Eine ganze Website bauen
Mehrere Landingpages mit gemeinsamer Kopfzeile, Navigationsmenü und Fußzeile, in Ordnern, mit Startseite — und Weiterleitungen, damit die Links deiner alten Website weiter funktionieren.
Eine Website in Rabbit Checkout ist eine Reihe von Landingpages, die dieselbe Kopfzeile mit Menü und dieselbe Fußzeile tragen. Kopf- und Fußzeile sind geteilte Blöcke: einmal gebaut, auf jeder Seite eingesetzt, an einer Stelle gepflegt. Dazu kommen Ordner für die Adressen, eine Startseite und Weiterleitungen für die Links deiner alten Website.
Damit lässt sich eine typische Website eines Coaches oder Kursanbieters vollständig abbilden: Startseite, Angebote, Über mich, Kontakt, Impressum und Datenschutz — und daneben verkaufst du im selben Shop.
Das Bauprinzip#
| Teil | Was es ist | Wo |
|---|---|---|
| Seiten | Landingpages, eine je Seite | Design → Landingpages |
| Adressen | Ordner, z. B. /leistungen/beratung | Design → Landingpages → Ordner |
| Startseite | eine Landingpage unter der Shop-Adresse selbst | Landingpage → Details |
| Kopfzeile mit Menü | ein geteilter Block mit dem Baustein NavMenu | Design → Geteilte Blöcke |
| Fußzeile | ein zweiter geteilter Block | Design → Geteilte Blöcke |
| Alte Adressen | Weiterleitungen und die Liste „Defekte Links“ | Einstellungen → Allgemein → Weiterleitungen |
| Look | Farben, Schrift, Ecken für alle Seiten | Design → Marke & Design |
Kopf- und Fußzeile: geteilte Blöcke#
Ein geteilter Block ist ein Abschnitt, den mehrere Seiten verwenden. Die Seite speichert nur einen Verweis, keine Kopie: Änderst du den Block, ändert sich jede Seite, die ihn verwendet.
Anlegen geht auf zwei Wegen:
- Design → Geteilte Blöcke → Neu, einen Namen vergeben, und der Block-Editor öffnet sich.
- In einem beliebigen Seiten-Editor einen Bereich auswählen — etwa die Kopfzeile, die du schon gebaut hast — und in der Werkzeugleiste des Bereichs auf Als Vorlage speichern klicken. Der Bereich wird dabei durch den neuen Block ersetzt.
Einsetzen: Im Editor jeder Seite steht in der Komponentenleiste ganz oben der Bereich Geteilte Blöcke. Zieh den Block von dort an seinen Platz.
Im Block-Editor zeigt der Reiter Verwendet auf, auf welchen Seiten der Block steht; ein Klick öffnet die Seite. Gelöscht werden kann ein Block erst, wenn ihn keine Seite mehr verwendet. Brauchst du auf einer einzelnen Seite eine abweichende Fassung, wähle den Block auf der Seite aus und klicke Vom geteilten Block lösen — danach ist er eine gewöhnliche Kopie, die nur noch diese Seite betrifft.
Geteilte Blöcke funktionieren auf Landingpages, Checkout-Seiten, Erfolgs- und Upsell-Seiten und in Kurslektionen. Ein Block darf andere Blöcke enthalten, bis zu drei Ebenen tief.
Ein Rahmen für die ganze Seite: Slot#
Willst du Kopfzeile und Fußzeile als einen Block pflegen, setz zwischen die beiden einen Slot (nur im Block-Editor verfügbar). Auf jeder Seite erscheint an dieser Stelle „Inhalt dieser Seite hier ablegen“ — dort baust du den eigentlichen Inhalt der Seite. So hat jede Seite ihren eigenen Inhalt im gemeinsamen Rahmen.
Das Navigationsmenü#
Der Baustein NavMenu (in der Komponentenleiste unter Layout) ist eine Navigationsleiste für die Kopfzeile:
- Einträge sind entweder ein Link oder ein Dropdown. Das Panel eines Dropdowns gestaltest du mit gewöhnlichen Bausteinen — Spalten, Links, Texte, Bilder —, also auch als mehrspaltiges Mega-Menü.
- Auf dem Handy wird die Leiste unterhalb einer Breite, die du einstellst (Standard 1024 px, „Hamburger unterhalb von“), zum Hamburger-Menü. Die Dropdowns werden dort zu aufklappbaren Bereichen mit demselben Inhalt; du baust nichts doppelt.
- Ein optionaler Drawer-Fußbereich erscheint nur im Handy-Menü, gut für einen Kaufen-Knopf oder den Login-Link.
- Jeder Eintrag lässt sich auf Smartphone, Tablet oder Desktop ausblenden.
Links im Menü zeigen am besten auf die Seite selbst statt auf eine kopierte Adresse: Wähle im Link-Feld die Landingpage oder den Checkout-Flow aus der Liste. Dann stimmt der Link auch noch, wenn du später einen Slug änderst oder eine eigene Domain verbindest.
Das Menü gehört in einen geteilten Block. In einer einzelnen Seite gebaut, müsstest du jede Änderung auf jeder Seite wiederholen.
Adressen: Ordner und Startseite#
Unter Design → Landingpages → Ordner legst du Ordner an. Eine Seite „beratung“ im Ordner „leistungen“ liegt unter /leistungen/beratung. Ordner lassen sich bis zu drei Ebenen tief verschachteln. Eine Seite legst du ab, indem du sie in der Liste auf den Ordner ziehst oder im Reiter Details den Ordner neben der URL auswählst.
Die Startseite ist die Landingpage mit dem Schalter Als Startseite meines Shops verwenden — siehe Landingpages.
Von WordPress umziehen#
- Seiten anlegen. Für jede Seite der alten Website eine Landingpage. Gib ihr nach Möglichkeit dieselbe Adresse wie bisher — dann braucht sie keine Weiterleitung.
- Kopf- und Fußzeile als geteilte Blöcke bauen, das Menü als NavMenu in die Kopfzeile, und beide auf jede Seite ziehen.
- Startseite setzen.
- Weiterleitungen für alle Adressen anlegen, die sich ändern (siehe unten).
- Eigene Domain verbinden, sobald alles steht — siehe Domain und Absender. Erst damit zeigt deine bisherige Adresse auf die neue Website.
- Sitemap bei Google einreichen. Jeder Shop hat unter
/sitemap.xmleine Sitemap mit allen veröffentlichten Landingpages; trag sie in der Google Search Console für deine Domain ein. - Defekte Links in den ersten Wochen im Blick behalten und nachtragen.
Weiterleitungen und defekte Links#
Unter Einstellungen → Allgemein → Weiterleitungen schickst du Besucher von einer alten Adresse an ihren neuen Ort, damit Links und Suchmaschinen-Rankings deiner bisherigen Website weiter funktionieren.
- Weiterleitung hinzufügen: alter Pfad, Ziel, Typ. Als alter Pfad geht auch die vollständige alte URL, übernommen wird nur ihr Pfad. Das Ziel ist ein Pfad dieses Shops wie
/mein-kursoder eine Adresse mithttps://. - Dauerhaft (301) für einen Umzug, Vorübergehend (302) für eine Umleitung auf Zeit.
- CSV importieren: alte Adresse in der ersten, neue in der zweiten Spalte, optional 301 oder 302 in der dritten. Kommas, Semikolons und Tabs funktionieren, und der Export des WordPress-Plugins Redirection wird an seiner Kopfzeile erkannt. Nach der Dateiauswahl siehst du zuerst, wie viele Zeilen sich importieren lassen; fehlerhafte Zeilen werden mit Zeilennummer genannt und übersprungen. Unter Vorlage herunterladen gibt es eine Beispieldatei.
Eine Weiterleitung greift nur, wenn unter der Adresse keine Seite des Shops liegt; eine echte Seite geht immer vor. Abgelehnt werden die Startseite / und andere eingebaute Adressen, eine Weiterleitung auf sich selbst und Ketten: Zeigt eine Weiterleitung auf eine Adresse, die selbst weitergeleitet wird, trag gleich das endgültige Ziel ein. Bis zu 10.000 Weiterleitungen je Shop.
Defekte Links darunter listet die Adressen, unter denen Besucher nichts gefunden haben, die häufigsten zuerst. Mit Weiterleiten machst du aus einer Zeile direkt eine Weiterleitung, und die Zeile verschwindet. Zugriffe von Bots wie /wp-login.php werden nicht erfasst.
Mit einem KI-Assistenten#
Über den MCP-Connector kann ein Assistent wie Claude den ganzen Umzug übernehmen: Landingpages und Ordner anlegen, Kopf- und Fußzeile als geteilte Blöcke mit Menü bauen, die Startseite setzen und die Weiterleitungen importieren. Vorher liest er die Marke deines Shops, damit die Seiten aussehen wie der Rest. Gib ihm die Adresse deiner alten Website und sag, was übernommen werden soll. Die eigene Domain verbindest du danach selbst.
Tarife#
| Starter | Pro | |
|---|---|---|
| Landingpages | bis 3 | unbegrenzt |
| Geteilte Blöcke, Navigationsmenü, Ordner | ✓ | ✓ |
| Weiterleitungen und defekte Links | ✓ | ✓ |
| Eigenes CSS je Seite und Block | ✓ | ✓ |
| Newsletter-Anmeldung auf der Seite (OptInForm) | – | ✓, derzeit Beta |
Häufige Fragen
Ja, wenn sie aus Seiten besteht: Startseite, Angebote, Über mich, Kontakt, Impressum. Jede Seite wird eine Landingpage, Kopfzeile mit Menü und Fußzeile baust du einmal als geteilte Blöcke, und alte Adressen leitest du unter Einstellungen → Allgemein → Weiterleitungen auf die neuen um. Einen Blog mit Kategorien, Archiv und Kommentaren gibt es nicht; einzelne Beiträge kannst du als Landingpages übernehmen.
Ja. Der Baustein NavMenu ist eine Navigationsleiste mit Links und Dropdowns, auch mehrspaltig. Auf dem Handy wird daraus ein Hamburger-Menü. Lege ihn in einen geteilten Block, der als Kopfzeile auf jeder Seite steht — dann pflegst du das Menü an einer Stelle.
Nein. Unter Design → Geteilte Blöcke legst du sie einmal an und ziehst sie im Editor aus dem Bereich „Geteilte Blöcke“ auf jede Seite. Änderst du den Block, ändert sich jede Seite, die ihn verwendet.
Leite jede alte Adresse dauerhaft (301) auf die neue Seite weiter, unter Einstellungen → Allgemein → Weiterleitungen. Dort importierst du auch eine ganze Liste als CSV, etwa den Export des WordPress-Plugins Redirection. Die Liste „Defekte Links“ zeigt danach, welche alten Adressen Besucher noch ins Leere führen.
Im Starter-Tarif drei Landingpages, im Pro-Tarif unbegrenzt. Geteilte Blöcke, Ordner und Weiterleitungen gibt es in beiden Tarifen ohne eigene Grenze, Weiterleitungen bis 10.000 je Shop.
Ja. Über den MCP-Connector legt ein Assistent Landingpages, Ordner, geteilte Blöcke mit Menü und Weiterleitungen an und setzt die Startseite. Er kann dabei die Marke deines Shops lesen, damit alles zusammenpasst. Nur die eigene Domain verbindest du selbst im Dashboard.
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