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Gutscheine und Rabattcodes

Gutschein (Voucher, Coupon, Rabattcode) anlegen: prozentual oder fester Betrag, Gültigkeitszeitraum, Einlöselimit, Beschränkung auf einzelne Produkte und wie du den Code per Link automatisch einlösen lässt.

AnleitungenAktualisiert: 12. September 2026

Gutscheine heißen im Dashboard Gutscheine (englisch „Coupons"). Umgangssprachlich sind das dieselben Dinge wie Voucher, Rabattcode, Discount-Code oder Aktionscode. Es gibt in Rabbit Checkout nur diese eine Sorte, und sie kann alles davon.

Ein Gutschein gilt immer für den ganzen Shop, nicht für einen einzelnen Checkout-Flow. Du kannst ihn optional auf bestimmte Produkte einschränken.

Gutschein anlegen#

Die Seite „Gutscheine" im Dashboard. Über der Tabelle die Zeile „6 Gutscheine · 125 Einlösungen · 0,00 € Umsatz mit Gutschein in den letzten 30 Tagen", darunter die Reiter Alle (6), Aktiv (4), Geplant (1), Abgelaufen (1), Aufgebraucht (1) und Deaktiviert (0), ein Suchfeld sowie Filter für Rabatttyp, Produkt und Sortierung. Die Tabelle hat die Spalten Gutschein, Rabatt, Gilt für, Einlösungen, Gültigkeit und Status: „Webinar-Teilnehmer / WEBINAR50" mit −50,00 € Festbetrag und einem vollen Balken „50 von 50"; „Sommeraktion / SOMMER25" mit −25 % und dem Zeitraum 24.6.2026 – 23.8.2026; „Frühbucher Intensivkurs / FRUEHBUCHER" mit −15 % und „34 von 100"; „Black Friday 2026 / BLACKFRIDAY" mit −30 % und dem künftigen Zeitraum 13.11.2026 – 17.11.2026; „Willkommensrabatt / START10" mit −10 %; „Freundschafts-Gutschein / FREUNDE100" mit „100 % frei" und dem Etikett Kostenlos.
Die drei Gründe, aus denen ein Checkout einen Code ablehnt — Fenster noch zu, Fenster zu, Limit verbraucht — stehen jetzt in der Zeile, statt hinter einem Dialog zu liegen.
  1. Im Dashboard links unter Shop auf Gutscheine.
  2. Oben rechts auf Neuer Gutschein.
  3. Das Anlegen fragt nur nach vier Dingen — Name, Code, Rabatttyp und Höhe.
  4. Speichern. Danach landest du auf der Seite des Gutscheins, auf der Info, Verwendung und Produkte stehen (siehe unten).

Die Reiter über der Liste sind die Antwort auf „warum rabattiert mein Code nichts": Aktiv, Geplant (Fenster noch nicht offen), Abgelaufen, Aufgebraucht (Limit verbraucht) und Deaktiviert. Die Zeile zeigt dasselbe — Rabatt, Geltungsbereich, verbrauchtes Limit, Fenster und Status.

Die Seite eines einzelnen Gutscheins. Oben der Name „Frühbucher Intensivkurs" mit den Etiketten Aktiv und Prozent, darunter Code FRUEHBUCHER, „−15 % · gültig bis 30.9.2026" und rechts die Kennzahlen Einlösungen 34 / 100, Umsatz und Rabatt gewährt. Darunter die Reiter Info, Verwendung und Produkte sowie der Link „Alle Abschnitte auf einer Seite". Im Reiter Info der Schalter „Gutschein aktiviert", die Felder Name und Code, die Auswahl des Rabatttyps zwischen Prozent, Festbetrag und Kostenlos, das Feld Betrag mit 15 % und der Abschnitt „Automatischer Link" mit einer fertigen Checkout-Adresse samt ?coupon=FRUEHBUCHER und einer Kopieren-Schaltfläche.
Jeder Gutschein hat eine eigene Seite. „Kostenlos“ ist dabei kein vierter Typ, sondern ein Prozent-Gutschein über 100 %.

„Info": Was der Gutschein ist#

FeldBedeutung
AktiviertSchalter. Steht er aus, wird der Code abgelehnt, auch wenn alles andere passt. Neue Gutscheine sind standardmäßig aktiviert.
NameNur für dich, zur Orientierung in der Liste. Der Kunde sieht ihn nicht.
CodeWas der Kunde eintippt, z. B. SOMMER20.
RabatttypProzentsatz oder Fester Betrag.
Prozentsatz / BetragJe nach Typ: 0–100 % oder ein Betrag in deiner Shop-Währung.
Der Code muss nur innerhalb deines Shops eindeutig sein. Früher galt er plattformweit — wer SOMMER20 zuerst angelegt hatte, hatte den Code für alle blockiert. Das ist behoben: Du kannst die naheliegenden Codes benutzen, auch wenn ein anderer Shop sie schon hat. Betreibst du mehrere Shops, gilt die Eindeutigkeit je Shop, derselbe Code kann also in zweien von ihnen existieren — mit unterschiedlichem Rabatt.

Groß- und Kleinschreibung spielt beim Einlösen keine Rolle: sommer20 wird genauso angenommen wie SOMMER20. Trag ihn trotzdem so ein, wie du ihn kommunizierst — in der Liste und auf der Rechnung steht er so, wie du ihn geschrieben hast.

„Verwendung": Wann und wie oft er gilt#

FeldBedeutung
Einlösbar abDatum und Uhrzeit, ab wann der Code funktioniert. Leer lassen = ab sofort.
Einlösbar bisDatum und Uhrzeit, bis wann. Leer lassen = kein Ablauf.
NutzungslimitWie oft der Code insgesamt eingelöst werden darf. 0 = unbegrenzt.

Das Nutzungslimit zählt gesamt, nicht pro Kunde. Ein Limit von 1 heißt: der erste Käufer verbraucht ihn, alle danach bekommen eine Fehlermeldung. Eine Beschränkung „einmal pro Kunde" gibt es nicht, wenn du das brauchst, erzeuge mehrere Einzelcodes mit Limit 1.

Ebenfalls absichtlich nicht vorhanden: ein Mindestbestellwert. Beides — Limit pro Kunde und Mindestbestellwert — müsste an jeder Stelle greifen, an der ein Rabatt gerechnet wird, auch bei jeder Abo-Abbuchung. Ein Feld, das im Checkout nicht ankommt, wäre schlechter als kein Feld.

Vor dem Startdatum bekommt der Kunde eine eigene Meldung mit dem Datum („Der Gutscheincode kann leider erst ab … verwendet werden"), nach dem Enddatum die Meldung, dass der Code abgelaufen ist.

„Produkte": Worauf er gilt#

Wählst du hier nichts aus, gilt der Gutschein für alle Produkte deines Shops. Wählst du ein oder mehrere Produkte aus, gilt er nur dafür, bei allem anderen wird der Code als ungültig für dieses Produkt abgelehnt.

Wie der Kunde den Gutschein einlöst#

Auf der Checkout-Seite gibt es dafür das Element Gutschein („Hast du einen Gutscheincode?"). Es ist Teil der Checkout-Seite, nicht des Flows, wenn deine Seite kein Gutscheinfeld hat, füge es im Checkout-Seiten-Editor ein.

Umgekehrt kannst du pro Checkout-Flow die Eingabe abschalten: im Flow-Editor den Schalter Gutscheineingabe deaktivieren. Sinnvoll bei Angeboten, die bereits rabattiert sind und auf denen kein weiterer Nachlass laufen soll.

In der Gutschein-Liste gibt es je Gutschein die Aktion Checkout-Link erzeugen. Du wählst einen Checkout-Flow aus und bekommst beides zum Kopieren:

  • die fertige Adresse mit angehängtem Gutscheincode,
  • den passenden Einbettungscode für deine eigene Seite.

Ist der Gutschein auf bestimmte Produkte beschränkt und der gewählte Flow verkauft keines davon, warnt der Dialog — statt dir einen Link zu geben, der still nichts rabattiert.

Trag den Gutscheincode nicht in das URL-Feld des Checkout-Flows ein. Dort gehört nur der Pfad hin; ein „?" darin ergibt eine Adresse, die keine Seite findet. Für den automatischen Rabatt ist „Checkout-Link erzeugen" der richtige Weg.

Code automatisch anwenden per URL#

Der Link, den der Dialog erzeugt, ist nichts Geheimnisvolles — du kannst ihn auch selbst bauen. Häng den Parameter coupon an die Adresse der Checkout-Seite:

https://dein-shop.rabbit-checkout.de/dein-flow?coupon=SOMMER20

Weitere Parameter für Checkout-Adressen → Checkout-Parameter.

Der Code wird beim Laden der Seite geprüft und angewendet, ohne dass der Kunde etwas eintippt. Das ist der übliche Weg für Kampagnen: In der Anzeige oder der E-Mail steht nur ein Link, der Rabatt ist beim Öffnen schon drin.

Ist der Code ungültig, lädt die Seite normal, nur ohne Rabatt und mit Fehlermeldung am Gutscheinfeld.

Der Parameter überlebt auch das Einbetten auf deiner eigenen Seite: Der Einbettungscode übernimmt ihn aus der Adresse → Checkout einbetten.

Der Parameter wirkt nur, wenn die Checkout-Seite das Element Gutschein enthält, denn er füllt dieses Feld aus. Hat die Seite kein Gutscheinfeld, oder ist im Flow Gutscheineingabe deaktivieren gesetzt, passiert nichts: Die Seite lädt ohne Rabatt und ohne Hinweis. Das ist die häufigste Ursache für „mein Kampagnenlink zieht den Rabatt nicht". Prüfe einen Kampagnenlink deshalb immer einmal selbst im Browser.

Warum ein Code abgelehnt wird#

Die Prüfung läuft in dieser Reihenfolge; die erste zutreffende Regel gewinnt:

GrundWas der Kunde sieht
Code existiert nicht„Der Gutscheincode ist leider nicht gültig"
Gutschein nicht aktiviertdieselbe Meldung
Nutzungslimit erreichtdieselbe Meldung
Startdatum noch nicht erreicht„… kann leider erst ab {Datum} verwendet werden"
Enddatum überschritten„Der Gutscheincode ist leider bereits abgelaufen"
Produkt nicht in der Auswahl des Gutscheins„Der Gutscheincode ist leider nicht gültig"

Gutscheine bei Abos#

Auf einer Abo-Preisoption wirkt nur ein prozentualer Gutschein. Ein Gutschein über einen festen Betrag wird dort ignoriert: Der Kunde kann ihn eingeben, der Preis ändert sich aber nicht.

Der Prozentsatz gilt für beide Bestandteile des Abos: die einmalige Einrichtungsgebühr und die wiederkehrende Zahlung. Ein Dauerrabatt auf die ersten drei Abbuchungen und danach voller Preis ist nicht abbildbar: Der Rabatt gilt entweder für das ganze Abo oder gar nicht.

Gutscheine über 100 %#

Worauf ein Festbetrag wirkt#

Gekauft wirdProzentualer GutscheinFester Betrag
Einmalzahlung
Ratenzahlung✓ — der Betrag wird vom Gesamtpreis abgezogen und gleichmäßig auf die Raten verteilt
Abonnement– wird im Gutscheinfeld abgelehnt

Bei einem unbefristeten Abo wäre „100 € Rabatt" nicht eindeutig: einmalig oder in jeder Periode? Eine Ratenzahlung hat dagegen einen feststehenden Gesamtbetrag, deshalb funktioniert der Festbetrag dort.

Ein Gutschein mit 100 % (oder ein Festbetrag, der den Preis vollständig deckt) bringt den zu zahlenden Betrag auf 0 €. Dann greift ein interner Gutschein-Zahlungsanbieter: Der Kunde sieht statt der Bezahlfelder den Hinweis „Dein Gutschein deckt die Kosten der Bestellung vollständig ab" und schließt ohne Zahlungsdaten ab.

Alles Übrige läuft unverändert: Bestellung, Rechnung über 0 €, Rechnungsmail, Freischaltung von Produkt oder Kurs, Webhooks. Das ist der saubere Weg, um Freiexemplare, Testzugänge oder Gewinnspielpreise zu vergeben, ohne den Preis des Produkts anzufassen.

Vergib 100-%-Codes am besten mit Nutzungslimit 1 und einem schwer zu erratenden Code. Ein bekannt gewordener 100-%-Code ohne Limit heißt: dein Produkt ist ab sofort gratis, bis du ihn deaktivierst.

Einlösungen zählen#

In der Gutscheinliste steht bei jedem Eintrag, wie viel vom Limit verbraucht ist — als Zahl und als Balken, damit „50 von 50" auf einen Blick vom „34 von 100" zu unterscheiden ist. Der Zähler steigt, sobald eine Bestellung oder ein Abo mit dem Code abgeschlossen ist, auch bei Testbestellungen. Wenn du einen Gutschein mit knappem Limit testest, plane die Testkäufe mit ein oder setze das Limit danach hoch.

Auf welche Bestellungen ein Code entfiel, siehst du unter Bestellungen: Die Bestelldetails zeigen den verwendeten Gutscheincode und den abgezogenen Betrag.

Häufige Fragen

Dashboard → Gutscheine → Neuer Gutschein. Im Reiter „Info“ Rabatttyp auf „Prozentsatz“ und 20 eintragen. Im Reiter „Nutzung“ das Nutzungslimit auf 1 setzen. Speichern. Nach der ersten Einlösung ist der Code verbraucht.

Häufigste Gründe: Der Gutschein ist nicht aktiviert (Schalter „Aktiviert“), das Nutzungslimit ist erreicht, das Einlösefenster hat noch nicht begonnen oder ist abgelaufen, oder der Gutschein ist auf Produkte beschränkt, die nicht im Warenkorb liegen. Möglich ist auch, dass im Checkout-Flow „Gutscheineingabe deaktivieren“ gesetzt ist. Dann gibt es gar kein Eingabefeld.

Ja. Hänge ?coupon=DEINCODE an die Adresse der Checkout-Seite. Der Code wird beim Laden automatisch geprüft und angewendet, der Kunde muss nichts eintippen.

Bei Abos wirken nur prozentuale Gutscheine. Ein Gutschein über einen festen Betrag wird auf einer Abo-Preisoption ignoriert. Der Prozentsatz gilt dann sowohl für die Einrichtungsgebühr als auch für die wiederkehrende Zahlung.

Der Betrag fällt auf 0 € und es wird kein Zahlungsanbieter gebraucht. Der Kunde sieht den Hinweis, dass der Gutschein die Kosten vollständig deckt, und schließt ohne Zahlung ab. Bestellung, Rechnung und Produktfreischaltung laufen ganz normal.

In der Liste unter Gutscheine steht bei jedem Eintrag, wie viel vom Limit verbraucht ist, mit Balken. Der Zähler steigt bei jeder Bestellung und jedem Abo-Abschluss, bei dem der Code angewendet wurde, auch bei Testbestellungen.

Ja. Ein Code gehört zu deinem Shop, nicht zur Plattform. SOMMER20 kann es in beliebig vielen Shops geben. Innerhalb deines eigenen Shops muss er eindeutig sein, und zwar unabhängig von Groß- und Kleinschreibung: SOMMER20 und sommer20 sind derselbe Code.

Nein. Die Prüfung ignoriert Groß- und Kleinschreibung, sommer20 löst also SOMMER20 ein.

Frage nicht beantwortet? Schreib uns — deutscher Support, echte Menschen.