Checkout-Flow erstellen
Der Flow verbindet Checkout-Seite, Preisoption und Zahlungsanbieter zu einem Angebot mit eigener Adresse. Alle Felder im Dialog, erklärt.
Ein Checkout-Flow ist das, was du verkaufst, die Kombination aus Design, Preis und Bezahlung, erreichbar unter einer eigenen Adresse.
Flow anlegen#
- Im Dashboard unter Design auf Checkout Flows.
- Oben rechts auf Neu.
- Der Checkout-Ablauf öffnet sich: links der Ablauf als Diagramm, rechts die Einstellungen des angeklickten Kastens.
- Die Felder ausfüllen (unten erklärt) und Speichern.
Ein neuer Ablauf besteht aus zwei Kästen: Checkout-Seite und Danke-Seite. Für ein einfaches Angebot bleibt es dabei; du füllst nur den Checkout-Kasten aus. Angebote nach dem Kauf kommen als weitere Kästen dazwischen → Upsells und Downsells.

Die Felder des Checkout-Kastens#
Checkout-Seite#
Entweder eine bestehende Checkout-Seite auswählen oder eine neue erstellen. Die Seite bestimmt das Aussehen (Aufbau, Farben, Formularfelder, Gutscheinfeld, Testimonials) und lässt sich für beliebig viele Flows wiederverwenden.
Wenn du gerade anfängst: neue Seite erstellen, später im Seiten-Editor anpassen. Für das erste Angebot musst du am Design nichts ändern.
Seitentitel#
Der Titel im Browser-Tab und für Vorschaubilder beim Teilen des Links.
URL der Checkout-Seite#
Der Pfad, unter dem der Flow erreichbar ist. Er muss innerhalb deines Shops eindeutig sein. Ergebnis:
https://dein-shop.rabbit-checkout.de/dein-pfad
Vor Suchmaschinen verbergen#
Ein Schalter direkt unter dem Seitentitel. Ist er aktiv, bekommen die Seiten dieses Flows die Anweisung noindex, nofollow und werden von Google und anderen Suchmaschinen nicht mehr in den Ergebnissen gelistet.

Der Schalter gilt für den kompletten Flow: die Checkout-Seite, ihre Angebotsseiten (Upsell und Downsell) und die Danke-Seite. Den Checkout zu verbergen und die Bestellbestätigung indexieren zu lassen, wäre wenig sinnvoll.
Standardmäßig ist der Schalter aus. Checkout-Seiten sind also für Suchmaschinen freigegeben, solange du das nicht änderst; bestehende Seiten verhalten sich unverändert weiter. Duplizierst du einen Flow, übernimmt die Kopie die Einstellung.
Cookie-Einwilligungsbanner#
Ein Auswahlfeld direkt unter dem Schalter für Suchmaschinen. Es entscheidet, ob das Rabbit-Einwilligungsbanner auf den Seiten dieses Flows erscheint:
| Auswahl | Wirkung |
|---|---|
| Shop-Einstellung verwenden | Es gilt, was unter Einstellungen → Tracking & Einwilligung eingestellt ist. |
| In diesem Funnel immer anzeigen | Das Banner erscheint, auch wenn es im Shop ausgeschaltet ist. |
| In diesem Funnel nie anzeigen | Das Banner erscheint nie, egal was im Shop eingestellt ist. |
Die erste Zeile verrät dir gleich mit, was die Shop-Einstellung gerade tut: „Shop-Einstellung verwenden (wird derzeit angezeigt)“ oder „(wird derzeit ausgeblendet)“. Du musst also nicht auf einem anderen Bildschirm nachsehen.
Im Auslieferungszustand steht die Auswahl auf „Shop-Einstellung verwenden“. Bestehende Flows verhalten sich damit unverändert weiter.
Wie der Schalter für Suchmaschinen gilt die Einstellung für den kompletten Flow: Checkout-Seite, Angebotsseiten und Danke-Seite. Und sie gilt in jedem Zusammenhang: Ein Flow auf „nie anzeigen“ zeigt auch dann kein Banner, wenn seine Adresse direkt im Browser geöffnet wird.
Wofür die Einstellung gedacht ist: Du bettest diesen Checkout in eine Seite ein, die schon ein eigenes Cookie-Banner hat. Ohne sie fragen zwei Banner hintereinander dasselbe. Weil die Einstellung pro Flow gilt und nicht pro Shop, behalten deine übrigen Checkout-Links ihr Banner.
Artikel zum Checkout#
Hier wählst du die Preisoptionen aus, die auf dieser Seite kaufbar sind. Über + kommen weitere dazu.
Zwei Regeln gelten:
- Abo und Einmalkauf lassen sich nicht mischen.
- Zwei Preisoptionen desselben Produkts lassen sich nicht kombinieren.
Mehrere Abos in einem Flow sind dagegen erlaubt.
Sollen Käufer zwischen Preisen wählen, etwa monatlich oder jährlich, legst du über Option hinzufügen mehrere Optionen an. Die beiden Regeln gelten dann innerhalb jeder Option, nicht mehr für den ganzen Flow → Checkout-Optionen.
Bump-Angebote#
Optionale Zusatzangebote mit Ankreuzfeld direkt im Checkout. Bis zu zehn pro Flow, jedes davon für den Kunden freiwillig → Bump-Angebot einrichten.
Nach dem Kauf → Verhalten#
| Auswahl | Ergebnis |
|---|---|
| Weiterleitung zu URL | Der Käufer landet auf einer Adresse deiner Wahl, z. B. deiner eigenen Danke-Seite. |
| Erfolgsseite anzeigen | Es wird eine in Rabbit Checkout gestaltete Erfolgsseite angezeigt (Menü: Design → Erfolgsseiten). |
Nur die Erfolgsseite ist gestaltbar; Fehlerseiten sind es nicht.
Zahlungsanbieter#
Stripe Konto und PayPal Konto: Hier ordnest du dem Flow die Anbieter zu, über die bezahlt werden darf. Ohne Zuordnung sieht ein Live-Kunde keine Bezahlmöglichkeit.
Solange der Flow auf Test steht, werden diese Zuordnungen ignoriert und ausschließlich der Test-Zahlungsanbieter angeboten → Status Test, Live, Deaktiviert.
Gutscheineingabe deaktivieren#
Schalter. Ist er gesetzt, kann auf dieser Seite kein Gutscheincode eingegeben werden, auch dann nicht, wenn die Checkout-Seite ein Gutscheinfeld enthält.
Status#
Test (Standard), Live oder Deaktiviert. Neue Flows starten immer auf Test.
Den Link finden und teilen#
In der Liste unter Checkout Flows hat jede Zeile rechts mehrere Symbole:

| Symbol | Funktion |
|---|---|
| Auge | Öffnet den Seiten-Editor, nicht die Kundenansicht. |
| Kette | Öffnet die Checkout-Seite so, wie Kunden sie sehen. Das ist der Link, den du teilst. |
Spitze Klammern (</>) | Zeigt den Einbettungscode für die eigene Website → Checkout einbetten. |
| Kopieren | Legt eine Kopie des Flows mit eigener Adresse an. |
| Papierkorb | Löscht den Flow. Der Link ist danach tot. |
Am Handy stehen dieselben Funktionen im Menü mit den drei Punkten.
Zum Einbinden in die eigene Website gibt es zusätzlich einen Einbettungscode → Checkout einbetten.
Danach#
Erst testen, dann live. Der Testkauf dauert zwei Minuten und findet genau die Fehler, die man sonst am ersten echten Kunden entdeckt.
Flow kopieren statt neu bauen#
Für ein zweites, ähnliches Angebot ist das Kopier-Symbol der schnellste Weg: Die Kopie übernimmt Seite, Artikel, Zahlungsanbieter und Einstellungen und bekommt eine eigene Adresse. Sie übernimmt auch den Status des Originals, prüfe also nach dem Kopieren, ob die Kopie auf Test steht, bevor du sie ausprobierst.
Häufige Fragen
Unter Shop → Checkout Flows in der Zeile des Flows auf das Ketten-Symbol. Die Adresse hat die Form https://dein-shop.rabbit-checkout.de/name-des-flows. Der Link gehört immer zum Flow, nicht zur Checkout-Seite.
Ja, du kannst mehrere Artikel in einen Flow legen. Nicht erlaubt sind zwei Preisoptionen desselben Produkts und die Mischung aus Abo und Einmalkauf. Sollen Käufer stattdessen zwischen Preisen wählen, legst du mehrere Checkout-Optionen an; die Regeln gelten dann innerhalb jeder Option.
Die Checkout-Seite ist das Design und wird wiederverwendet. Der Checkout-Flow ist das konkrete Angebot mit Preis, Zahlungsanbietern, Status und öffentlicher Adresse.
Standardmäßig ja, Checkout-Seiten sind für Suchmaschinen freigegeben. Im Checkout-Flow gibt es unter dem Seitentitel den Schalter „Vor Suchmaschinen verbergen“. Ist er aktiv, werden die Checkout-Seite, ihre Angebotsseiten und die Danke-Seite nicht mehr in den Suchergebnissen gelistet. Der Link selbst funktioniert unverändert weiter.
Im Checkout-Flow unter dem Seitentitel das Feld „Cookie-Einwilligungsbanner“ auf „In diesem Funnel nie anzeigen“ stellen. Die Einstellung gilt pro Flow, deine übrigen Checkout-Links behalten ihr Banner. Bettest du den Checkout in eine Seite mit eigenem Cookie-Banner ein, übergibst du die Entscheidung des Besuchers zusätzlich mit RabbitCheckout.setMarketingConsent(), sonst läuft das Tracking für jeden Besucher.
Entweder steht der Flow auf Test und es fehlt ein zugeordneter echter Zahlungsanbieter, oder dem Live-Flow ist gar kein Stripe- bzw. PayPal-Konto zugeordnet. Beides stellst du im Flow-Editor ein.
Frage nicht beantwortet? Schreib uns — deutscher Support, echte Menschen.