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Gutscheine und Rabattcodes

Gutschein (Voucher, Coupon, Rabattcode) anlegen: prozentual oder fester Betrag, Gültigkeitszeitraum, Einlöselimit, Beschränkung auf einzelne Produkte und wie du den Code per Link automatisch einlösen lässt.

AnleitungenAktualisiert: 04. August 2026

Gutscheine heißen im Dashboard Gutscheine (englisch „Coupons"). Umgangssprachlich sind das dieselben Dinge wie Voucher, Rabattcode, Discount-Code oder Aktionscode. Es gibt in Rabbit Checkout nur diese eine Sorte, und sie kann alles davon.

Ein Gutschein gilt immer für den ganzen Shop, nicht für einen einzelnen Checkout-Flow. Du kannst ihn optional auf bestimmte Produkte einschränken.

Gutschein anlegen

  1. Im Dashboard links unter Store auf Gutscheine.
  2. Oben rechts auf Neuer Gutschein.
  3. Die drei Reiter Info, Nutzung und Produkte ausfüllen (siehe unten).
  4. Speichern.

Reiter „Info": Was der Gutschein ist

FeldBedeutung
AktiviertSchalter. Steht er aus, wird der Code abgelehnt, auch wenn alles andere passt. Neue Gutscheine sind standardmäßig aktiviert.
NameNur für dich, zur Orientierung in der Liste. Der Kunde sieht ihn nicht.
CodeWas der Kunde eintippt, z. B. SOMMER20.
RabatttypProzentsatz oder Fester Betrag.
Prozentsatz / BetragJe nach Typ: 0–100 % oder ein Betrag in deiner Shop-Währung.
Der Code muss über alle Shops hinweg eindeutig sein, nicht nur innerhalb deines eigenen. Wenn dir das Speichern mit einem Fehler quittiert wird, ist der Code schon vergeben, nimm eine Variante mit deinem Markennamen darin, etwa MEINSHOP20 statt RABATT20.

Die Groß- und Kleinschreibung des Codes solltest du so kommunizieren, wie du sie eingetragen hast.

Reiter „Nutzung": Wann und wie oft er gilt

FeldBedeutung
Einlösbar abDatum und Uhrzeit, ab wann der Code funktioniert. Leer lassen = ab sofort.
Einlösbar bisDatum und Uhrzeit, bis wann. Leer lassen = kein Ablauf.
NutzungslimitWie oft der Code insgesamt eingelöst werden darf. 0 = unbegrenzt.

Das Nutzungslimit zählt gesamt, nicht pro Kunde. Ein Limit von 1 heißt: der erste Käufer verbraucht ihn, alle danach bekommen eine Fehlermeldung. Eine Beschränkung „einmal pro Kunde" gibt es nicht, wenn du das brauchst, erzeuge mehrere Einzelcodes mit Limit 1.

Vor dem Startdatum bekommt der Kunde eine eigene Meldung mit dem Datum („Der Gutscheincode kann leider erst ab … verwendet werden"), nach dem Enddatum die Meldung, dass der Code abgelaufen ist.

Reiter „Produkte": Worauf er gilt

Wählst du hier nichts aus, gilt der Gutschein für alle Produkte deines Shops. Wählst du ein oder mehrere Produkte aus, gilt er nur dafür, bei allem anderen wird der Code als ungültig für dieses Produkt abgelehnt.

Wie der Kunde den Gutschein einlöst

Auf der Checkout-Seite gibt es dafür das Element Gutschein („Hast du einen Gutscheincode?"). Es ist Teil der Checkout-Seite, nicht des Flows, wenn deine Seite kein Gutscheinfeld hat, füge es im Checkout-Seiten-Editor ein.

Umgekehrt kannst du pro Checkout-Flow die Eingabe abschalten: im Flow-Editor den Schalter Gutscheineingabe deaktivieren. Sinnvoll bei Angeboten, die bereits rabattiert sind und auf denen kein weiterer Nachlass laufen soll.

Code automatisch anwenden per URL

Häng den Parameter coupon an die Adresse der Checkout-Seite:

https://dein-shop.rabbit-checkout.de/dein-flow?coupon=SOMMER20

Der Code wird beim Laden der Seite geprüft und angewendet, ohne dass der Kunde etwas eintippt. Das ist der übliche Weg für Kampagnen: In der Anzeige oder der E-Mail steht nur ein Link, der Rabatt ist beim Öffnen schon drin.

Ist der Code ungültig, lädt die Seite normal, nur ohne Rabatt und mit Fehlermeldung am Gutscheinfeld.

Warum ein Code abgelehnt wird

Die Prüfung läuft in dieser Reihenfolge; die erste zutreffende Regel gewinnt:

GrundWas der Kunde sieht
Code existiert nicht„Der Gutscheincode ist leider nicht gültig"
Gutschein nicht aktiviertdieselbe Meldung
Nutzungslimit erreichtdieselbe Meldung
Startdatum noch nicht erreicht„… kann leider erst ab {Datum} verwendet werden"
Enddatum überschritten„Der Gutscheincode ist leider bereits abgelaufen"
Produkt nicht in der Auswahl des Gutscheins„Der Gutscheincode ist leider nicht gültig"

Gutscheine bei Abos

Auf einer Abo-Preisoption wirkt nur ein prozentualer Gutschein. Ein Gutschein über einen festen Betrag wird dort ignoriert: Der Kunde kann ihn eingeben, der Preis ändert sich aber nicht.

Der Prozentsatz gilt für beide Bestandteile des Abos: die einmalige Einrichtungsgebühr und die wiederkehrende Zahlung. Ein Dauerrabatt auf die ersten drei Abbuchungen und danach voller Preis ist nicht abbildbar: Der Rabatt gilt entweder für das ganze Abo oder gar nicht.

Gutscheine über 100 %

Ein Gutschein mit 100 % (oder ein Festbetrag, der den Preis vollständig deckt) bringt den zu zahlenden Betrag auf 0 €. Dann greift ein interner Gutschein-Zahlungsanbieter: Der Kunde sieht statt der Bezahlfelder den Hinweis „Dein Gutschein deckt die Kosten der Bestellung vollständig ab" und schließt ohne Zahlungsdaten ab.

Alles Übrige läuft unverändert: Bestellung, Rechnung über 0 €, Rechnungsmail, Freischaltung von Produkt oder Kurs, Webhooks. Das ist der saubere Weg, um Freiexemplare, Testzugänge oder Gewinnspielpreise zu vergeben, ohne den Preis des Produkts anzufassen.

Vergib 100-%-Codes am besten mit Nutzungslimit 1 und einem schwer zu erratenden Code. Ein bekannt gewordener 100-%-Code ohne Limit heißt: dein Produkt ist ab sofort gratis, bis du ihn deaktivierst.

Einlösungen zählen

In der Gutscheinliste steht bei jedem Eintrag, wie oft er verwendet wurde. Der Zähler steigt, sobald eine Bestellung oder ein Abo mit dem Code abgeschlossen ist, auch bei Testbestellungen. Wenn du einen Gutschein mit knappem Limit testest, plane die Testkäufe mit ein oder setze das Limit danach hoch.

Auf welche Bestellungen ein Code entfiel, siehst du unter Bestellungen: Die Bestelldetails zeigen den verwendeten Gutscheincode und den abgezogenen Betrag.

Häufige Fragen

Dashboard → Gutscheine → Neuer Gutschein. Im Reiter „Info“ Rabatttyp auf „Prozentsatz“ und 20 eintragen. Im Reiter „Nutzung“ das Nutzungslimit auf 1 setzen. Speichern. Nach der ersten Einlösung ist der Code verbraucht.

Häufigste Gründe: Der Gutschein ist nicht aktiviert (Schalter „Aktiviert“), das Nutzungslimit ist erreicht, das Einlösefenster hat noch nicht begonnen oder ist abgelaufen, oder der Gutschein ist auf Produkte beschränkt, die nicht im Warenkorb liegen. Möglich ist auch, dass im Checkout-Flow „Gutscheineingabe deaktivieren“ gesetzt ist. Dann gibt es gar kein Eingabefeld.

Ja. Hänge ?coupon=DEINCODE an die Adresse der Checkout-Seite. Der Code wird beim Laden automatisch geprüft und angewendet, der Kunde muss nichts eintippen.

Bei Abos wirken nur prozentuale Gutscheine. Ein Gutschein über einen festen Betrag wird auf einer Abo-Preisoption ignoriert. Der Prozentsatz gilt dann sowohl für die Einrichtungsgebühr als auch für die wiederkehrende Zahlung.

Der Betrag fällt auf 0 € und es wird kein Zahlungsanbieter gebraucht. Der Kunde sieht den Hinweis, dass der Gutschein die Kosten vollständig deckt, und schließt ohne Zahlung ab. Bestellung, Rechnung und Produktfreischaltung laufen ganz normal.

In der Liste unter Gutscheine steht bei jedem Eintrag, wie oft er verwendet wurde. Der Zähler steigt bei jeder Bestellung und jedem Abo-Abschluss, bei dem der Code angewendet wurde, auch bei Testbestellungen.

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