Das Land bestimmt den Steuersatz und die Reverse-Charge-Behandlung, und beide sind beim Abschluss des Abos festgeschrieben worden. Wer tatsächlich ins Ausland gezogen ist, muss dich ansprechen — ändern kannst nur du es, im Dashboard.

Der Kundenbereich#

Kunden können ihre eigenen Bestellungen und Abos selbst einsehen und ihre Zahlungsmethode aktualisieren:

https://dein-shop.rabbit-checkout.de/customer-hub

Die Adresse steht unter Einstellungen → Shop-URLs. Verlinke sie in deinen Kundenmails. Das erspart Rückfragen zu Kündigungen und Kartenwechseln → Abos verkaufen.

Benachrichtigungen#

Einstellungen → Benachrichtigungen legt fest, worüber du per E-Mail informiert wirst:

BenachrichtigungStandard
Bestellung fehlgeschlagenaus
Webhook-Aufruf fehlgeschlagenaus
E-Mail konnte nicht zugestellt werdenan
Rechnungserstellung fehlgeschlagenan
Bestellung fehlgeschlagen lohnt sich in den ersten Wochen einzuschalten. Gescheiterte Zahlungen sind das früheste Warnsignal für eine falsch eingerichtete Zahlungsanbindung, und niemand meldet sich, wenn der Kauf nicht klappt.

Übersicht#

Die Startseite des Dashboards (Übersicht) zeigt Umsatz, Bestellzahlen, Erstattungen und den Verlauf über die Zeit. Testbestellungen sind darin nicht enthalten.

Häufige Fragen

Die Bestellliste zeigt standardmäßig nur Live-Bestellungen. Stelle den Filter „Bestellungstyp“ auf „Nur Testbestellungen“ oder „Alle Bestellungen“.

Ja, über „CSV exportieren“ in der Bestellliste. Das Menü bietet zwei Dateien an: die Bestellungen und den Einwilligungsnachweis. Zusätzlich gibt es einen Sammel-Download aller Rechnungen über einen Zeitraum.

Shop → Bestellungen → CSV exportieren → Einwilligungsnachweis. Die Datei enthält eine Zeile je Einwilligung, mit dem genauen Text, dem verlinkten Dokument, ob sie Pflicht war und ob der Käufer zugestimmt hat. Exportiert wird die Auswahl, die deine Filter gerade zeigen.

Nein. Bestellungen lassen sich nicht löschen, auch Testbestellungen nicht. Sie bleiben dauerhaft im Shop, Testbestellungen sind aber gekennzeichnet und aus den Dashboard-Zahlen herausgerechnet.

Shop → Bestellungen → Bestellung anlegen. Kunde auswählen oder neu anlegen, Positionen und Rechnungsadresse eintragen, Zahlungsanbieter und Zahlungsmethode wählen.

Shop → Kunden → Kunde öffnen. Dort stehen Bestellungen, Abos und die freigeschalteten Produktzugänge.

Frage nicht beantwortet? Schreib uns — deutscher Support, echte Menschen.