Anker und Sprunglinks
Einem Element im Seiten-Editor einen Anker-Namen geben und einen Button darauf zeigen lassen, damit Besucher mit einem Klick zum Kaufen-Bereich weiter unten springen.
Auf einer längeren Verkaufsseite steht der Kaufen-Bereich weit unten. Wer schon überzeugt ist, soll nicht scrollen müssen. Ein Sprunglink ist ein Button oder Link, der genau das löst: Ein Klick, und der Besucher ist beim Angebot.
Das braucht zwei Dinge: Das Ziel bekommt einen Namen, den Anker. Der Button zeigt auf diesen Namen. Beides passiert im Seiten-Editor.
Schritt 1: Dem Ziel einen Anker-Namen geben
Wähle das Element aus, zu dem gesprungen werden soll, zum Beispiel den Container mit deinem Kaufen-Button. Rechts im Einstellungsbereich:
- Reiter Erweitert öffnen
- Abschnitt Anker
- Bei Anker-Name einen Namen eintragen, etwa
jetzt-kaufen
Der Name wird beim Tippen automatisch aufgeräumt: Großbuchstaben werden klein, Leerzeichen werden zu Bindestrichen, Umlaute werden umgeschrieben. Aus „Jetzt kaufen“ wird jetzt-kaufen, aus „Über uns“ wird ueber-uns.
Unter dem Feld steht danach der fertige Sprunglink, also #jetzt-kaufen. Den brauchst du, wenn du den Link von Hand in einem HTML-Block setzen willst.
jetzt-kaufen wird dann jetzt-kaufen-2.Schritt 2: Den Button auf den Anker zeigen lassen
Wähle den Button (oder den Link) aus, der springen soll. Im Reiter Allgemein:
- Bei Ziel die Option Element auf dieser Seite wählen
- In der Liste darunter das Zielelement auswählen
Das war es. Die Liste zeigt alle Elemente der Seite mit ihrem Namen aus dem Baukasten und, falls vorhanden, ihrem Anker.
Das Feld Ziel kennt drei Zustände:
| Ziel | Wirkung |
|---|---|
| Kein Ziel | Der Button macht beim Klick nichts (oder nur die Aktion, die unter Ereignisse eingestellt ist) |
| Element auf dieser Seite | Springt zum ausgewählten Element |
| URL | Öffnet eine Adresse, wie bisher |
Mehrere Buttons dürfen auf dasselbe Ziel zeigen. Genau das ist der übliche Fall: oben, in der Mitte und am Ende der Seite je ein Button, alle auf den Kaufen-Bereich.
Anker in eigenen HTML-Blöcken
Wenn du Teile deiner Seite als HTML-Block gebaut hast, funktioniert dort das ganz normale HTML:
<a href="#jetzt-kaufen">Jetzt zum Angebot</a>
Der Link verhält sich genauso wie ein Button aus dem Baukasten, inklusive dem weichen Scrollen. Umgekehrt geht das auch: Ein id-Attribut in deinem HTML ist ein gültiges Sprungziel.
<div id="garantie">30 Tage Geld zurück</div>
#garantie ein.Von außen auf einen Abschnitt verlinken
Anker funktionieren auch in Links, die von woanders kommen. Hänge den Anker an die Adresse der Seite:
https://deine-seite.de/angebot#jetzt-kaufen
Wer diesen Link öffnet, landet direkt beim Kaufen-Bereich. Praktisch für E-Mails, Anzeigen oder einen Link aus deinem Blog.
Wo Anker funktionieren
| Seitentyp | Anker |
|---|---|
| Checkout-Seiten | ja |
| Erfolgsseiten (Danke-Seiten) | ja |
| Upsell- und Downsell-Seiten | ja |
| Kurs-Lektionen | ja |
| E-Mail-Vorlagen | nein |
In E-Mails gibt es keine Anker. E-Mail-Programme unterstützen Sprunglinks nicht zuverlässig, deshalb gibt es die Einstellung im E-Mail-Editor gar nicht erst.
Wenn nichts passiert
| Beobachtung | Ursache |
|---|---|
| Klick bewirkt nichts | Das Zielelement wurde gelöscht oder umbenannt. Ziel im Button neu auswählen. |
| Klick lädt eine neue Seite | Unter Ziel steht URL statt Element auf dieser Seite, oder das # am Anfang fehlt. |
| Sprung landet zu weit oben | Ein fester Kopfbereich überdeckt das Ziel. Setze den Anker auf das Element darüber, etwa den umgebenden Container. |
| Im Editor passiert beim Klick nichts | Richtig so. Im Editor wählt ein Klick das Element aus; getestet wird über die Vorschau oder die veröffentlichte Seite. |
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Häufige Fragen
Wähle den Button, setze im Reiter Allgemein das Ziel auf „Element auf dieser Seite“ und wähle den Kaufen-Bereich aus der Liste. Rabbit Checkout vergibt für das Zielelement automatisch einen Anker-Namen, falls es noch keinen hat.
Element auswählen, rechts im Reiter Erweitert den Abschnitt Anker öffnen und einen Namen eintragen. Der Name wird automatisch in Kleinbuchstaben mit Bindestrichen umgewandelt, zum Beispiel wird aus „Jetzt kaufen“ der Anker jetzt-kaufen.
Ja. Ein normales <a href="#jetzt-kaufen"> im HTML-Block verhält sich genauso wie ein Button aus dem Baukasten, und ein id-Attribut in deinem HTML lässt sich als Sprungziel verwenden.
Ja. Hänge den Anker an die Adresse der Seite an, zum Beispiel deine-seite.de/angebot#jetzt-kaufen. Wer den Link öffnet, landet direkt bei diesem Abschnitt.
Auf Checkout-Seiten, Erfolgsseiten, Upsell- und Downsell-Seiten sowie in Kurs-Lektionen. In E-Mail-Vorlagen gibt es keine Anker, weil E-Mail-Programme Sprunglinks nicht zuverlässig unterstützen.
Ein eingebetteter Checkout läuft in einem Rahmen, der genau so hoch ist wie sein Inhalt und selbst nicht scrollt; gescrollt wird die Seite drumherum. Auf einer normal aufgerufenen Checkout-, Erfolgs- oder Upsell-Seite funktionieren Sprunglinks wie erwartet.
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