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Tracking und Einwilligung

Meta Pixel, Google Tag Manager und eigene Skripte am Checkout einbinden, die Conversions API serverseitig nutzen, einzelnen Checkout- und Upsell-Seiten eigene Meta-Events mitgeben, die Einwilligung DSGVO-konform einholen — pro Shop oder pro Checkout-Flow — plus das Quellen-Tracking im Dashboard.

AnleitungenTeilweise ProAktualisiert: 17. September 2026
Teilweise Pro-Tarif Marketing-Tracking (Meta Pixel, Conversions API, Google Tag Manager, eigene Skripte) und Quellen-Tracking gehören zum Pro-Tarif. Das Einwilligungsbanner funktioniert in jedem Tarif. Starter und Pro im Vergleich

Alles rund um Werbetracking liegt unter Einstellungen → Tracking & Einwilligung. Ein zweiter Reiter, Quellen-Tracking, beantwortet die Frage, woher deine Käufer kommen.

Marketing-Tracking (Meta Pixel, Conversions API, Google Tag Manager, eigene Skripte) und Quellen-Tracking gehören zum Pro-Tarif. Das Einwilligungsbanner funktioniert in jedem Tarif.

Zuerst: die Einwilligung#

Pixel und Cookies für Marketing brauchen nach DSGVO die vorherige Einwilligung des Besuchers. Rabbit Checkout löst das mit einem eingebauten Banner, das Tracking erst nach der Zustimmung lädt.

Einstellungen → Tracking & Einwilligung → Rabbit-Einwilligungsbanner anzeigen

Anpassbar sind: Überschrift, Text, Beschriftung der Buttons, Link zur Datenschutzerklärung und die Akzentfarbe der Buttons. Lässt du ein Feld leer, wird der vorbereitete Standardtext verwendet.

Ist das Banner aus, feuert das konfigurierte Tracking wie eingerichtet. Die Verantwortung für eine gültige Einwilligung liegt dann bei dir.

Der Schalter gilt für den ganzen Shop — außer du übersteuerst ihn#

Dieser Schalter ist die Shop-Einstellung. Jeder Checkout-Flow kann sie für sich übersteuern, im Feld Cookie-Einwilligungsbanner im Einstellungsfeld des Checkout-Kastens:

Auswahl am FlowWirkung
Shop-Einstellung verwendenEs gilt der Schalter oben. Voreinstellung für jeden Flow.
In diesem Funnel immer anzeigenBanner an, auch wenn der Shop-Schalter aus ist.
In diesem Funnel nie anzeigenBanner aus, egal was der Shop-Schalter sagt.

Dafür gibt es genau einen Grund: Ein Shop, der beides macht — Checkouts auf der eigenen Website einbetten und normale Checkout-Links verschicken — kommt mit einem einzigen Schalter nicht aus. Aus verliert das Banner auch dort, wo es gebraucht wird; an zeigt es doppelt in jeder Einbettung.

Das Feld im Flow-Editor

Nicht zwei Banner — aber auch nicht gar keine Einwilligung. Holst du die Einwilligung schon auf deiner eigenen Website ein und ist der Checkout dort eingebettet, stell den Flow auf nie anzeigen und übergib dem Checkout, wie sich der Besucher entschieden hat. Ohne diese Übergabe läuft das Marketing-Tracking für jeden Besucher dieses Flows → Eigenes Cookie-Banner an den Checkout übergeben.

Läuft der Checkout dagegen unter seiner eigenen Adresse, deckt dein Banner ihn nicht ab und die Übergabe gibt es dort nicht; dann brauchst du das Rabbit-Banner.

Der Nachweis#

Zu jeder Bestellung wird gespeichert, wie sich der Käufer entschieden hat, wann, welche Textversion ihm angezeigt wurde und woher die Entscheidung kam. Änderst du die Bannertexte, zählt das als neue Version, alte Entscheidungen bleiben ihrer Fassung zugeordnet.

QuelleBedeutung
BannerDer Käufer hat auf dem Rabbit-Banner entschieden, mit der Version des Textes, den er gesehen hat.
WeitergeleitetDeine eingebettete Seite hat die Entscheidung übergeben. Textversion 0.

Version 0 ist kein Fehler: Der Käufer hat den Rabbit-Einwilligungstext nie gesehen, eine Version davon zu behaupten wäre ein falscher Nachweis. Für diese Käufer liegt der Nachweis in deinem eigenen Consent-Werkzeug.

Auslesen kannst du diese vier Angaben über Webhook und API (marketingConsent, marketingConsentAt, marketingConsentVersion, marketingConsentSource) → Webhook-Payloads. Im Bestelldetail im Dashboard steht die Cookie-Entscheidung nicht; dort stehen die Einwilligungs-Häkchen aus dem Formular.

Nicht zu verwechseln mit den Einwilligungs-Häkchen im Checkout-Formular (AGB, Widerruf, Newsletter). Die stehen im Bestelldetail und lassen sich als Einwilligungsnachweis exportieren → Bestellungen und Kunden. Hier geht es um die Cookie-Entscheidung fürs Marketing-Tracking.

Die Tracking-Integrationen#

IntegrationFeldWirkung
Meta PixelMeta-Pixel-ID (nur Ziffern)Pixel im Browser.
Conversions APISchalter + ZugriffstokenMeldet Käufe serverseitig an Meta.
Google Tag ManagerGTM-Container-IDLädt deinen GTM-Container.
Eigene SkripteName, Platzierung, HTMLBeliebige weitere Snippets.

Conversions API#

Der Pixel im Browser wird von Ad-Blockern und Browser-Schutzmechanismen häufig blockiert. Die Conversions API meldet den Kauf zusätzlich vom Server aus, dadurch wird die Messung deutlich vollständiger.

Aktiviere den Schalter und trage das Zugriffstoken aus dem Meta Events Manager ein. Doppelte Zählung ist eingeplant: Ein Kauf wird nur einmal gemeldet, auch wenn Pixel und API beide durchkommen.

Die serverseitige Meldung ist ebenfalls einwilligungspflichtig: Sie hängt an derselben Entscheidung wie der Pixel.

Eigene Skripte#

Für weitere Pixel oder Snippets: Name vergeben, Platzierung wählen (HEAD oder Ende von BODY), Code einfügen, aktivieren.

Erlaubt sind ausschließlich <script>-Tags. Anderes HTML wird beim Speichern abgelehnt. Das ist Absicht: Alles andere gehört in den Checkout-Seiten-Editor.

Testbestellungen#

Bei Testbestellungen werden keine Conversions an Meta gemeldet. Deine Kampagnendaten bleiben also sauber, wenn du selbst testest.

Einzelne Meta-Events pro Seite#

Die Einstellungen oben gelten für deinen ganzen Shop. Zusätzlich kannst du einzelnen Seiten eigene Meta-Events mitgeben: einer bestimmten Checkout-Seite oder einer bestimmten Upsell- bzw. Downsell-Seite.

Den Kauf musst du dafür nicht einrichten. Ein Purchase-Event wird für jede Bestellung automatisch gemeldet, im Browser und über die Conversions API, und zwar auch für angenommene Upsells und Downsells. Deshalb steht Purchase hier gar nicht zur Auswahl: doppelt gezählte Umsätze wären die Folge.

Auf einer Checkout-Seite#

Checkout-Flows → Flow öffnen → Kachel „Checkout-Seite" anklicken. Im Panel rechts findest du unter Gutscheinfeld deaktivieren den Abschnitt Meta-Events.

Der Abschnitt Meta-Events im Panel der Checkout-Seite
Meta-Events an einer einzelnen Checkout-Seite

Auf einer Upsell- oder Downsell-Seite#

Upsells / Downsells → Angebot öffnen → Reiter „Tracking". Alternativ im Flow-Editor per Doppelklick auf die Angebots-Kachel.

Der Reiter Tracking im Angebots-Editor
Meta-Events an einer einzelnen Upsell-Seite

Was du auswählen kannst#

Angeboten wird bewusst nur, was auf der jeweiligen Seite auch wirklich passiert:

SeiteEvents zur Auswahl
Checkout-SeiteViewContent, InitiateCheckout, eigenes Event
Upsell / DownsellViewContent, Subscribe, eigenes Event

Auf einer Upsell-Seite hat der Käufer bereits gekauft, seine Zahlungsdaten liegen vor. Ereignisse wie AddToCart oder InitiateCheckout würden dort einen Schritt behaupten, den es nie gab, und deine Auswertung im Events Manager verfälschen. Deshalb stehen sie dort nicht zur Verfügung.

Brauchst du etwas anderes, nimm Eigenes Event und vergib einen Namen (Buchstaben, Ziffern, Unterstriche), zum Beispiel UpsellAngenommen.

Wann das Event feuert#

AuslöserVerfügbar auf
Wenn die Seite aufgerufen wirdbeiden Seitentypen
Wenn der Käufer das Angebot annimmtnur Upsell / Downsell
Wenn der Käufer das Angebot ablehntnur Upsell / Downsell

Mit dem Schalter Preis mit diesem Event senden bekommt das Event Wert und Währung mit. Der Betrag kommt dabei immer vom Server, nicht aus dem Browser. Das ist der Weg, wenn du Kampagnen auf den Upsell-Umsatz optimieren willst: Purchase meldet zwar den Umsatz, trennt aber Haupt- und Zusatzverkauf nicht.

Diese Seiten-Events laufen nur im Browser. Anders als der Kauf haben sie keine serverseitige Meldung über die Conversions API, ein Teil geht also durch Ad-Blocker verloren. Für deine Umsatzmessung ist das unkritisch — dafür zählt Purchase, und der wird serverseitig abgesichert.

Damit etwas gesendet wird, muss oben eine Meta-Pixel-ID hinterlegt sein. Fehlt sie, kannst du die Events trotzdem schon anlegen; ein Hinweis im Editor weist dich darauf hin. Es gilt dieselbe Einwilligung wie für alles andere Marketing-Tracking.

Quellen-Tracking#

Einstellungen → Quellen-Tracking beantwortet: Aus welchem Kanal kam der Umsatz?

  1. Quellen-Tracking aktivieren.
  2. Das angezeigte Tracking-Snippet kopieren und auf deiner Website einbauen.
  3. Im Dashboard erscheint eine Auswertung nach Kanälen.

Erfasst werden:

AuswertungBedeutung
KanäleWoher Besucher ursprünglich kamen (Google, YouTube, direkt …).
UTM-Quelleutm_source aus deinen Links.
Kampagneutm_campaign aus deinen Links.
LandingpageDie erste Seite, auf der Besucher gelandet sind.
Checkout-SeiteDie Seite, von der aus der Checkout-Link angeklickt wurde.
Das Snippet setzt einen Cookie auf deiner Website. Nimm ihn in dein eigenes Cookie-Banner auf.

Die Zuordnung wird an der Bestellung gespeichert, du siehst also nicht nur Summen, sondern zu jeder einzelnen Bestellung die Herkunft.

Reihenfolge, die sich bewährt hat#

  1. Einwilligung klären: das Rabbit-Banner, oder dein eigenes Banner plus die Übergabe an den eingebetteten Checkout.
  2. Meta Pixel eintragen, Kauf über einen Testkauf im Events Manager prüfen.
  3. Conversions API dazuschalten, wenn der Pixel steht.
  4. Quellen-Tracking aktivieren und das Snippet einbauen.

Alles auf einmal einzurichten macht die Fehlersuche unnötig schwer.

Häufige Fragen

Einstellungen → Tracking & Einwilligung → Meta-Pixel-ID eintragen und speichern. Zusätzlich lässt sich die serverseitige Conversions API mit einem Zugriffstoken aktivieren.

Marketing-Tracking mit Pixeln und Cookies setzt nach DSGVO eine vorherige Einwilligung voraus. Rabbit Checkout bringt ein eigenes Banner mit. Holst du die Einwilligung schon auf deiner Website ein und ist der Checkout dort eingebettet, schaltest du das Banner für diesen Flow aus und übergibst die Antwort deines eigenen Banners an den Checkout.

Ja. Im Checkout-Flow gibt es unter dem Schalter „Vor Suchmaschinen verbergen“ das Feld „Cookie-Einwilligungsbanner“ mit drei Möglichkeiten: Shop-Einstellung verwenden, in diesem Funnel immer anzeigen, in diesem Funnel nie anzeigen. Voreingestellt ist die Shop-Einstellung, bestehende Flows verhalten sich also unverändert.

Ja. An einer Checkout-Seite unter Checkout-Flows → Flow öffnen → Kachel Checkout-Seite → Abschnitt Meta-Events. An einer Upsell- oder Downsell-Seite unter Upsells / Downsells → Angebot öffnen → Reiter Tracking. Zur Auswahl stehen die Events, die auf der jeweiligen Seite auch wirklich passieren, sowie eigene Events mit frei wählbarem Namen.

Nein. Ein Purchase-Event wird für jede Bestellung automatisch gemeldet, im Browser und über die Conversions API, auch für angenommene Upsells und Downsells. Deshalb steht Purchase bei den Seiten-Events gar nicht zur Auswahl.

Mit Zeitpunkt, Textversion und Quelle an der Bestellung. Die Quelle ist entweder BANNER (der Käufer hat auf dem Rabbit-Banner entschieden) oder FORWARDED (deine eingebettete Seite hat die Entscheidung übergeben, dann mit Textversion 0). Auslesen lässt sich das über Webhook und API; im Bestelldetail im Dashboard steht diese Cookie-Entscheidung nicht.

Eine Auswertung im Dashboard, die zeigt, aus welchem Kanal deine Käufer kamen: Google, YouTube, direkt oder nach UTM-Parametern. Dafür baust du ein kleines Snippet auf deiner Website ein.

Marketing-Tracking und Quellen-Tracking gehören zum Pro-Tarif. Das Einwilligungsbanner funktioniert in jedem Tarif.

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