Features
Checkout-Seiten Automatische Rechnungen MwSt automatisch berechnen eRechnung & X-Rechnung Einwilligungen & DSGVO Affiliate-System Kursplattform Bump Offers & Upsells Dashboard & Analytics Integrationen
Vergleich
Digistore24 Alternative ThriveCart Alternative CopeCart Alternative Ablefy Alternative Hilfe Blog Preise Login → Jetzt starten – spare 100€

Upsells und Downsells

Nach der Zahlung ein weiteres Angebot zeigen, das mit einem Klick gekauft wird. Angebot anlegen, Ablauf mit Angenommen- und Abgelehnt-Zweigen bauen, an einen Checkout-Flow hängen.

AnleitungenAktualisiert: 05. August 2026

Ein Upsell ist ein Angebot, das erst nach der Zahlung erscheint. Weil die Zahlung schon durch ist, kostet die Annahme einen Klick, der Kunde tippt keine Kartendaten mehr ein. Lehnt er ab, kannst du einen Downsell nachschieben, typischerweise die kleinere oder günstigere Variante.

Nicht zu verwechseln mit dem Bump-Angebot: das ist ein Ankreuzfeld auf der Checkout-Seite, wird also vor der Zahlung mitgekauft und landet auf derselben Rechnung → Bump-Angebot einrichten. Beides lässt sich am selben Checkout-Flow kombinieren.

Schritt 1: Das Angebot anlegen

Laden → Upsells / DownsellsNeues Angebot.

Ein Angebot besteht aus zwei Teilen:

TeilBedeutung
Die ArtikelEine oder mehrere Preisoptionen, die gekauft werden, wenn der Kunde annimmt. Optional mit einem abweichenden Preis nur für dieses Angebot.
Die SeiteDas Aussehen der Angebotsseite. Derselbe Editor und dieselben Bausteine wie bei der Checkout-Seite → Checkout-Seite gestalten.
Die Seite „Upsells / Downsells“ mit der Schaltfläche „Neues Angebot“ oben rechts und zwei Einträgen: „Downsell: Begleitgruppe 1 Monat“ für 29,00 € und „Upsell: Begleitgruppe 3 Monate“ für 49,00 €, jeweils mit dem zugrunde liegenden Produkt und einem Löschen-Symbol. Links im Menü ist der Eintrag „Upsells / Downsells“ unter „Bump-Angebote“ zu sehen.
Angebote leben unter Laden → Upsells / Downsells, direkt unter den Bump-Angeboten. Hier legst du sie an; verwendet werden sie erst im Ablauf.

Ein Angebot ist wiederverwendbar: Dasselbe Angebot kannst du in mehreren Abläufen einsetzen.

Schritt 2: Den Ablauf bauen

Der Ablauf hängt am Checkout-Flow, nicht am Angebot, denn er beschreibt, was nach diesem Kauf passiert. Du baust ihn dort, wo du auch den Flow bearbeitest: Design → Checkout Flows → den Flow anklicken. Der Checkout-Ablauf öffnet sich, links die Kästen, rechts die Einstellungen des ausgewählten Kastens.

Es gibt drei Arten von Kästen:

KastenBedeutung
CheckoutDer Startpunkt: „Käufer zahlt hier".
SchrittEin Angebot, das gezeigt wird. Jeder Schritt braucht ein Angebot und eine Seite.
Danke-SeiteDas Ende: „Ablauf endet hier". Wird gezeigt, wenn keine weiteren Schritte folgen.

Jeder Angebotsschritt hat zwei Ausgänge:

  • Angenommen → wohin es geht, wenn gekauft wird
  • Abgelehnt → wohin es geht, wenn abgelehnt wird

Ein klassischer Ablauf sieht so aus:

Der Ablauf-Editor „Checkout-Ablauf“ als Diagramm: oben der grün umrandete Kasten „Checkout-Seite /test-order“, darunter ein blau markierter Kasten „Upsell: Begleitgruppe 3 Monate, 49,00 €“ mit den Ausgängen „Angenommen“ (grün) und „Abgelehnt“ (orange). Der grüne Zweig führt direkt zur „Danke-Seite“, der orange Zweig zu einem orange markierten Kasten „Downsell: Begleitgruppe 1 Monat, 29,00 €“, dessen beide Ausgänge ebenfalls auf der Danke-Seite enden.
Grün ist der Angenommen-Zweig, orange der Abgelehnt-Zweig. Wer den Upsell ablehnt, sieht den Downsell; danach endet der Ablauf in beiden Fällen auf der Danke-Seite.

Der Einstiegsschritt

Ein Schritt muss als Einstieg markiert sein, sonst passiert nach dem Kauf nichts. Fehlt er, warnt der Editor:

Lege einen Einstiegsschritt fest, damit der Ablauf läuft.

Zwei weitere Prüfungen

MeldungWas zu tun ist
Jeder Angebotsschritt benötigt ein Angebot und eine Seite vor dem Speichern.In einem Schritt fehlt eine der beiden Zuordnungen. Der Editor markiert den Kasten.
Einige Schritte sind vom Checkout aus nicht erreichbar.Ein Schritt hängt in der Luft, weil kein Zweig auf ihn zeigt. Entweder verbinden oder entfernen.
Die zweite Meldung ist eine Warnung, kein Fehler: Ein unerreichbarer Schritt wird nie gezeigt und fällt im Alltag nicht auf, außer daran, dass dein Downsell nie Umsatz macht. Prüfe nach jedem Umbauen, ob beide Zweige tatsächlich irgendwo landen.

Schritt 3: Testen

Ein Upsell-Ablauf ist der Teil des Verkaufs, den du am wenigsten siehst, denn er passiert nach der Zahlung. Geh ihn einmal komplett durch:

  1. Den Checkout-Flow auf Test stellen.
  2. Einen Testkauf machen und den Upsell annehmen.
  3. Einen zweiten Testkauf machen und ihn ablehnen, damit du auch den Downsell-Zweig siehst.
  4. Unter Laden → Bestellungen prüfen, wie die Käufe verbucht wurden.
Ein angenommener Upsell wird als eigene Bestellung mit eigener Rechnungsnummer geführt, nicht als Nachtrag zur ersten. Für die Buchhaltung heißt das: zwei Rechnungen für einen Kaufvorgang. Rechne bei deinen Testläufen also mit doppeltem Verbrauch an Rechnungsnummern → Rechnungen einstellen.

Was danach passiert

Ein angenommener Upsell verhält sich wie jeder andere Kauf: Rechnung, Bestätigungsmail, Produktzugang und Webhooks laufen ganz normal. Wenn du eine Automatisierung an Käufe gehängt hast, feuert sie auch hier → Webhook-Payloads.

Wann sich das lohnt

Der Upsell trifft den Moment mit der höchsten Kaufbereitschaft, direkt nach einer Entscheidung, die schon gefallen ist. Zwei Dinge machen den Unterschied:

  • Das Angebot muss zum eben Gekauften passen. Ergänzung, nicht Ersatz. Wer gerade einen Kurs gekauft hat, nimmt eher eine Begleitgruppe als einen zweiten Kurs.
  • Ein Schritt, höchstens zwei. Jeder weitere Schritt zwischen Zahlung und Danke-Seite kostet Vertrauen. Der Kunde will sehen, dass sein Kauf angekommen ist.

Häufige Fragen

Ein Bump-Angebot ist ein Ankreuzfeld auf der Checkout-Seite, es wird also vor der Zahlung mitgekauft. Ein Upsell erscheint erst nach der Zahlung als eigene Seite und wird separat abgerechnet. Beide lassen sich im selben Checkout-Flow kombinieren.

Im Dashboard unter Laden → Upsells / Downsells. Dort legst du zuerst das Angebot an, danach baust du am Checkout-Flow den Ablauf, der es zeigt.

Nein. Der Upsell erscheint nach der ersten Zahlung und nutzt sie weiter; der Kauf ist ein Klick. Genau deshalb liegt der Schritt hinter dem Checkout und nicht davor.

Das Angebot, das jemand sieht, der den Upsell abgelehnt hat, meist eine günstigere oder kleinere Variante. Im Ablauf hängst du es an den Abgelehnt-Zweig des vorherigen Schritts.

Der Ablauf ist eine Kette aus Schritten mit je einem Angenommen- und einem Abgelehnt-Zweig; die Anzahl ist nicht fest begrenzt. In der Praxis sind ein Upsell und ein Downsell der übliche Umfang.

Nein. Upsells und Downsells gehören zu jedem Tarif. Bump-Angebote im Checkout sind dagegen eine Pro-Funktion.

Frage nicht beantwortet? Schreib uns — deutscher Support, echte Menschen.