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Stripe und PayPal verbinden

Deine eigenen Konten hinterlegen, damit das Geld direkt bei dir landet: welche Schlüssel Rabbit Checkout braucht, wo du sie findest und wie der Sandbox-Schalter wirkt.

EinstiegAktualisiert: 04. August 2026

Rabbit Checkout wickelt Zahlungen über deine eigenen Konten ab. Du bist der Vertragspartner deiner Kunden, das Geld geht direkt an dich, und auf der Abrechnung deines Zahlungsanbieters steht dein Name.

Du findest die Verwaltung unter Einstellungen → Zahlungsanbieter.

Stripe verbinden

  1. Einstellungen → ZahlungsanbieterStripe verbinden.
  2. Kontoname vergeben, nur zur Unterscheidung, falls du mehrere Konten hinterlegst.
  3. Publishable Key und Secret Key aus deinem Stripe-Konto eintragen. In Stripe findest du beide unter Entwickler → API-Schlüssel.
  4. Speichern.

Beim Speichern richtet Rabbit Checkout den passenden Webhook-Endpunkt in deinem Stripe-Konto selbst ein. Du musst in Stripe nichts weiter konfigurieren.

Welche Zahlungsarten am Checkout erscheinen, also Kreditkarte, SEPA-Lastschrift, Klarna und was du sonst freigeschaltet hast, steuerst du in deinem Stripe-Konto unter Einstellungen → Zahlungsmethoden. Rabbit Checkout zeigt an, was Stripe für die jeweilige Zahlung anbietet. Wenn eine Zahlungsart im Checkout fehlt, ist sie fast immer dort nicht aktiviert.

Für SEPA-Lastschrift gibt es zusätzlich zwei Dinge, die nur damit zusammenhängen: die verzögerte Bestätigung und der Einzug bei bestehenden Kunden → SEPA-Lastschrift.

PayPal verbinden

  1. Einstellungen → ZahlungsanbieterPayPal verbinden.
  2. Kontoname vergeben.
  3. Client Id und Secret aus deinem PayPal-Entwicklerkonto eintragen (PayPal Developer Dashboard → Apps & Credentials → deine App).
  4. Speichern.

Für PayPal brauchst du ein PayPal-Business-Konto.

Wenn du gespeicherte PayPal-Zahlungsmethoden oder das interne Abrechnungssystem für Abos nutzen willst, müssen in deinem PayPal-Business-Konto Reference Transactions freigeschaltet sein. Das passiert automatisch, sobald du PayPal-Abos verwendest; andernfalls schaltet PayPal es auf Anfrage frei.

Anbieter dem Checkout-Flow zuordnen

Ein hinterlegter Anbieter wird noch nirgends angeboten. Die Zuordnung passiert pro Angebot:

Design → Checkout Flows → Flow bearbeiten → Stripe Konto und PayPal Konto auswählen → speichern.

Ordnest du beide zu, kann der Kunde wählen. Ordnest du keinen zu, sieht ein Live-Kunde keine Bezahlmöglichkeit.

Prüfe die Zuordnung, bevor du einen Flow auf Live stellst. Ein Live-Flow ohne Zahlungsanbieter zeigt eine Checkout-Seite ohne Bezahlfelder, der Kunde kann nicht kaufen und meldet sich in der Regel auch nicht.

Der Test-Zahlungsanbieter

Solange ein Flow auf Test steht, werden deine echten Anbieter ausgeblendet und nur der eingebaute Test-Zahlungsanbieter angezeigt. Der ist in jedem Shop von Anfang an vorhanden, lässt sich nicht bearbeiten und taucht in der Liste deiner Anbieter deshalb nicht auf.

Damit kannst du einen kompletten Kauf durchspielen, bevor du überhaupt ein Stripe- oder PayPal-Konto hinterlegt hast → Testkauf machen.

Der Sandbox-Schalter

Beim Anlegen eines eigenen Anbieters kannst du Sandbox aktivieren und dort die Testzugangsdaten deines Kontos hinterlegen, typischerweise für ein PayPal-Sandbox-Konto, weil der Test-Zahlungsanbieter nur Kartenzahlung abdeckt.

Bestellungen über einen Sandbox-Anbieter gelten als Testbestellungen, mit einem wichtigen Unterschied zum Status TEST:

Bei Sandbox-Anbietern werden Affiliate-Provisionen ganz normal gutgeschrieben. Wenn du mit Affiliates arbeitest, teste über den Status TEST statt über einen Sandbox-Anbieter, sonst stehen erfundene Provisionen in der Abrechnung deiner Partner.

Mehrere Anbieter gleichzeitig

Du kannst mehrere Stripe- und PayPal-Konten hinterlegen und pro Flow unterschiedlich zuordnen, etwa ein Konto pro Marke. Kontoname und Typ zusammen müssen eindeutig sein.

Häufige Fragen

Über dein Stripe-Konto Kreditkarte und die dort aktivierten Methoden wie Klarna, und über dein PayPal-Konto PayPal. Welche Methoden konkret erscheinen, stellst du in deinem Stripe- bzw. PayPal-Konto ein, nicht in Rabbit Checkout.

Direkt auf deinem eigenen Stripe- oder PayPal-Konto. Rabbit Checkout ist kein Reseller und nimmt keine Transaktionsgebühr; es fallen nur die Gebühren deines Zahlungsanbieters an.

Nein. Beim Speichern des Zahlungsanbieters legt Rabbit Checkout den benötigten Webhook-Endpunkt in deinem Stripe-Konto automatisch an.

Damit hinterlegst du Testzugangsdaten deines eigenen Kontos, etwa ein PayPal-Sandbox-Konto. Bestellungen darüber gelten als Testbestellungen. Achtung: Anders als im Status TEST werden dabei Affiliate-Provisionen ganz normal gutgeschrieben.

Frage nicht beantwortet? Schreib uns — deutscher Support, echte Menschen.