Verkaufen
Abrechnen
Ausliefern & wachsen
Vergleich
Ressourcen
Preise Jetzt starten – 100 € Rabatt Login

Checkout-Flow erstellen

Der Flow verbindet Checkout-Seite, Preisoption und Zahlungsanbieter zu einem Angebot mit eigener Adresse. Alle Felder im Dialog, erklärt.

EinstiegAktualisiert: 17. September 2026

Ein Checkout-Flow ist das, was du verkaufst, die Kombination aus Design, Preis und Bezahlung, erreichbar unter einer eigenen Adresse.

Flow anlegen#

  1. Im Dashboard unter Design auf Checkout Flows.
  2. Oben rechts auf Neu.
  3. Der Checkout-Ablauf öffnet sich: links der Ablauf als Diagramm, rechts die Einstellungen des angeklickten Kastens.
  4. Die Felder ausfüllen (unten erklärt) und Speichern.

Ein neuer Ablauf besteht aus zwei Kästen: Checkout-Seite und Danke-Seite. Für ein einfaches Angebot bleibt es dabei; du füllst nur den Checkout-Kasten aus. Angebote nach dem Kauf kommen als weitere Kästen dazwischen → Upsells und Downsells.

Der Editor „Checkout-Ablauf“: links auf einer Rasterfläche die Kästen des Ablaufs, beginnend mit „Checkout-Seite /test-order“, darunter ein Upsell- und ein Downsell-Kasten mit den Zweigen „Angenommen“ und „Abgelehnt“, die auf der „Danke-Seite“ enden. Rechts das Einstellungsfeld des ausgewählten Kastens mit URL der Checkout-Seite, Seitentitel, Schalter „Vor Suchmaschinen verbergen“ (ausgeschaltet), Artikel zur Checkout, Bump-Angebote, Schalter „Gutscheineingabe deaktivieren“, Meta-Events, Checkout-Seite und Status.
Der Checkout-Ablauf: links der Ablauf als Diagramm, rechts die Einstellungen des angeklickten Kastens. Ein neuer Flow besteht nur aus Checkout und Danke-Seite.

Die Felder des Checkout-Kastens#

Checkout-Seite#

Entweder eine bestehende Checkout-Seite auswählen oder eine neue erstellen. Die Seite bestimmt das Aussehen (Aufbau, Farben, Formularfelder, Gutscheinfeld, Testimonials) und lässt sich für beliebig viele Flows wiederverwenden.

Wenn du gerade anfängst: neue Seite erstellen, später im Seiten-Editor anpassen. Für das erste Angebot musst du am Design nichts ändern.

Seitentitel#

Der Titel im Browser-Tab und für Vorschaubilder beim Teilen des Links.

URL der Checkout-Seite#

Der Pfad, unter dem der Flow erreichbar ist. Er muss innerhalb deines Shops eindeutig sein. Ergebnis:

https://dein-shop.rabbit-checkout.de/dein-pfad
Ändere den Pfad nicht mehr, sobald der Link verschickt oder in einer Anzeige hinterlegt ist. Die alte Adresse funktioniert danach nicht mehr, und Anzeigen laufen ins Leere.

Vor Suchmaschinen verbergen#

Ein Schalter direkt unter dem Seitentitel. Ist er aktiv, bekommen die Seiten dieses Flows die Anweisung noindex, nofollow und werden von Google und anderen Suchmaschinen nicht mehr in den Ergebnissen gelistet.

Der eingeschaltete Schalter „Vor Suchmaschinen verbergen“ im Einstellungsfeld der Checkout-Seite, erkennbar am grün gefüllten Schieberegler. Darunter der erklärende Hilfetext: „Sagt Google und anderen Suchmaschinen, dass sie diese Checkout-Seite, ihre Angebotsseiten und ihre Danke-Seite nicht in den Suchergebnissen listen sollen.“
Eingeschaltet: Der Flow verschwindet aus den Suchergebnissen. Im Auslieferungszustand steht der Schalter aus.

Der Schalter gilt für den kompletten Flow: die Checkout-Seite, ihre Angebotsseiten (Upsell und Downsell) und die Danke-Seite. Den Checkout zu verbergen und die Bestellbestätigung indexieren zu lassen, wäre wenig sinnvoll.

Standardmäßig ist der Schalter aus. Checkout-Seiten sind also für Suchmaschinen freigegeben, solange du das nicht änderst; bestehende Seiten verhalten sich unverändert weiter. Duplizierst du einen Flow, übernimmt die Kopie die Einstellung.

Verbergen ist kein Zugriffsschutz. Wer den Link hat, öffnet die Seite weiterhin und kann kaufen; sie wird nur nicht mehr über die Suche gefunden. Vorschaubilder beim Teilen des Links (WhatsApp, Slack) funktionieren ebenfalls weiter.
War die Seite vorher schon bei Google gelistet, verschwindet sie nicht sofort. Google muss die Adresse erst erneut abrufen, um die Anweisung zu sehen; das dauert je nach Seite Tage bis Wochen. Soll es schneller gehen, entfernst du die Adresse zusätzlich über die Google Search Console.

Ein Auswahlfeld direkt unter dem Schalter für Suchmaschinen. Es entscheidet, ob das Rabbit-Einwilligungsbanner auf den Seiten dieses Flows erscheint:

AuswahlWirkung
Shop-Einstellung verwendenEs gilt, was unter Einstellungen → Tracking & Einwilligung eingestellt ist.
In diesem Funnel immer anzeigenDas Banner erscheint, auch wenn es im Shop ausgeschaltet ist.
In diesem Funnel nie anzeigenDas Banner erscheint nie, egal was im Shop eingestellt ist.

Die erste Zeile verrät dir gleich mit, was die Shop-Einstellung gerade tut: „Shop-Einstellung verwenden (wird derzeit angezeigt)“ oder „(wird derzeit ausgeblendet)“. Du musst also nicht auf einem anderen Bildschirm nachsehen.

Im Auslieferungszustand steht die Auswahl auf „Shop-Einstellung verwenden“. Bestehende Flows verhalten sich damit unverändert weiter.

Wie der Schalter für Suchmaschinen gilt die Einstellung für den kompletten Flow: Checkout-Seite, Angebotsseiten und Danke-Seite. Und sie gilt in jedem Zusammenhang: Ein Flow auf „nie anzeigen“ zeigt auch dann kein Banner, wenn seine Adresse direkt im Browser geöffnet wird.

Ausschalten allein genügt nicht. Das Banner auszuschalten heißt: Du erklärst, dass du die Einwilligung an anderer Stelle einholst. Wird dem Checkout nichts übergeben, läuft das Marketing-Tracking dieses Flows für jeden Besucher. Der zweite Schritt gehört dazu → Eigenes Cookie-Banner an den Checkout übergeben.

Wofür die Einstellung gedacht ist: Du bettest diesen Checkout in eine Seite ein, die schon ein eigenes Cookie-Banner hat. Ohne sie fragen zwei Banner hintereinander dasselbe. Weil die Einstellung pro Flow gilt und nicht pro Shop, behalten deine übrigen Checkout-Links ihr Banner.

Artikel zum Checkout#

Hier wählst du die Preisoptionen aus, die auf dieser Seite kaufbar sind. Über + kommen weitere dazu.

Zwei Regeln gelten:

  • Abo und Einmalkauf lassen sich nicht mischen.
  • Zwei Preisoptionen desselben Produkts lassen sich nicht kombinieren.

Mehrere Abos in einem Flow sind dagegen erlaubt.

Sollen Käufer zwischen Preisen wählen, etwa monatlich oder jährlich, legst du über Option hinzufügen mehrere Optionen an. Die beiden Regeln gelten dann innerhalb jeder Option, nicht mehr für den ganzen Flow → Checkout-Optionen.

Bump-Angebote#

Optionale Zusatzangebote mit Ankreuzfeld direkt im Checkout. Bis zu zehn pro Flow, jedes davon für den Kunden freiwillig → Bump-Angebot einrichten.

Nach dem Kauf → Verhalten#

AuswahlErgebnis
Weiterleitung zu URLDer Käufer landet auf einer Adresse deiner Wahl, z. B. deiner eigenen Danke-Seite.
Erfolgsseite anzeigenEs wird eine in Rabbit Checkout gestaltete Erfolgsseite angezeigt (Menü: Design → Erfolgsseiten).

Nur die Erfolgsseite ist gestaltbar; Fehlerseiten sind es nicht.

Zahlungsanbieter#

Stripe Konto und PayPal Konto: Hier ordnest du dem Flow die Anbieter zu, über die bezahlt werden darf. Ohne Zuordnung sieht ein Live-Kunde keine Bezahlmöglichkeit.

Solange der Flow auf Test steht, werden diese Zuordnungen ignoriert und ausschließlich der Test-Zahlungsanbieter angeboten → Status Test, Live, Deaktiviert.

Gutscheineingabe deaktivieren#

Schalter. Ist er gesetzt, kann auf dieser Seite kein Gutscheincode eingegeben werden, auch dann nicht, wenn die Checkout-Seite ein Gutscheinfeld enthält.

Status#

Test (Standard), Live oder Deaktiviert. Neue Flows starten immer auf Test.

In der Liste unter Checkout Flows hat jede Zeile rechts mehrere Symbole:

Eine Zeile der Checkout-Flow-Liste: der Pfad „/test-order-with-description“, darunter das gelbe Status-Etikett TEST, die Zeile „Onboarding-Workshop 149,00 €“ und „Checkout mit Standard-Checkout“. Rechts fünf Symbole nebeneinander: Auge, Kette, spitze Klammern, zwei übereinanderliegende Blätter und ein Papierkorb.
Die fünf Symbole am rechten Rand jeder Zeile, von links: Auge, Kette, Einbettungscode, Kopieren, Löschen.
SymbolFunktion
AugeÖffnet den Seiten-Editor, nicht die Kundenansicht.
KetteÖffnet die Checkout-Seite so, wie Kunden sie sehen. Das ist der Link, den du teilst.
Spitze Klammern (</>)Zeigt den Einbettungscode für die eigene Website → Checkout einbetten.
KopierenLegt eine Kopie des Flows mit eigener Adresse an.
PapierkorbLöscht den Flow. Der Link ist danach tot.

Am Handy stehen dieselben Funktionen im Menü mit den drei Punkten.

Zum Einbinden in die eigene Website gibt es zusätzlich einen Einbettungscode → Checkout einbetten.

Danach#

Erst testen, dann live. Der Testkauf dauert zwei Minuten und findet genau die Fehler, die man sonst am ersten echten Kunden entdeckt.

Flow kopieren statt neu bauen#

Für ein zweites, ähnliches Angebot ist das Kopier-Symbol der schnellste Weg: Die Kopie übernimmt Seite, Artikel, Zahlungsanbieter und Einstellungen und bekommt eine eigene Adresse. Sie übernimmt auch den Status des Originals, prüfe also nach dem Kopieren, ob die Kopie auf Test steht, bevor du sie ausprobierst.

Häufige Fragen

Unter Shop → Checkout Flows in der Zeile des Flows auf das Ketten-Symbol. Die Adresse hat die Form https://dein-shop.rabbit-checkout.de/name-des-flows. Der Link gehört immer zum Flow, nicht zur Checkout-Seite.

Ja, du kannst mehrere Artikel in einen Flow legen. Nicht erlaubt sind zwei Preisoptionen desselben Produkts und die Mischung aus Abo und Einmalkauf. Sollen Käufer stattdessen zwischen Preisen wählen, legst du mehrere Checkout-Optionen an; die Regeln gelten dann innerhalb jeder Option.

Die Checkout-Seite ist das Design und wird wiederverwendet. Der Checkout-Flow ist das konkrete Angebot mit Preis, Zahlungsanbietern, Status und öffentlicher Adresse.

Standardmäßig ja, Checkout-Seiten sind für Suchmaschinen freigegeben. Im Checkout-Flow gibt es unter dem Seitentitel den Schalter „Vor Suchmaschinen verbergen“. Ist er aktiv, werden die Checkout-Seite, ihre Angebotsseiten und die Danke-Seite nicht mehr in den Suchergebnissen gelistet. Der Link selbst funktioniert unverändert weiter.

Im Checkout-Flow unter dem Seitentitel das Feld „Cookie-Einwilligungsbanner“ auf „In diesem Funnel nie anzeigen“ stellen. Die Einstellung gilt pro Flow, deine übrigen Checkout-Links behalten ihr Banner. Bettest du den Checkout in eine Seite mit eigenem Cookie-Banner ein, übergibst du die Entscheidung des Besuchers zusätzlich mit RabbitCheckout.setMarketingConsent(), sonst läuft das Tracking für jeden Besucher.

Entweder steht der Flow auf Test und es fehlt ein zugeordneter echter Zahlungsanbieter, oder dem Live-Flow ist gar kein Stripe- bzw. PayPal-Konto zugeordnet. Beides stellst du im Flow-Editor ein.

Frage nicht beantwortet? Schreib uns — deutscher Support, echte Menschen.